realMyst: Der Klassiker der First-Person-Adventures nun auch auf dem iPad

Vom Abenteuer- und Puzzle-Titel Myst werden sicher viele iOS-Gamer schon gehört, oder es vielleicht selbst schon gespielt haben.

Die erste Version des Spiels wurde bereits 1993 veröffentlicht und ist nun auch auf dem iPad gelandet. Da man sich, anders als im Vorgänger, in einer echten 3D-Umgebung bewegt, die einem modernen Ego-Shooter gleichkommt, sind aufwändige Grafiken vonnöten. Damit nimmt realMyst (App Store-Link) dann auch gleich mal 555 MB an Speicherplatz auf eurem Tablet ein. Aufgrund dieser hohen Anforderungen ist das 5,49 Euro teure Spiel der Cyan Worlds-Entwickler auch nur für die zweite und dritte iPad-Generation geeignet.

Ich selbst muss gestehen, dass ich die Myst-Vorgängerspiele bislang nie selbst gespielt habe, und bin so ganz unvoreingenommen an dieses Game herangegangen. Wer in realMyst allerdings Zombies, Mutanten, Gangster, Monster oder andere unheilvolle Dinge erwartet, wird enttäuscht sein. Im Großen und Ganzen bewegt man sich völlig frei auf einer mysteriösen Insel, auf der es einige Puzzles zu lösen gilt.

Die Steuerung wurde dem iPad angepasst und funktioniert ganz einfach über Fingerberührungen. Mit Streichbewegungen kann man den Bildausschnitt verschieben und sich umgucken, ein dauerhaftes Drücken des Screens mit einem Finger lässt die Person vorwärts gehen. Gerät man in eine Sackgasse, kann man mit zwei Fingern, die auf dem Bildschirm verbleiben, rückwärts gehen.

Auch wenn die Bewegungen zunächst etwas schwierig von der Hand gehen, und diesen Aspekt auch einige Gamer in den App Store-Rezensionen bemängeln, habe zumindest ich mich relativ schnell an die Vorgehensweise gewöhnt. Die Grafiken sind wirklich atemberaubend und detailreich gestaltet – auf meinem iPad 2 musste ich zwischendurch allerdings mit kleineren Renderingpausen von 1-3 Sekunden leben, die zum Beispiel beim Betreten eines neuen Raumes entstehen.

Da die Geschichte des Spiels sowie die wirklich tollen 3D-Umgebungen, in denen man sich bewegt, für sich sprechen sollen, wollen wir euch abschließend noch ein längeres Video (YouTube-Link) einbinden, in dem ihr das Intro sowie ein erstes Gameplay sehen könnt. Für einen entspannten Nachmittag auf dem Sofa, ganz ohne Stress und Hektik, dafür aber mit etwas Abenteuerlust und Neugier, eignet sich realMyst hervorragend.

Kommentare 10 Antworten

    1. Ich hatte damals auch eine Version die englisch war. 2/3 des Spiels war es für mich (damals 12 Jahre – 6.Klasse – erstes Jahr Englisch) ganz ok. Dann wurde es ein wenig haarig. Aber ich glaube man kann das mit ein bissel englisch Kenntnissen ganz gut spielen.

  1. Während ich die Rezensionen Las kam die Push Meldung für Myst. War bisschen komisch hehe. Naja die Rezensionen sehen aber nicht so toll aus. Soll sehr viel ruckeln….

    1. Konnte ich auf meinem iPad 2 bislang so nicht beobachten. Wie schon im Artikel erwähnt, treten ab und an ein paar Sekunden Renderingpausen ein, und auch das erstmalige Laden des Spiels benötigt seine Zeit. Aber ansonsten lief realMyst sehr flüssig bei mir, ohne jegliche Probleme.

  2. Myst 1 und 2 gibt es ja bereits eine Weile für’s iPhone und beide Teile lassen sich gut spielen. Schön, dass mit realMyst der Klassiker nochmal für’s iPad aufgebohrt wurde. Ohne Lösung kann man bei diesen Rätseln Monate lang verzweifeln und das ist sicherlich nicht für jeden etwas 😉
    Jedenfalls danke Mel, für den Tipp.

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