NuDock: Nachttischlampe mit Dock für Apple Watch & iPhone

Das Ziel ist bereits locker übertroffen: Das Nachttisch-Dock NuDock wird ab Juli ausgeliefert.

MiTagg NuDock

Update: Falls ihr den Artikel heute Morgen im Bestelltrubel verpasst habt, hier noch eine kleine Erinnerung. Der Sonderpreis von gut 140 Euro inklusive Versand für das NuDock und dem zusätzlichen NuStand zum Nulltarif gilt nur noch bis zum Ende des Tages.

Es besteht kein Zweifel daran, dass man die ab heute bestellbare Apple Watch jede Nacht aufladen muss, wenn man sie am Tag darauf verwenden möchte. Apple bietet nur ein einfaches Ladekabel an, das ist auf dem Nachttisch weder besonders praktisch noch ästhetisch. Zubehör-Hersteller wie Twelve South haben bereits Docks angekündigt, doch ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo hat uns besonders begeistert: NuDock.

Wir haben uns bereits am Mittwoch zwei Exemplare des NuDock bestellt, heute könnt ihr noch von einem Vorteilsangebot profitieren. Für gut 140 Euro bekommt man die sogenannte NuDock Power Station Lamp und ein zusätzliches NuStand gratis dazu.

Beim NuDock handelt es sich um eine aufgemotzte Nachttischlampe. Neben dem dimmbaren LED-Licht ist ein Dock für die Apple Watch und ein Dock für iPhones mit Lightning-Anschluss verbaut – auch das iPad mini soll auf das Dock passen. Und wenn es morgens mal besonders schnell gehen muss, steckt im NuDock noch ein mobiler Akku mit 2.000 mAh Strom für unterwegs.

NuDock ist in Silber und Schwarz erhältlich

Insgesamt sind in dem aus Aluminium und Polycarbonat gefertigtem NuDock drei USB-Anschlüsse verbaut. Zwei liegen innen, damit man die Docks für das iPhone und die Apple Watch mit einem eigenen Kabel ausstatten kann. Ein weiterer USB-Anschluss ist auf der Rückseite von außen zugänglich, um ein weiteres Gerät wie das iPad oder einen Kindle aufladen zu können.

Die Entwickler des NuDock achten also auf wirklich viele Details. Das Dock für das iPhone kann beispielsweise frei eingestellt werden, damit man sein Smartphone nicht immer aus der möglicherweise verwendeten Schutzhülle nehmen muss. Zudem soll der mitgelieferte mobile Akku über ein integriertes Lightning-Kabel verfügen, so muss man unterwegs kein eigenes Kabel dabei haben.

Das bei den heutigen Vorbestellungen kostenlos mitgelieferte NuStand ist ein einfaches Ablage-Dock für die Apple Watch, das ebenfalls mit einem eigenen Kabel ausgestattet werden muss. Praktisch wäre das zum Beispiel für die andere Seite des Ehebetts oder für den Schreibtisch im Büro.

Ausgeliefert werden soll das in zwei Farben erhältliche NuDock ab Juli. Keine Informationen gibt es bislang über den Netzstecker, das NuDock soll später aber auch international verkauft werden. Im Zweifel wird hier also noch ein kleiner Adapter für europäische Steckdosen fällig, aber das macht den Kohl dann auch nicht mehr fett. Wie genau das NuDock aussieht und was es kann, seht ihr auch in diesem Video.

Kommentare 33 Antworten

  1. Bei den Docks und dem immerwährenden Hinweis auf die täglich zu ladende iWatch frage ich mich gerade wie es denn mit der tauschbarkeit des iWatch Akkus aussieht?

    Wenn der Akku täglich aufgeladen werden muss ist der Akku ja spätestens nach drei Jahren platt … oder gibt es hier andere belegte technische Informationen über einen haltbareren Akku?

    Wenn nicht sollte man sich ja eventuell mal Gedanken uber die Lebenszeit der iWatch machen ganz wenn man dieses Modell eventuell längerfristig tragen will.

    Bei dem derzeitigen Preismodell ist eine lange Lebenszeit des Produktes, glaube ich, nicht unwichtig.

    1. Vor ein paar Wochen gab es mal die Info, dass sich der Akku durchaus tauschen lässt. Ich denke mehr werden wir erfahren, wenn Kollegen wie iFixit eine Apple Watch in die Hände bekommen und auseinander nehmen.

  2. Vielleicht wird er durch den hauseigenen Apple-Support wechselbar sein. Dann vermutlich auch wieder gegen Bezahlung (wie wär’s mit EUR 150,-). Das wäre doch dem Produktpreis gegenüber angemessen

        1. Was denn, was denn? Die Uhr wird von der NASA zur ISS geflogen und dort von zwei russischen Fachkräften zerlegt. Denn nur dort herrscht die benötigte Atmosphäre um den Akku zu tauschen. Das hat natürlich seinen Preis. Nichts ist umsonst

      1. Li-Ion-Akkus halten generell und unabhängig von der Laderei ca 2-3 Jahre (im empfohlenen Temperaturbereich), und auch wenn du sie dreimal am Tag lädst. Einzig zu hohe Temperaturen verkürzen die Lebensdauer mitunter drastisch.

