Neu im App Store: Apple bewirbt Abo-Apps mit kostenloser Testphase

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Freddy 12. Januar 2018, 16:00 Uhr

Applikation mit Abos gibt es viele. Ausgewählte Apps werden von Apple beworben.

apps abo kostenlos

Der App Store wurde mit der Einführung von iOS 11 radikal umgebaut. Jeden Tag präsentiert uns die App Store-Redaktion ausgewählte Stories, Apps des Tages sowie weitere (meist) empfehlenswerte Apps. Heute bewirbt Apple offensiv Applikationen, die Inhalte per In-App-Abo anbieten - und kostenlos ausprobiert werden können.

Im App Store heißt es:

Mach 2018 zu einem Jahr des Entdeckens, Experimentierens und Erlebens - und finde dein nächstes großes Ding. Mit den kostenlosen Probeabos dieser Apps kannst du für kurze Zeit in ein riesiges Meer voll fantastischer Inhalte eintauchen. Wenn sie dir gefallen - bleib dabei. Nicht ganz dein Fall? Dann bestell das Abo einfach wieder ab und voilà - mach mit der nächsten App in der Liste weiter. So einfach ist das!

Im Gegensatz zum deutschen App Store, erfolgt die Reklame im amerikanischen App Store deutlich hartnäckiger. In der neuen Kategorie "Try it for Free" werden die verfügbaren In-App-Abos näher erklärt. Alle aufgelisteten Applikationen bieten eine kostenlose Testphase, sodass man den Dienst ausprobieren kann. Bei Gefallen kann man ein kostenpflichtiges Abo abschließen, bei Nichtgefallen lässt sich die App einfach wieder vom Gerät löschen.

app store abo

Das Abo-Modell ist weiter auf dem Vormarsch. Die Finanzierung mit einem Einmalkauf lohnt sich nur dann, wenn man einen Hit landet. Damit Entwickler überleben können, wählen viele das Abo-Modell, um die Kosten decken zu können. Welche Apps habt ihr abonniert?

Auf der neuen Sonderseite im App Store könnt ihr alle von Apple beworbenen Apps unter dem Titel "Probier was Neues – und zwar kostenlos" einsehen.

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Kommentare24 Antworten

  1. misterbandit sagt:

    Der Link zur Sonderseite funzt nicht. iOS 11.2 Beta5 oder liegt’s an der Beta???

  2. neuan sagt:

    Mein Beileid für den Link, ist tod 😔

  3. MischiZ sagt:

    Der App Store wurde wie die Musikapp „kaputtgebaut“. Ich habe schon ewig keine neue App gekauft, es kommt ja ohnehin kaum noch etwas Gescheites auf den Markt. Und durch die nicht mehr zu gebrauchenden Uraltrezensionen wird es ohnehin schwierig, sich ein vernünftiges Bild im Vorhinein zu machen. Dafür lade ich jetzt auch keine Testapps, da ich Abos sowieso nicht mag.

  4. NO⋁A sagt:

    Keine einzige. Und es wird auch keine kommen. Abo —> Nein Danke

  5. Kofl sagt:

    Link geht wirklich nicht in der App

  6. l2000 sagt:

    Ich denke ehr nicht, das Abos so gewollt sind. Man versucht zwar den Kunden das aufzuquatschen, was auch bei einigen gelingt. Für die Mehrheit ist es aber eher Ausnahme ein Abo zu buchen. Was bei einigen Apps ja evtl noch Sinn macht ist bei der Mehrheit völlig daneben.

  7. misterbandit sagt:

    Ich plädiere für ein 🥚Telefon Abo! 29,90€ und immer das aktuelle nach 🏠!

  8. Reg sagt:

    Bei mir kommen auch keine Abos auf die Geräte. Wenn ich einen Service mag, bin ich bereit für neue Versionen zu zahlen. Wie zB bei Omnigroup alle 3-4 Jahre über 100€.

  9. Wizards sagt:

    Noch WeatherPro, wird aber nicht verlängert. Alle Abo-Nachfolge Apps von vormals Kaufapps flogen bereits runter einschließlich der Ursprungsapp. Bei allen hätte ich einen erneuten Einmalkauf getätigt.

  10. Henning1965 sagt:

    Die Idee hinter dem Abo ist Trägheit.

  11. Henning1965 sagt:

    Die User bezahlen also am Ende mehr als eigentlich gewollt – das Apple diese Strategie unterstützt ist beschämend.

