Im Interview: Contaqs-Entwickler Holger Frank

Heute gibt es wieder einmal ein paar Hintergrundinformationen. Wir haben Holger Frank um ein Interview gebeten.

Erst Mitte Dezember hatten wir euch den neuen Kontaktmanager der miCal-Macher vorgestellt. Mit einem frischen Design und nützlichen Funktionen konnte Contaqs (App Store-Link) überzeugen. Derzeit muss man für die iPhone-App 1,79 Cent bezahlen. Den kompletten Bericht zur Adressbuch-App könnt ihr euch hier noch einmal durchlesen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen Kontakte-Manager für das iPhone zu schreiben?
Holger Frank: Naja, nach dem großen Erfolg mit miCal war wohl ein weiteres Tool im Bereich Organisation fällig. Ehrlich gesagt war der Auslöser ähnlich wie bei miCal: wir waren und sind mit der Standard-Kontakte-App nicht wirklich glücklich. So haben wir uns drangesetzt und überlegt, welche Funktionen wir wie aufnehmen können. Und schon war ein ziemlich umfangreicher Kontakt-Manager geboren. Vor allem auch ein Geo-Bezug zu Kontakten (wo sind meine Kontakte bzw. sind Kontaktadressen in meiner Nähe) war uns wichtig.

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Tim Cook-Interview mit NBC: Die wichtigsten Aussagen als deutsches Transkript

In den Kommentaren zum englischsprachigen Interview, das der amerikanische Fernsehsender NBC mit dem Apple CEO geführt hat, kam der Bedarf nach einer deutschen Zusammenfassung auf.

Diesen Wunsch wollen wir euch natürlich erfüllen, und liefern in diesem Artikel die wichtigsten Aussagen des Apfelchefs in deutscher Sprache nach. Vor kurzem gab Timothy „Tim“ Cook ein sehr seltenes Interview und äußerte sich unter anderem zur Entwicklung des Apple-Konzerns, zum Tod von Steve Jobs und dem Patentstreit mit Samsung.

Schon in der Ankündigung wird es deutlich: Eigentlich geben Apple-Verantwortliche keine Interviews für das Fernsehen – das war schon unter Steve Jobs so, und wurde bislang auch in gleichem Maße von Tim Cook gehandhabt. Für den Sender NBC war das Einverständnis für diese Aufzeichnung und die Ausstrahlung mit monatelangen Verhandlungen verbunden.

Betitelt mit „Cook iN Charge“ und produziert von Janet Klein, traf man sich also zunächst an einem der Orte, die Apple nachhaltig verändert hat: Die Grand Central Station in New York. Witzigerweise wird der charismatisch wirkende Tim Cook dort nicht von Passanten angesprochen – dafür allerdings umso mehr von Besuchern des Apple Stores, in den der Spaziergang den CEO und seinen Interviewpartner Brian Williams führt. „Ich glaube an Sie“, äußert sich ein sichtlich ergriffener Mann, und schüttelt dem freundlich lächelnden Cook die Hand.

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(Update) Tim Cook: Interview mit dem Apple-CEO jetzt auf YouTube

TV-Interviews mit Apple-Chefs sind eine seltene Angelegenheit. NBC hat in der Nacht eine wohl einmalige Chance bekommen.

Tim Cook, der Nachfolger von Steve Jobs, war in der vergangenen Nacht in einem Interview auf NBC zu sehen, das vor einigen Tagen aufgezeichnet wurde. Dank des Internets könnt ihr euch den Mitschnitt des knapp 20 Minuten langen Gesprächs bereits auf YouTube ansehen: Teil 1 & Teil 2. Die Bildqualität ist zwar nicht der Knaller, einen anderen Upload konnten wir bislang aber noch nicht finden. Update: Mittlerweile gibt es das Interview in sehr guter Qualität direkt beim NBC (zur Webseite).

Im Interview spricht Tim Cook nicht nur über die zumindest teilweise Rückkehr der Mac-Produktion in die USA, sondern auch über seine Gedanken als Nachfolger von Steve Jobs. Zudem hat Tim Cook verraten, dass er ein sehr großes Interesse für TVs hegt. Man darf also gespannt sein, ob uns hier in naher Zukunft ein entsprechendes Produkt bevorsteht. Zumindest in der Gerüchteküche war ja schon so einiges über einen Fernseher von Apple zu lesen…

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Modern Combat 4: Antworten auf eure Fragen

Das Interesse an Modern Combat 4 ist riesig. Wir haben eure Fragen zum bald erscheinenden Shooter direkt von Gameloft beantworten lassen.