        1. Das ist nicht ganz richtig. Die Alterung der Li-Ion Zellen findet in der Zeit auf hohen Ladeständen statt. Ungünstige Temperaturen begünstigen die Nebenprodukte noch stärker.
          Die Zyklenanzahl mag zwar absolut gesehen nicht wichtig sein, jedoch wird der Akku dauernd vollgeladen – und das schlägt sich auf die Lebensdauer nieder.

          1. Richtig ist das jeder Akku eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen hat.
            Lade ich Ihn 5 x 20% zählt das wie ein kompletter Ladezyklus.
            Lade ich ihn einmal komplett, ein Ladezyklus.
            Bei der Apple iWatch dürften schon von der Grundfunktionen tägliche komplette Ladezyklen vorprogrammiert sein.
            Dann kann man davon ausgehen das der Akku, bei durchschnittlichen 1000 Ladezyklen, 2 – 2 1/2 Jahre durchhält.
            Eher kürzer da der Akku an sich recht klein ist fällt es hier früher auf wenn er nicht mehr 100% Kapazität hat.

          2. Das gilt nicht mehr für Lithiumzellen 🙂 – das Altern nach Zyklen stammt noch von den NiMh.
            Auch die 1000 sind keine Begrenzung sondern eine statistische Angabe wann man mit einem 30%igen Abfall der Kapazität rechnen sollte, wenn man jeweils den Akku von 0 auf 100 lädt und danach wieder in Gebrauch nimmt.

            Hier ist das Aufladen von 20% auf 40% nicht mit 80% auf 100% gleichzusetzen – der Unterschied ist hierbei gewaltig.

            Das Problem mit der Apple Watch sind nicht die täglichen Zyklen, sondern die Vermarktung des „über Nacht“-Ladens, das einfach komplett gegen die technischen Rahmenbedingungen der Akkus verstößt. Der Akku wird nämlich innerhalb kürzester Zeit auf 100% geladen (denn die Kapazität ist bei der Größe niedrig). Danach wird kaum einer die Uhr entkoppeln, sondern liegt längst im Bett – die Uhr wird also die ganze Nacht voll geladen bleiben. Genau während dieser Zeit findet die entscheidende Alterung statt.

          3. Seit Jahren schalten sich alle Netzteile von Notebooks und Handys automatisch ab, sobald sie vollgeladen sind. Das ist hier auch zu erwarten. Also großer Mumpitz deinerseits.

            Zu dem anderen: Tja, das sagt zB Apple genau anders als du. Dort wird bis 80% vollgepowert, danach nur noch gedrosselt aufgeladen und es völlig egal ist wieviel du auflädst.

          4. Um das Überladen geht es hier überhaupt nich 😉 (da würde es bei den Lithiumzellen schon im schlimmsten Fall explosiv werden).

            Auch das logarithmische Laden der letzten 15-20% gehört zum absoluten Standard aller Li-Zellen – da braucht man Apple nicht zu loben. Damit wird ganz einfach verhindert, dass in lokalen Bereichen zu hohe Ströme entstehen.

            Deine Schlussfolgerung daraus verfehlt aber den Sinn – es geht um die dauerhafte Potentialladung.

            Wenn du mehr darüber wissen willst, dann kannst du einfach einer Vorlesung zuhören – dafür sind sie da:
            http://youtu.be/9qi03QawZEk

  3. Na hoffentlich klappt das alles wie beschrieben…ich hab grad mein Geld in dieses Projekt gesteckt und hoffe, dass es nicht auf nimmerwiedersehen weg ist. Mein erstes Crowdfunding Projekt – spannend!

    1. Ich würde sagen ohne Apple Watch Dock ist das preis/leistungs Verhältnis noch schlechter als ohne hin schon. Und angeblich achtest du doch auf sowas…?

      1. Erdstrahlen? Ich würde eher sagen elektromagnetische Felder. Dinge die Motoren zum Drehen bringen oder durch Luft Energie wie bei der Apple Watch übertragen, sollten auch auf den menschlichen Körper wirken. Ach ja ich bin übrigens Elektro – Ing.

        1. Ja, als „Elektro – Ing“ hat man auch sehr viel Ahnung vom menschlichen Körper. Es gibt natürlich keinerlei wissenschaftliche Hinweise auf das was du da behauptest. Aber es gibt ja leider auch viele Naturheiler die sich Ärzte nennen…

  4. Vorsicht!
    Habe im Frühjahr 2015 das Projekt unterstützt und im September 2015 kam die Mail von Indiegogo das der Versand raus geht ,wenn die Versandkosten überwiesen werden.
    Noch schnell die 25 Eur überwiesen…
    Bis heute , März 2016 ist nichts passiert. Der Hersteller reagiert auf meine Mails nicht…
    Ein zurückholen des Geld seitens der Kreditkartenfirma wird von dem Hersteller stripe verhindert.
    Toller Reinfall 🙁

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