OutBank: Wunderlist-Macher beteiligen sich an Banking-App

30 Prozent der Anteile der Stoeger IT gehören jetzt den Wunderlist-Machern Frank Thelen und Christian Reber.

outbankWie das News-Portal t3n exklusiv berichtet, haben die Macher von Wunderlist, das ja erst vor einiger Zeit für 200 Millionen US-Dollar von Microsoft gekauft wurde, in die Banking-App OutBank (App Store-Link) investiert. 30 Prozent der Anteile der Stoeger IT werden jetzt von Frank Thelen und Christian Reber gehalten. Wie viel Geld investiert wurde, wurde nicht kommuniziert.

Offizielle Stellungnahmen gibt es bisher nicht, allerdings wurde das Investment bestätigt. Welche Änderungen sich durch die Beteiligung ergeben, ist noch unklar. Mit OutBank hat die Stoeger IT eine der erste Banking-Apps im App Store veröffentlicht. Leider gab es immer wieder kritische Stimmen, da das Unternehmen des Öfteren das eigene Gescheöftmodell verändert hat.

Abo-Modell stößt auf viel Kritik

Aktuell hält man an der Freemium-Lösung mit Abo-Modell fest. Die Applikation kann kostenlos aus dem App Store geladen werden, wer jedoch den vollen Umfang nutzen möchte, muss den Service monatlich entlohnen. Natürlich kostet die Pflege der Daten im Hintergrund viel Geld, allerdings gibt es im App Store auch sehr gute Alternativen, die sich mit einer Einmalzahlung bezahlen lassen.

Außerdem gehen die Banken zudem einen eigenen Weg und bieten den Kunden hauseigene und kostenlose Applikationen an, um Überweisungen zu tätigen oder den Kontostand zu checken. Wie es genau mit OutBank weiter geht, bleibt offen. Frank Thelen ist ein großer Freund vom internationalen Geschäft. Mit OutBank US hat das Unternehmen schon erste Versuche gestartet, wirklich vorangekommen ist das Thema aber noch nicht.

Weiterentwicklung von OutBank ist unklar

Zudem zeigt t3n auf, dass die Struktur im Unternehmen geändert werden soll, und personelle Änderungen auf eine internationale Ausweitung hindeuten. Wir sind jedenfalls gespannt, wie es mit OutBank weitergehen wird, denn das Produkt an sich ist wirklich erstklassig. Das dahinter stehende Bezahl-Modell ist für viele Nutzer aber nicht tragfähig.

Kommentare 42 Antworten

      1. Weil ich kein Unternehmen unterstützen möchte das wiederum so ein Unternehmen unterstützt wie outBank. Die ominösen Machenschaften die falschen Aussagen und all das was in letzten Jahren gelaufen ist hat doch nichts mehr mit seriösen Geschäftspraktiken zu tun!

  1. Und gehört Wunderlist nicht auch schon Microsoft?
    Da kann ich meinem Chef ja gleich sagen, dass er mein Gehalt direkt an Microsoft & Co. überweisen soll.
    Was für ein Wahnsinn!!!

    1. Naja… Abzocke ist das sicherlich keine.
      Immerhin sind Preis und Leistung vor Buchung bekannt. Hinterhältige Tricks mit doppeltem Boden kann ich auch nicht erkennen.
      Mir ist ein Abo-Modell für eine Banking-App schlicht zu teuer.
      „OutBank 2“ zum seinerzeitigen Festpreis, funktioniert bei mir nach wie vor tadellos.

    2. Bei mir nicht, aber war auf DE umgezogen, als es das Angebot 18€ für zwei Jahre gab (was jetzt 9€ pro Jahr ohne Angebot inzwischen ist, aber naja … 🙂 ).

    1. Ja, bleib nur faul und mach gar nichts. Der Kunde bestimmt und nicht umgekehrt, aber heutzutage ist das ja wie wenn man einem Ochsen ins Horn petzt. Unsere Gesellschaft meckert nur noch, aber Taten folgen leider keine mehr. Traurig ist diese Entwicklung.

  2. Auch wenn ich Abos eigentlich nicht mag: OutBank ist einfach konkurrenzlos und ich nutze es sehr gerne 🙂 ist die einzige Abo App, die ich habe.
    Hab alle möglichen Alternativen ausprobiert, aber immer gibt es mindestens 1-2 Sachen, die in den Konkurrenz-Apps schlecht umgesetzt worden.

    1. Oh, das ist auch meine einzige Abo App. Und alle anderen Apps hatten entweder mind. ein Sicherheitsproblem oder sind bedenklich (weil kostenlos und oft nur auf deren Server angewiesen ist, als mitm sehr leicht möglich ist) oder weil sie noch neu sind oder nicht die gewünschte Bank unterstützen (zu letzten beiden Argumenten zählt Banking X oder i, was ich zwar gekauft habe, aber mangels an Erfahrung damit noch etwas unsicher war und jetzt mir noch keine Zeit zum Umstellen nahm, da Outbank läuft und immer wieder als sicher von externen Quellen bewertet wird).

      Wem Sicherheit lieber ist, vertraut nicht anderen Clouds wie Reg.

        1. Theorie ist nicht immer gleich Praxis! Und selbst das Verklagen, falls sie sich nicht an AGBs halten, ist nicht unbedingt einfach. Aber wenn man naiv ist, glaubt man daran.

          1. Wenn man naiv ist, glaubt man an Sicherheit. In dem Fall stimmen wir überein.

            Den Rest hast du mal wieder nicht verstanden ;). Es ging mir nach wie vor um die Absicherung der Existenz meiner Daten und nicht um deren Schutz vor Spionage.