Wie lange dauert es so ein Spiel zu entwickeln und zu programmieren?
Die komplette Entwicklungszeit von Modern Combat 4: Zero Hour hat etwas mehr als ein Jahr in Anspruch genommen.

Auf welcher Grafik-Engine basiert das Spiel?
Grundlegend basiert Modern Combat 4: Zero Hour auf unserer eigenen Engine, allerdings gibt es einige spezielle Punkte, die hinzugefügt wurden. So ist Modern Combat 4: Zero Hour zum Beispiel das erste Gameloft Spiel überhaupt, in dem wir die Havok Physik-Engine nutzen und Ragdoll Animationen integriert haben. Damit die Fahrzeuge sich im Spiel realistischer bewegen wurde das sogenannte Craft Plug-In verwendet. Alle Modern Combat-Fans dürfen sich auf ein optisch sehr beeindruckendes Spiel mit vielen „Wow-Momenten“ und explosiven Zwischensequenzen freuen. In der Singleplayer Kampagne wird der Spieler an viele unterschiedliche, recht offene Schauplätze geführt die allesamt sowohl optisch als auch spielerisch begeistern.

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Ravensburger: Mobile Plattformen haben hohen Stellenwert

Ravensburger ist sicher allen von uns ein Begriff. Die digitale Abteilung des Spiele-Erfinders hat sich im App Store bereits einen Namen gemacht. Wir haben bei Thomas Beyer, dem Geschäftsführer von Ravensburger Digital, genauer nachgefragt.

Welchen Stellenwert haben mobile Plattformen für Ravensburger Digital?
Thomas Bleyer: Definitiv einen sehr hohen. Wir sehen hier gerade für unsere Zielgruppen, die nicht unbedingt auf PCs oder Konsolen spielen, eine tolle Plattform mit sehr viel Potential für die Zukunft.

Warum gibt es bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Mister X Mobile) keine Ravensburger Spiele für die so stark wachsende Android-Plattform?
Thomas Bleyer: Das liegt vor allem daran, dass unsere bisherigen Produkte meistens zum Festpreis, also als „Pay-Per-Download“ angeboten werden. Wie die meisten Publisher haben auch wir den Eindruck, dass hierfür iOS die bisher attraktivste Plattform ist. Daher haben wir uns bisher auf iOS fokussiert. Der hohe Marktanteil von Android wird aber sicher dazu führen, dass es zukünftig auch dafür Angebote von Ravensburger geben wird; auch wenn wir noch kein konkretes Datum festgelegt haben. Wir gehen auch davon aus, dass Android insbesondere bei „Free-to-Play“-Angeboten eine noch größere Rolle spielen wird.

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Das Foto-Kochbuch: Glück, dass Apple unsere App mochte

Das Foto-Kochbuch ist ohne Zweifel eine etwas andere App. Wir haben uns mit Projektleiter Michael Ditter über seine vier Kochbücher Schnell & einfach, Einfach & lecker, Backen und Cocktails unterhalten.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das Foto-Kochbuch als App zu entwickeln?
Michael Ditter: Wir, mein Programmierer und Software-Entwickler Alexander Blach und ich, waren Anfang 2010 auf der Suche nach neuen Inhalten für Apps. Da ich mit meiner Projektagentur jahrelang Buchprojekte für den Parragon-Verlag abgewickelt habe, hatte ich einen guten Draht zu dem Unternehmen. Wir hatten einen Stapel potenziell geeigneter Bücher des Verlages vorliegen, darunter „Das Foto-Kochbuch – Schnell & einfach“, und versuchten einzuschätzen, welche davon zu einer Adaption als App geeignet waren. Zu der Zeit stellte Steve Jobs das iPad erstmals vor und Alexander meinte: „Dieser Titel wäre wie gemacht für das iPad“. Daher lizenzierte ich die Rechte des Foto-Kochbuchs für eine App und wir machten uns an die Umsetzung.

Wie kann man sich als Laie den Unterschied in Sachen Programmierung im Vergleich zu anderen Apps, etwa „Rezepte“ vorstellen?
Michael Ditter: Jede App hat ihre individuellen Herausforderungen. Letztlich geht es ja immer darum, die jeweiligen Inhalte mit einer gut gemachten, möglichst intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche umzusetzen. Da kann man schwer Vergleiche zwischen verschiedenen Apps ziehen.

