YoDarling: Wie funktioniert eigentlich flirten per App?

Mittlerweile gibt es ja für fast alles eine App. Wir haben uns mit dem Entwickler von YoDarling (App Store-Link) unterhalten und wollten wissen, wie man eigentlich mit dem Smartphone neue Leute kennenlernen kann.

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Mittlerweile gibt es im App Store ja zahlreiche Dating-Apps, was unterscheidet YoDarling von den anderen Portalen?
Edin: Bei YoDarling ist, wie der Name schon erkennen lässt, so einiges anders. Unsere Mission ist es Dating und das Flirten mit dem Smartphone so einfach und cool wie möglich zu machen. Unser Prinzip ist ganz einfach. Man vergibt anderen, die man interessant findet, ein „Yo“ und erhält ebenso welche zurück. Sobald eine YoDarling-Paarung entsteht, kann man miteinander chatten und sich kennenlernen. Viel mehr Features haben wir nicht und wollen wir auch gar nicht, denn im Prinzip geht es ja darum, dass sich Menschen, die einander interessant finden, kennen lernen. Und genau dieses Bedürfnis wollen wir so gut es geht erfüllen.


Früher hat man Leute in der Disco, in Bars oder in der Schule kennen (& lieben) gelernt. Geht heutzutage nichts mehr ohne Smartphones?
Edin: Doch! Sicherlich geht das. Aber es geht auch per App mit dem Smartphone und zudem noch sehr gut. Gerade Frauen haben ja sowohl in der Disco als auch auf Dating-Seiten und Apps oft das Problem, dass sie massenhaft „angemacht“ werden. Bei YoDarling könnte man sagen, dass wir einen Spam-Schutz für genau solche Fälle haben. Denn man kann ja gar nicht von jemandem angeschrieben werden, dem man nicht auch ein „Yo“ gegeben hat.

Wie genau findet man in YoDarling neue Leute, die im besten Fall die eigenen Interessen teilen?
Edin: Auch solche Suchfunktionen bieten wir bewusst nicht an. Die meisten Menschen sind doch letztendlich gar nicht zusammen, weil sie Film XYZ oder die Musik von Rihanna gemeinsam gut finden. Bei der Liebe entscheiden 1.000 Faktoren und wir glauben definitiv nicht, dass man das durch irgendwelche Psychotests oder detaillierte Suchfilter genau den passenden Menschen finden kann. Bei uns kann man das Geschlecht angeben, welches man sucht, die Distanz und das Alter. Und dann geht’s los: Man wischt durch alle gefunden Profile und setzt seine „Yo’s“. Fertig.

Selbst bei großen und bekannten Dating-Portalen muss man oft Gebühren zahlen und langfristige Verträge oder Abos eingehen. Wie genau finanziert sich YoDarling?
Edin: Uns ist es wichtig, keine teuren Premium-Features zu integrieren, um den Kunden letztendlich das Geld aus den Taschen zu ziehen. Wir wollen auch hier so einfach wie möglich bleiben. Die App ist komplett kostenlos nutzbar. Es gibt einen Premium-Zugang, der nur 2,69 Euro im Monat kostet. Dafür erhält man keine Werbung mehr, man darf mehr als 10 Yo’s am Tag vergeben und man wird weiter vorne angezeigt. Das war es.

Und zum Schluss eine einfache, aber wichtige Frage: Wie sieht es mit der Privatsphäre und dem Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Nutzern aus?
Edin: Man kann seine Privatsphäre schützen. Man kann zum Beispiel in den Einstellungen die „Distanz“-Anzeige deaktivieren. Aber will man das wirklich? Ich will mich ja, wenn ich YoDarling nutze, zeigen und von vielen Menschen gesehen werden. Zum Verhältnis: Wir haben 25 Prozent Frauen und 75 Prozent Männer. Das ist das alte Problem beim Flirten, welches aber letztendlich auch keins ist, denn wir merken, dass Frauen (insbesondere die junge Generation) mittlerweile dem Thema Flirten per App extrem offen gegenüberstehen.

Nun interessiert uns natürlich auch eure Meinung. Habt ihr es schonmal mit einer App versucht und vielleicht sogar Erfolg gehabt? Seid ihr offen, es auch mal auf diese Art und Weise zu versuchen? Oder findet ihr solche Apps einfach sinnlos? Wir sind gespannt auf euer Feedback, um zukünftig eventuell näher auf das Thema eingehen zu können.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Dieser Artikel sollte deutlich als Werbung gekennzeichnet werden. Mehr ist dieses anbiederte Geschwurbel nämlich nicht.
    Nur 2,69.- pro Monat, wow klasse! 32,28 € im Jahr für die x-te zweifelhafte Flirt-App. Tolle Wurst.

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