    • STR sagt:

      Das einzige was Apple macht ist rechnen. Und da kommt eben am Ende mehr rum. Da wo mehr rum kommt, da investiert man.
      Wäre eigentlich beschämend, wenn sie das nicht machen, auch wenn sie sich’s leisten können. Solange es sich rechnet, ist es eher clever.
      Und wenn der Trend gegenläufig ist, dann steht das Einmalzahlmodell immernoch.
      Wir sind mit Sicherheit nicht diejenigen, die den Abobenefit bringen, aber da wird es wohl ein paar andere geben, ansonsten würde es sich nicht rechnen 😉
      Es ist ja alles freiwillig und transparent. Machen oder Lassen. Das liegt bei uns. Ich mache es auch nicht.

  12. pinball sagt:

    Zitat: „““Die Finanzierung mit einem Einmalkauf lohnt sich nur dann, wenn man einen Hit landet.“““

    Leider sind es gerade die Hit- Apps, die auf das Abo Modell umsteigen. Die Softwareschmieden scheffeln erst mal mit hundertausendfach vekauften App Geldberge, dann kommt ein kostenplichtiges Update, und schließlich das Abo. Die legen sich auf die faule Haut und die Milionen prasseln ganz von alleine herrein, denn oft übersteigen die monatlichen Abokosten den früheren einmal-Kaufpreis der App.

    Apple unterstützt das natürlich gerne, denn die kriegen ja auch eine gewaltige Scheibe vom Braten…

    ICH schließe mit Sicherheit KEINE Abos für Software ab. Wenn ich eine App haben will, kaufe ich mir die Lizenz und hoffe, das ich es mit einer fairen Softwarefirma zu tun habe und nicht mit abzockern, die in kürze auch auf den Abovirus umsteigen.
    Für ein berechtigtes Upgrade einer Software bin ich natürlich gerne bereit zu zahlen.

    Und Seiten wie Appgefahren.de sollten sich auf die Seite der User stellen und und nicht auch noch die Werbetrommel für diese Aboseuche rühren! Diese Abzocker gehören totgeschwiegen und nicht auch noch ständig beworben!

  13. freakymoron sagt:

    Ich bin auch kein Fan von Abo-Apps, denn unter dem Strich ist es für den Verbraucher schlicht immer teurer.
    Da bin ich eigentlich strikt dagegen.

    Einzig für Uberchord (Gitarrenlern-App) habe ich mir mal das Jahresabo gegönnt, als es zum halben Preis zu bekommen war.
    Da ist es auch noch verständlich, schließlich kosten die beinhalteten Songs auch Lizenzen und es folgen neue Lerneinheiten.
    Da ich mir Uberchord damals zugelegt hatte, als es frisch raus kam, und noch gänzlich kostenlos war, habe ich auch etwas die Entwicklung mitbekommen (Die Songs gab es früher so z.B. nicht, nur einen Lernpfad).

    Ich sehe diese App auch eher im Vergleich zu anderen Online-Angeboten zum Gitarrelernen oder aber auch in weiteren Sinne zum Gitarrenlehrer. Letzterer kostet einen ja auch pro Einheit was.

    Ob es nach dem Jahr verlängert wird oder nicht, das stellt sich dann eben heraus, ob ich dran bleibe und motiviert genug bin in die Klampfe zu hauen. 🙂

    Aber Abo-Modelle für z.B. Passwort-Tools oder so, ehm nein, da sehe ich keinen berechtigten Grund.

    Natürlich wäre es mir auch lieber gewesen Uberchord wäre per Einmalzahlung nutzbar, keine Frage…

  14. Sascha sagt:

    Ich habe keine Apps abonniert. Bin aber durchaus bereit mehr Geld für eine app zu zahlen EINMALIG.
    Abos kommen mir nicht aufs Gerät. Weil das endet irgendwann in Abbuchungsorgien und wird auf die Dauer viel zu teuer in kosten zu nutzen. Man stelle sich mal vor 15 Abos und alle buchen zum gleichen Zeitpunkt ab. Ich halte das Modell für Kundenfeindlich und dauerhaft eher kontraproduktiv. Hier geht es nur darum dass Apple mehr bekommt. Warten wir ab was passiert… wenn das überhand nimmt könnte das ganze denen auch auf die Füße fallen.

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