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FDG Entertainment im Interview: Spiele made in Germany

FDG Enterntainment hat uns in der Vergangenheit schon mit vielen tollen Spielen beeindruckt. Wir haben der Münchner Firma einige Fragen gestellt und können so einen spannenden Ausblick auf die Zukunft geben.

Wer genau ist FDG Entertainment? Ein eigener Entwickler wie Rovio oder eher ein Publisher wie Chillingo?
Philipp Döschl: Ehrlich gesagt sind wir irgendwo dazwischen. Wir haben zwar keine „eigenen“ Entwickler bei uns sitzen, aber wir arbeiten auch an eigenen Spielen, die auf unserer Idee beruhen, wie zum Beispiel das bald erscheinende „Banana Kong“. Publishing macht derzeit den Großteil unserer Spiele aus. Wobei wir uns auch hier nicht auf klassisches Publishing beschränken, sondern sehr eng mit den Entwicklern zusammenarbeiten um das beste aus dem jeweiligen Game herauszuholen.

Wir haben bereits vor elf Jahren, im Zeitalter der schwarz/weiss Handys, angefangen. Schon damals sind wir Kooperationen mit Entwicklern eingegangen oder haben Spiele in Auftrag gegeben und haben die so entstanden Spiele selber vertrieben. Wir lieferten die Ideen, das Konzept und Wissen, sowie einen schier endlosen Fuhrpark an Testgeräten. Die technische Umsetzung haben unsere Kooperationspartner übernommen. Oft haben wir hier auch internationale Projektteams koordiniert, die aus einzelnen Freelancern bestehen und jeder in einem anderen Land sitzt. Daran hat sich bis heute größtenteils nicht viel geändert, außer dass wir viel dazugelernt haben und dadurch unseren Partner und Entwickler eine professionelle Rundum-Betreuung geben und viele Erfahrungen teilen können. Wir werden aber sicherlich eines Tages ein FDG-internes Studio eröffnen, diesen Kindheitstraum werden wir uns noch erfüllen…

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Zur Keynote: Apple-Händler Rainer Wolf im Interview

Unsere Pressekollegen von Typemania haben uns mit einem netten Interview mit Rainer Wolf, dem Geschäftsführer von arktis.de, versorgt. Der Apple-Händler liefert durchaus ein paar nette Eindrücke rund um die morgen anstehende Keynote und die Zubehör-Produktion.

Was glauben Sie, wird das neue iPhone an Neuerungen mitbringen? Wird es höher  und schmaler sein?
Rainer Wolf: „Auch das neue iPhone ist ein iPhone und daher wird sich im Design nichts spektakulär ändern. Bezüglich der Gehäusemaße und der etwas größeren Display-Größe ist die Gerüchteküche sich ja dieses Mal ziemlich einig. Und genau das wird uns Apple morgen Abend auch präsentieren: ein neues, etwas dünneres iPhone 5 mit einem größeren, länglicheren Display. Zum Glück geht Apple aber hier nicht den Samsung-Weg und präsentiert uns ein Monsterdisplay-Smartphone à la Samsung Galaxy S3, das in keine Hosentasche mehr passt. Darüberhinaus ist eigentlich noch nichts Konkretes bekannt, nur, dass das neue iPhone 5 wahrscheinlich LTE unterstützen wird. Ob dies dann allerdings in Deutschland funktionieren wird, ist noch nicht bekannt. Es wird trotz der zahlreichen iPhone 5 Leaks und Fotos, die im Netz kursieren, also noch richtig spannend werden morgen Abend.“

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Im Interview: Zwei Mütter & App-Entwicklerinnen

Apps für Kinder sind sehr beliebt. Wir haben mit zwei Müttern gesprochen, die selbst Apps für die „kleine“ Zielgruppe entwickeln.

