Penclic 2: Stiftmaus für ergonomisches Arbeiten

Auf der diesjährigen CeBit haben wir eine Entdeckung gemacht, die wir bisher so noch nicht gesehen haben: Den Penclic 2 – eine Stiftmaus für den Einsatz am heimischen Rechner.

Die Form erinnert nicht an eine Computermaus, doch es handelt sich wirklich um ein solches Eingabegerät. Zur Auswahl stehen zwei Variante: eine mit Kabel- (Amazon-Link) und eine mit Funkverbindung (Amazon-Link). Vorliegend haben wir die Version mit Funkverbindung.

Zuerst sollte man den kleinen USB-Empfänger in einen freien Port stecken und danach kann man eigentlich sofort beginnen, wenn der Akku (eine AAA-Batterie) der Stiftmaus geladen ist. Das Gerät an sich besteht aus zwei Teilen: Der Stift an sich und der Untersatz mit dem Scrollrad.

Der Penclic verfügt über alle Funktionen, die auch eine herkömmliche Maus bietet. Insgesamt findet man fünf Tasten für einen Links- oder Rechtsklick, für einen Klick vor oder rückwärts und zusätzlich eine Taste für den Mittelklick. Alle Tasten lassen sich dank Software mit eigenen Funktionen versehen. Um den Mauszeiger zu bewegen, schiebt man den Stift samt Untersatz einfach über den Tisch – so wie man es von der herkömmlichen Lösung kennt.

Hält man den Stift in der Hand, gelangt man sehr einfach an den am häufigsten verwendeten Linksklick. Da die Stiftmaus für ergonomisches Arbeiten entwickelt wurde, haben wir genau auf die Positionierung der Tasten geachtet. Und genau hier sehen wir einige Probleme: Um einen Klick vor oder zurück zu machen muss man die Tasten betätigen, die über dem Linksklick liegen. Dazu muss man seinen Zeigefinger wirklich sehr stark anwinkeln, was auf die Dauer anstregend werden kann, wenn man wirklich mehrere Stunden am Stück damit arbeitet.

Doch auch die Position des Scrollrads ist schlecht erreichbar. Möchte man die eigentliche Stiftposition nicht verlassen, muss man dazu den Mittel- oder Ringfinger nutzen, was die Postion eindeutig instabil macht. Hätte man das Scrollrad direkt in der Mitte des Untersatzes verbaut, wäre man mit dem Zeigefinger heran gekommen.

Der Penclic 2 bietet auch Vorteile: Durch die Form des Stiftes wird das ergonomische Arbeiten gefördert, um so zum Beispiel einer Sehnenscheidenentzündung vorzubeugen. Wer wirklich nur den Linksklick und ab und zu Gebrauch von den anderen Tasten macht, kommt mit dem Penclic 2 sicher gut zurecht.

Aufgrund der Tatsache, dass einige Tasten schlecht erreichbar sind, können wir den Penclic 2 nur bedingt empfehlen. Letztlich ist es aber wie so oft bei Mäusen und anderen Eingabegeräten: Jede Hand ist anders und jeder Nutzer empfindet anders – hier hilft wohl nur ausprobieren. Preislich liegt der Penclic 2 bei 59,99 Euro beziehungsweise 69,99 Euro für die kabellose Variante.

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