Pilze bestimmen: Nützliche iPhone-App für den nächsten Waldspaziergang

Auch wenn ich selbst nicht gerade der größte Pilzfan bin, finde ich es ungemein wichtig, beim Sammeln der heimischen Spezies über Fachwissen zu verfügen.

Denn schnell kann etwas daneben gehen: Beispielsweise, wenn sich giftige Arten kaum von Speisepilzen unterscheiden – die Folgen können verheerend sein und von Übelkeit und Krämpfen bis hin zu Herzversagen reichen. Daher sollte man nie ohne einen kundigen Pilzexperten oder ein aussagekräftiges Fachbuch auf die Suche gehen.

Mit Pilze bestimmen (App Store-Link), einer iPhone- und iPod Touch-App, können auch Laien herausfinden, welche Pilze sie gerade gesammelt haben, und ob es sich lohnt, diese zum Verzehr weiter zu verwenden. Für 7,99 Euro kann die App heruntergeladen werden, und benötigt dabei 27 MB an Speicherplatz auf eurem iDevice.

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Vogelführer Pro HD: Tolle Natur-App zum halben Preis

Wer am Wochenende raus in die Natur geht, kann sich mit dem Vogelführer Pro HD ausrüsten und nach Vögeln Ausschau halten.

Die wirklich gelungenen Apps von Nature Mobile hatten wir ja schon mehrfach in den News, heute gibt es ein wirklich gutes Angebot für den Vogelführer Pro HD (App Store-Link). Die im Januar erschienene Universal-App hat bisher 9,99 Euro gekostet und kann derzeit zum halben Preis von nur 4,99 Euro geladen werden.

Wenn man sich die 500 MB große App auf sein iPhone oder iPad geladen hat, gelangt man über ein Menüpunkt direkt zu einer alphabetischen Liste der 272 Vögel, auf den ersten Blick bekommt man ein Bild und den Namen des Vogels präsentiert, dazu gibt es noch ein Herz-Icon, mit dem man den Vogel zu den Favoriten hinzufügen kann.

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Universal-App Wilde Beeren & Kräuter HD im Test

Draußen grünt und blüht es seit ein paar Wochen wieder, und der eine oder andere fragt sich bei Spaziergängen durch die Natur, ob man die schönen bunten Beeren an dem Strauch nicht vielleicht auch mal probieren könnte.

Mit der Universal-App Wilde Beeren & Kräuter HD (App Store-Link) aus dem Hause Alphablind Studios, die momentan für 6,99 Euro aus dem App Store geladen werden kann, ist man gleich um einiges schlauer. Bevor es allerdings mit dem Bestimmen losgehen kann, muss die App zunächst aufs iDevice geladen werden – und das ist bei einer App-Größe von 402 MB zumindest mit einer mittelmäßigen Internetverbindung nicht mal eben in 10 Sekunden passiert. Immerhin gibt es auch noch eine alleinige Version für das iPhone (App Store-Link), die mit 3,99 Euro zu Buche schlägt und dabei mit 161 MB an Speicherplatz auskommt.

Der enorme Speicherplatzbedarf resultiert unter anderem aus der Tatsache, dass zu jedem der archivierten Beeren und Kräuter, insgesamt derer 186, mehrere Fotos in guter Qualität vorhanden sind. Beim Start der App bekommt man mit einem Tipp auf „Artenführer“ diese Liste der vorhandenen Pflanzen gleich in einer übersichtlichen und selbsterklärenden A-Z-Liste präsentiert. Schon hier wird Wert darauf gelegt, ein kleines Vorschaubild samt deutschem und lateinischem Artennamen und einem Hinweis auf die Essbarkeit der Frucht/der Kräuter zu geben. Dabei wird zwischen sieben verschiedenen Symbolen unterschieden: ungenießbar, essbar, roh essbar, gekocht essbar, leicht giftig, giftig und sehr giftig. Layouttechnisch erinnert die gesamte Ansicht an die Musikalben-Anordnung im iPod-Menü.

Wem die lange Liste der 186 Pflanzen zu lang ist, kann mittels verschiedener Filter die Suche eingrenzen. So kann man zwischen Kategorien (Beeren, Steinfrüchte usw.), Essbarkeit, Aussehen, Vorkommen und Zeiten (Blütezeit, Fruchtreife usw.) auswählen, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Was allerdings fehlt, ist eine direkte Bestimmung einer unbekannten Pflanze oder Frucht anhand verschiedener Merkmale. Zwar kann man über die Filter die Suche eingrenzen, aber dies ist sehr umständlich. Steht man beispielsweise vor einem Strauch mit kleinen roten Früchten, kann man zwar die Suche über diese Merkmale eingrenzen, aber in meinem Fall waren bei einem Testdurchlauf immer noch 44 Ergebnisse durchzuforsten – von denen sich einige sehr ähnlich waren.

Weiterhin können bereits bestimmte oder interessante Beeren oder Kräuter in einer eigenen Favoritenliste abgelegt werden. Auch zu den einzelnen Pflanzen selbst findet man viele Infos: auf einem eigenen Infoblatt sind Kategorien wie Andere Namen, Bestimmungshilfen zur Frucht/zum Blatt/zur Blüte, Merkmale, Vorkommen, Verwendung und Wissenswertes erfasst. Wem weitere Besonderheiten aufgefallen sind, kann eigene Notizen zu jeder Pflanze anlegen. Für Beeren- und Kräuter-Anfänger gibt es in einem kleinen Tutorial erste Tipps & Tricks für die zukünftigen Jäger und Sammler.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass man sich alle verfügbaren Fotos (pro Pflanze bis zu 10 Bilder) innerhalb der App in einer Diashow ansehen kann. Leider wurde hier vergessen, bei einem interessanten Bild mittels eines Klicks aufs Foto direkt zur entsprechenden Pflanze zu gelangen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, sich für einige der Pflanzen eigene Rezepte zum Zubereiten anzeigen zu lassen – hier besteht aber noch Erweiterungsbedarf: bislang finden sich nur 11 Rezepte in der Liste. Ein kleines Quiz, bei dem anhand von gezeigten Fotos mittels Multiple Choice eine Pflanze richtig erkannt werden muss, rundet die App ab.