Kora Erdelyi von KinderApp und Kristin Heitmann von appp media könnten sich ein Leben ohne Smartphone wohl kaum mehr vorstellen. Beide haben bereits Apps für das iPhone und iPad entwickelt. „KinderApp – Kinder lernen sprechen“ (App Store-Link) und „Meine 1. App“ (App Store-Link) sind mit bis zu viereinhalb Sternen bewertet und halten sich im Bereich Spiele/Bildung schon seit Weihnachten in den Top-25.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Apps speziell für Kinder zu entwickeln?
Kora von KinderApp: Vor ein paar Jahren gab es wenig gute, deutschsprachige Apps für Kleinkinder. Ich wollte für meine Tochter eine App machen, die für Kleinkinder geeignet ist und mit der sie beim Spielen auch etwas Lernen kann. 
Kristin von appp media: Bei mir war es ganz ähnlich. Mein kleiner Sohn konnte den iPod Touch meiner großen Tochter bedienen, aber ich wollte nicht, dass er Spiele für Teenager spielt. Ich konnte keine guten Apps für unsere Kinder im Appstore finden. Inzwischen gibt es wesentlich mehr qualitativ hochwertige Apps, aber es ist immer noch sehr schwer sie zu finden. Zum Glück berichten Seiten wie appgefahren.de immer öfter auch über gute Kinder-Apps.

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Smarter Stand: Mehr Möglichkeiten für das Smart Cover

Mit dem Smarter Stand wollen wir euch ein weiteres Kickstarter-Projekt vorstellen. Wir haben sogar schon einen Prototypen testen können.

Eigentlich ist das Smart Cover ja nicht gerade flexibel, denn man kann es nur in zwei Winkeln aufstellen. Eine Lösung für dieses Problem hat Dotan Saguy, der daraufhin den Smarter Stand entwickelt hat. Wir haben bereits ein Exemplar der Vorserienproduktion erhalten und können euch daher unsere Eindrücke von dem einfachen, aber wirklich genialen Produkt schildern. Zusätzlich gibt es ein kleines Interview mit dem Entwickler.

Der Smarter Stand funktioniert wirklich spielend einfach. Mit zwei Clips, die sich frei am Smart Cover oder Smart Case bewegen lassen, blockiert man einfach die Falten, an denen das Cover normalerweise geknickt wird. Durch die verschiedenen Falten ist es möglich, sein iPad in unterschiedlichen Winkeln aufzustellen – neben 33 und 45 Grad ist es sogar möglich, sich einen kleinen Sichtschutz zu bauen.

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Tiny Wings: Entwickler arbeitet an Nachfolger

Auf unserer Facebook-Seite haben wir das Interview mit Andreas Illiger, dem Entwickler von Tiny Wings, bereits veröffentlicht. Nun wollen wir die Infos für alle Leser zusammenfassen.

Tiny Wings (App Store-Link) hat einen bis dahin völlig unbekannten Entwickler zum Millionär gemacht – zu Recht, wie wir finden. Noch immer erwische ich mich dabei, wie ich in Minuten von Langeweile das 79 Cent teure iPhone-Spiel starte und versuche, meinen Highscore zu brechen.

Im Interview mit dem Flow Studio Blog hat Illiger jetzt einige Details ausgeplaudert. Darin gibt er sich überraschend gelassen und scheint – im Gegensatz zum Charakter aus seinem Erfolgstitel, auf dem Boden der Tatsachen geblieben zu sein. „Ich bin ein ruhiger Zeitgenosse und lebe mein ruhiges Leben“, berichtet Illiger, der sich von seinem Gewinn nicht einmal ein neues Auto gekauft hat – „ich habe ja auch gar keinen Führerschein…“

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ARD-Chefin: Tagesschau bleibt gratis, Sportschau fraglich

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau hat sich ARD-Chefin Monika Piel auch zur Tagesschau-App und einer zukünftigen Sportschau-App geäußert.

Das Geschrei der Konkurrenz war groß, als die ARD eine eigene Tagesschau-App angekündigt hat, die zudem kostenlos angeboten werden sollte und seit Dezember auch kostenlos zu haben ist. Gerade die anderen Verlage, welche ebenfalls mit Gratis-Apps im App Store vertreten sind oder sogar Geld für ihre Inhalte verlangen (müssen), waren davon alles andere als begeistert.

„Diese Kostenloskultur kann nicht Ziel führend sein. Das kann für die Verlage nur heißen, man muss dahin kommen, die journalistischen Inhalte zu verkaufen“, meint die ARD-Chefin im Interview. Doch wer einen kleinen Überblick über die Download-Zahlen im App Store hat wird schnell feststellen, dass sich selbst 79 Cent-Apps deutlich schlechter absetzen lassen als kostenlos Angebote.