    2. ist bei mir auch so. sonst zahle ich auch für keine App dauerhaft, aber outbank funktioniert als einzige mit Bank of scotland, DKB, comdirect, Paypal, Amazon Visa Karte usw. eins davon ging mindestens immer nicht bei den anderen.

  3. Von Outbank habe ich mich verabschiedet, als sie einst das Abo-Modell eingeführt haben. Selbst wenn Tim Cook die Mehrheit der Anteile von Stoeger übernehmen würde, käme ich nicht zurück. Bin sehr zufrieden mit Banking 4i.

  4. Outbank ist schlicht und einfach überflüssig in diesem Abo-Modus.
    Da nimmt man ein kostenloses Konto und zahlt dann für eine App im Abo?
    Hallo!?

    Die von den Banken kostenlos zur Verfügung gestellten Apps zur Verwaltung seiner Konten reicht völlig. Und gibt es da nicht auch Alternativen wie Finanzblick für lau…
    Aber die „Wunderkinder“ haben ja etwas zuviel Geld übrig und investieren jetzt ??

    1. Funktioniert Outbank nicht im kostenlosen Modus für ein Konto?

      Die App muss ständig aktualisiert werden, weil die Banken immer wieder ihre Schnittstelle (natürlich) ändern. Folglich hat Outbank kontinuierliche Kosten, was durch einmal Bezahlen praktisch nicht möglich wäre (theoretisch schon, aber dann müsste sie sehr teuer werden). Banking 4i hat dies ausgenutzt und meint mit anderer Geschäftsführung gut über die Runden zu kommen. Demnach hat es kaum Updates UND unterstützt nicht alle in DE verfügbaren Banken. Und Finanzblick verlangt die Kommunikation über ihr Finanzblick-Server. Dadurch sind mitm-Attacken leicht möglich und wegen dem 0€ Preis auch bedenklich, ob sie tatsächlich die Daten sicher ohne Weitergabe handhaben. Die waren im Übrigen auch betroffen von Heartbleed (heartbleed.com, wenn du mehr wissen willst).

    2. Was wenn ich aber nicht in 5 oder 6 Apps von Banken rumfrickeln will, sondern einen Gesamtüberblick über meine Finanzen in einer App haben will? Diese Bequemlichkeit sind mir die paar Euro wert. Und die Updates von OutBank sind bisher immer sehr gut, zeitnah und lösen ein bestehendes Problem mit einer Bank. Das ist bei den kostenfreien Apps leider meist nicht so.

  5. Hat die Appgefahren-Redaktion eigentlich Eier?
    Das Produkt ist erstklassig, aber das Abo-Modell finden viele Nutzer nicht so prall.
    Ich würde mir wünschen, wenn ihr konkret Stellung beziehen würdet, statt eure Leserschaft vorzuschicken.

    1. Ein Team, welches versucht sich wie Redakteure zu verhalten, sollte sich diplomatisch verhalten. Zudem gibt es unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Es wäre sehr ungeschickt, wenn sie vorschreibt, was man davon halten soll.

        1. Das stimmt nur bedingt, denn laut vielen Tests scheint es bisher die beste App für OnlineBanking zu sein. Also ist diese Aussage nicht so subjektiv. Und gleich dahinter gibt es die Anmerkung zum Abo-Modell.

    2. Es gab schon etliche Artikel zu dem Thema Outbank. Und es ging schon oft heiß her. Liebe Redaktion, ich finde diesen Artikel absolut super! Ihr nennt die entscheidenden Kritikpunkte, so dass sich auch ein nicht eingeweihter Leser recht schnell orientieren kann. Top!

    3. @HorstderPferd: Also mindestens EINEM dieser Leseschaft – nämlich MIR – gehen die paar Euro für so ein Abo am ARSCH vorbei (was das mit EIERN oder der REDAKTION zu tun haben sollte, ist mir schleierhaft – das Organ, mit dem ICH meine kleinen und großen Entscheidungen treffe, nennt man übrigens üblicherweise HIRN…)!

      Und ICH entscheide – wenn es nur um Beträge „aus der Portokasse“ geht – AUSSCHLIESSLICH nach der QUALITÄT des Produktes – und die ist hier in der Tat erstklassig.

  6. Ich habe 5 Konten bei unterschiedlichen Banken und OutBank ist bisher die einzige App, die mit allen umgehen kann. Das Design ist mE perfekt, sie ist schnell und wie schon häufig von externen Prüfern bestätigt wurde auch sicher. Sorry, aber wem dann nicht die paar Euro im Jahr das wert ist… Und auch bei mir ist OutBank bisher die einzige App mit Abo, welches ich aber gerne bezahle.

  7. OutBank direkt vom iPhone gelöscht, die Verbindung zu Microsoft – wenn auch um zwei Ecken – ist nicht gerade vertrauenswürdig…
    Dann doch nur noch MoneyMoney auf dem Mac

    1. WOW! Du hast echt zu lange in der Sonne gelegen. Brösel deinen WirrWarr mal auf und lösch wenigstens wegen nachvollziehbaren Gründen.
      Übrigens: hätte Apple nicht mal 150 Millionen Dollar Kredit von Microsoft gekommen, würde es dir Firma vermutlich nicht mehr geben. Lange bevor du von der Firma gewusst hast, dass sie existiert.
      Was machst du jetzt???? Na????

  8. Für mich gibts bei Banking Software nur „Finanzblick“.! Absolut hervorragende Lösung und funzt auch mit all meinen Konten und Karten sowie PayPal.

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