Insgesamt macht die App einen aufgeräumten, übersichtlichen Eindruck mit hochauflösenden Grafiken und ansprechenden Pflanzenfotos. Letztere können auch von den Nutzern eingereicht werden, um das Angebot innerhalb der App zu verbessern. Eine große Auswahl an verfügbaren Beeren und Kräutern sollte auch dem größten Naturfreak und Sammler genügen. Ob der nicht gerade kleine Preis von 6,99 Euro für diese speicherlastige App gerechtfertigt ist, muss jeder Nutzer selbst für sich entscheiden. Abgesehen davon, ob man unbedingt sein iPad mit zum Spaziergang in die Natur nehmen muss…

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Vogelstimmen-Trainer: Welcher Vogel singt da?

Unsere Großeltern konnten auf Anhieb den Gesang einer Elster von dem einer Amsel, einer Blaumeise oder einer Singdrossel unterscheiden. Heute ist viel Naturwissen verloren gegangen und viele Menschen wissen gerade einmal, wie eine Großstadt-Taube oder ein Sperling klingen.

Das lässt sich ändern. Der Vogelstimmen-Trainer 2.0 ist auf dem iPhone oder dem iPod touch ein kompetenter Begleiter und Naturlehrer. Die aufwändig inszenierte App kennt 175 einheimische Vogelarten nicht nur beim Namen, sondern auch beim Klang. Ziel ist es, den Menschen schnell und ganz leicht dabei zu helfen, unterwegs herauszufinden, welcher Vogel da gerade singt. In der neuen Version 2.0 wartet der Trainer noch schneller mit einem Ergebnis auf: So macht die Vogelbestimmung Spaß.

Die App präsentiert eine Übersicht der Vogelarten, die verschiedenen Lebensräumen Zuhause sind. In der Übersicht werden die Vögel mit Foto und Namen stets nach der Häufigkeit sortiert, in der sie sich vor Ort sichten lassen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, bereits bei den ersten fünf Einträgen mit den häufigsten Vögeln gleich einen Treffer zu landen.

Passend zu 175 Vögeln präsentiert der Vogelstimmen-Trainer ein eigenes Datenblatt. Bei der visuellen Bestimmung helfen viele gestochen scharfe Fotos, die sich zur besseren Sichtung auch vergrößern lassen. Besonders großen Wert legt die App aber auf die akustische Bestimmung. Passend zu jedem Vogel stehen gleich mehrere Klangproben mit Gesang und Ruf bereit – sowie eine extra lange Vogelstimmen-Tonaufnahme.

Zusätzlich bietet der Vogelstimmen-Trainer zu jeder Vogelart eine ausführliche Beschreibung, eine Zuordnung zu den Lebensräumen und eine Landkarte mit den eingetragenen Sichtungen an. In der Beschreibung gehen die Autoren auch auf das Brutverhalten ein. Wer möchte, verzichtet auf die Sortierung der Vogelarten nach Lebensräumen und ordnet den Bestand entweder komplett nach dem Alphabet oder nach den einzelnen Vogelgattungen.

Der Vogelstimmen-Trainer unterstützt den Anwender nicht nur beim Bestimmen der Vogelarten, sondern ist auch persönlicher Trainer. Ein Quiz fragt die frisch erworbenen Vogelkenntnisse ab und erweitert das eigene Wissen so noch einmal spielerisch. Die individuellen Ergebnisse werden gespeichert und die Auswahl der Vögel im Quiz angepasst. So wird dieses nicht langweilig und unterstützt effektiv beim Lernen neuer Arten.

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Vögel am Futterhaus mit Gratis-App beobachten

Während die eigenen Kinder sich das iPhone liebend gerne ausleihen, sorgt die ständige Spielerei beim Partner oft für Unmut. Für verzweifelnde Väter und neugierige Kinder hätten wir genau das richtige: Vögel am Futterhaus.

Auch wenn es sich die meisten Vögel irgendwo im Süden gemütlich gemacht haben, erblickt man doch immer mal wieder einen von ihnen im Vorgarten oder oben im Baum – aber oft bleibt die genaue Art ungeklärt. Mit dem Naturlexikon Vögel am Futterhaus kann man spielend einfach herausfinden, welches Flugtier man gerade im Fokus hat.

Die App stellt nicht nur die 27 häufigsten Vogelarten mit zahlreichen Fotos vor, sondern bietet auch eine Vielzahl an interessanten Optionen. Über eine eingebaute Karte und eine Schnittstelle zu einer Naturbeobachter-Plattform kann man sich über Sichtungen der Vogelarten in der Umgebung informieren und auf die Pirsch gehen.

Wer, zum Beispiel mit seinem Sohn oder seiner Tochter, selbst ein paar Vögel anlocken will, wird umfassend mit Tipps und Tricks versorgt. Wie sieht ein erfolgreiche Winterfütterung aus und welches Futter ist überhaupt geeignet? Und während man auf die Vögel wartet, vertreibt man sich die Zeit einfach mit einem kleinen Quiz. Mütter werden gegen diese wirklich lehrreiche App  Vögel am Futterhaus sicher nichts einzuwenden haben…

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