Die Verleger fühlen sich also nicht zu unrecht im Markt behindert, wenn es als Konkurrenz zu ihren Apps kostenlose Angebote gibt. „Wenn der Verlegerverband die Apps kostenpflichtig macht, dann werde ich mich auch vehement dafür einsetzten, dass unsere öffentlich-rechtlichen Apps kostenpflichtig sind“, so Piel gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Da gibt es nur ein Problem: Spätestens wenn die neue Haushaltsabgabe kommt, zahlen wir alle Rundfunkgebühren. Man könne es derzeit einfach keinem Gebührenzahler erklären, dass er für eine App der ARD Geld bezahlen soll, heißt es weiter.

„Wir denken zum Beispiel über eine Sportschau-App nach und haben überlegt, ob wir diese nicht kostenpflichtig anbieten könnten. Aber es gibt hundert kostenlose Sport-Apps in Deutschland. In so einer Situation können wir, die wir gebührenfinanziert sind, nicht sagen, bei den Kommerziellen kriegt ihr das alles kostenlos, bei uns, für die ihr Gebühren gezahlt habt, müsst ihr das noch mal bezahlen“, berichtet Piel, die eine Bezahl-App der Sportschau erst dann für machbar hält, wenn andere Angebote auch kostenpflichtig wären.

Und wie ist das nun mit der Tagesschau-App? Die wird kostenlos bleiben, denn solange jede Zeitung im Netz kostenlose Internetangebote zur Verfügung stellen würde, könnte „auch die Tagesschau-App nicht funktionieren. (…) Zudem ist die Tagesschau-App nichts anderes als eine bequemere Konfiguration für den User, darin ist kein anderer Inhalt als auch im stationären Netz.“

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Jobs: Tablet-Idee gab es schon vor dem iPhone

Steve Jobs hat gestern aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir wollen euch seine interessantesten Aussagen, die er auf der D8 Conference gegenüber dem Wall Street Magazine gegeben hat, nicht vorenthalten.

Die wohl größte Überraschung des Abends: Das iPhone entstand eigentlich aus einer Idee für einen Tablet-Rechner. „Ich hatte diese Idee für ein Glas-Diplay mit Multitouch, auf dem man mit seinen Fingern schreiben kann“, so Jobs. Während sich die ersten Mitarbeiter an die Umsetzung machten, hatte Jobs einen folgenschweren Einfall: „Mein Gott, wir können ein Telefon daraus machen. Also haben wir das Tablet zur Seite geschoben und angefangen am iPhone zu arbeiten.“

Mittlerweile erreicht das iPhone die vierte Generation, das neue Modell soll bereits bald vorgestellt werden, immer mehr Einzelheiten tauchen auf. Als Höhepunkt gilt sicherlich der gestohlene Prototype, den Jobs nicht mehr verheimlicht: „Wenn man ein kabelloses Produkt entwickelt, muss man es testen. Man kann es nicht im Labor behalten. Es ist unklar, ob er es verloren hat oder es ihm aus der Tasche gestohlen wurde. Es ist eine tolle Story, es wurde gestohlen und verkauft. Vielleicht gab es auch irgendwo Sex – man sollte einen Film daraus machen.“

Der letzte Schrei ist jedenfalls das iPad. Über zwei Million Mal würde der große iPod Touch bereits verkauft. Immer wieder wird diskutiert, ob das iPad Computer ersetzen wird – natürlich hat Jobs auch dazu eine umfassende Meinung.

„Als wir noch eine Nation der Landwirtschaft waren, gab es nur Trucks als Fahrzeuge, denn das war es, was man auf den Farmen brauchte. Autos sind dann interessanter geworden, als es die Menschen in die Städte gezogen hat. PCs werden die Trucks sein, sie werden immer noch herumfahren, aber es wird eine Veränderung kommen, die es für eine Menschen nicht einfach macht. Ist es das iPad? Wer weiß? Erfahren wir es im nächsten Jahr oder erst in fünf?“

Die volle Kraft wird das iPad laut Aussagen von Jobs eh erst in einiger Zeit erreichen, wenn es für alles eine App gibt – wie beim iPhone. Und für diejenigen, die einen 35-seitigen Bericht auf dem iPad verfassen wollen, legt Jobs die Bluetooth Tastatur ans Herz.

Foto: Apple

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