Auch wenn ihr in den kommenden Wochen und Monaten nicht mehr so häufig auf die Tado-App zugreifen dürftet, um eure Heizung zu steuern, gibt es jetzt zum Start in den Frühling eine interessante Ankündigung. Ab Sommer will Tado die Steuerung mehrerer Haushalte oder Büros mit nur einem Konto ermöglichen.
Das ist tatsächlich etwas, das ich mir schon sehr lange wünsche. Bei mir zuhause habe ich Wandthermostate von Tado im Einsatz, im Büro ein Heizkörperthermostat. Beide musste ich aber auf verschiedene Accounts verteilen und ein Wechsel in der App ist bisher mehr als umständlich gewesen.
Aber auch die Nutzung von älteren V3+ Geräten und der aktuellen Tado X Generation wurde erschwert, denn sie konnten bisher nicht gleichzeitig zu einem einzelnen Account hinzugefügt werden. Das ist jetzt mit der kommenden Funktion kein Problem mehr – auch wenn die verschiedenen Generationen in unterschiedliche Wohnbereiche aufgeteilt werden. Hier könnte ich mir in der Praxis eine Aufteilung nach Stockwerken vorstellen.
Und auch die Steuerung einer Klimaanlage, die bei Tado noch über die alte Technik läuft, ist endlich mit dem gleichen Account möglich, mit dem im Winter die Tado X Heizung genutzt wird.
Tado X: Heizkörper-Thermostat mit schickem Display im Test Mit Matter over Thread kompatibel - Der Münchner Hersteller Tado hat seine neue Produktgeneration zu einem ziemlich seltsamen Zeitpunkt vorgestellt: Die neuen Heizkörper-Thermostate wurden quasi nach dem Ende der Heizperiode im Mai vorgestellt. Entsprechend wenig Motivation…
Kleines Hindernis bei Nutzung ohne Tado-Abonnement
Und immerhin: Solltet ihr für die Premium-Funktionen von Tado bezahlen, werdet ihr für mehrere Wohneinheiten nicht erneut zur Kasse gebeten. Das ist ja immerhin schon mal etwas, auch wenn 3,99 Euro pro Monat oder 29,99 Euro pro Jahr immer noch eine Hausnummer sind.
Einen Haken hat Tado dann aber doch noch eingebaut, solltet ihr nicht die zusätzliche Gebühr zahlen wollen: AI Assist und Auto Assist-Abonnenten können gleichzeitig in all ihren Haushalten angemeldet sein und den „Ein-Klick“-Wechsel in der Tado-App nutzen, während Nicht-Abonnenten sich ab- und wieder anmelden, um zwischen den Wohneinheiten zu wechseln.
„Diese Funktion stand schon lange ganz oben auf der Wunschliste unserer Community“, sagt Christian Deilmann, Mitgründer und Geschäftsführer bei Tado. „Indem wir unseren Kunden ermöglichen, alles, vom Büro bis zum Wohnsitz der Eltern oder der Ferienwohnung, an einem Ort zu verwalten, machen wir die intelligente Klimasteuerung zugänglicher und einfacher als je zuvor.“


Es freut mich sehr, dass tado immer weiterentwickelt wird. Turnusmäßig werden neue Funktionen nachgereicht, wie z.B. der hydraulische Abgleich.
Und die 30 Euro im Jahr tun mir nicht weh, die Programmierer wollen ja auch Gehalt bekommen.
Habe den Wechsel von Eve nie bereut.
Mir fehlt eher die Möglichkeit festzulegen wenn eine Person (Kind) zu Hause verlässt, sonst aber noch wer da ist, sich das Heizkörperthermostat im Kinderzimmer auf abwesend herunter reguliert. Das wäre ein echter Mehrwert!
Das geht mit eine Automation in Apple Home: Jemand verlässt den Ort ==> Heizung Aus