Stocard: Alle Kundenkarten in einer App immer griffbereit

Wer kennt es nicht: Das eigene Portmonee ist schon so dick, dass kaum eine Karte mehr herein passt. Mit Stocard kann man seine Kundenkarten digitalisieren und kann so seine Brieftasche entlasten.

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Payback – fast jeder kennt, fast jeder nutzt es. In fast in jedem Geschäft gibt es eine Kundenkarte, um beim Einkauf Punkte zu sammeln, die man später gegen kleine Geschenke eintauscht oder einen einmaligen Rabatt bekommt. Doch wohin mit all diesen Karten?

Stocard (App Store-Link) befindet sich jetzt seit dem 26. Juni 2011 im App Store und hat schon einige Updates zur Verbesserung erhalten. Wir haben einen Blick auf die aktuelle Version 1.1.6 geworfen.

Der Download ist kostenlos und bei einer Größe von nur 7 MB schnell erledigt. Das Prinzip von Stocard ist recht einfach und schnell erklärt: Aus einer Liste sucht man sich den passenden Anbieter wie ADAC, Esprit, Tchibo oder ähnliche Anbieter aus und hinterlegt entweder die Kundennummer oder scannt direkt den Barcode ab. Je nach Anbieter variiert die Vorgehensweise.

Zusätzlich kann man einen eigenen Namen vergeben und weitere Notizen hinzufügen. Vorweg wählt man außerdem, ob man nur deutsche Kundenkarte eintragen möchte oder aber auch aus den Ländern Österreich, Schweiz, Großbritannien oder von Hotels und Fluggesellschaften.

Doch was passiert wenn man sich bei der Eingabe vertippt hat? Leider gibt es keine Option um eine schon hinzugefügte Karte zu editieren, sie lassen sich lediglich komplett löschen. Derzeit ist die Auswahl auf 320 Anbieter begrenzt, doch wenn man eine Kundenkarte besitzt, die nicht aufgelistet ist, kann man sie manuell hinzufügen – ein eigenes Bild kann man jedoch nicht einfügen.

Wenn man nun in seinem Lieblingsgeschäft einkaufen geht und zum Beispiel Punkte sammelt, braucht man nicht mehr die Plastikkarte vorzuzeigen, sondern den Barcode am iPhone. Der Kassierer muss den Code vom iPhone scannen, allerdings funktioniert dies nicht mit jedem Kassensystem.

Wenn es sich um veraltete Scanner-Technologien wie Laser- oder Flachbettscanner handelt, wird der Barcode nicht erkannt und der Kassierer muss die Kundennummer abtippen. Meine Erfahrung hat vor allem bei der beliebten IKEA-Family-Karte gezeigt: Das iPhone lässt sich schlecht durch einen Schlitz an der Kasse ziehen – und wenn der Code mühsam abgetippt wird, bedanken sich die anderen Kunden in der Schlange. Hier würde es schneller gehen, die passende Kundenkarte doch irgendwo aus dem Portmonee heraussuchen zu können.

Insgesamt macht Stocard einen guten Eindruck, könnte allerdings weiter verbessert werden. Wer ein wenig Platz in seiner Geldbörse schaffen möchte, ist mit der kostenlosen Stocard-App gut bedient und sorgt wieder für Ordnung. Zudem kann man sich, je nach eingetragenen Kundenkarten, direkt in der App besondere Rabatt-Angebote anzeigen lassen, mit denen sich der eine oder andere Euro sparen lässt.

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Für das iPad: Schickes Leder-Sleeve von germanmade.

germanmade. bietet jetzt auch schicke Lederhüllen für iPhone, iPad und Mac an. Wir haben uns ein Exemplar angesehen.

Für das iPad: Schickes Leder-Sleeve von germanmade.Für das iPad: Schickes Leder-Sleeve von germanmade.Für das iPad: Schickes Leder-Sleeve von germanmade.Für das iPad: Schickes Leder-Sleeve von germanmade.

Dass nicht immer eine große Firma hinter einem Projekt stehen muss, beweist das kleine Unternehmen germanmade. aus Düsseldorf. Nach dem iPad-Case in Buch-Optik, das wir euch in diesem Artikel vorgestellt haben, gibt es nun etwas neues zu berichten. Es gibt Sleeves für das iPhone 4(S), das iPad 2 und das MacBook Air 11″.

Stellvertretend für die anderen Modelle haben wir uns eines der iPad-Sleeves genauer angesehen. Das hochwertig verarbeitete Modell ist in verschiedenen Farben erhältlich und wird aus Leder gefertigt, die Innenseiten sind mit Filz überzogen.

Auffällig ist die dicke der Hülle – gemessen werden 0,8 Zentimeter, die sich auf einen gleichmäßigen Anteil an Filz und Leder verteilen. Das Gerät ist in der Hülle auf jeden Fall sehr gut gepolstert, zudem wird so für einen sehr wertigen Eindruck gesorgt.

Das iPad wird von einer Seite in die Hülle geschoben, an der Außenseite hat germanmade. eine große Lasche eingearbeitet, die per Klettverschluss sicher verschlossen werden kann. Hier sind noch leichte Öffnungen erkennbar, was optisch zwar schön aussieht und auch ausreichend schützt – im Regen aber problematisch für das iPad werden könnte (wobei man das Sleeve ja meist in den Rucksack oder die Handtasche packt, wenn man unterwegs ist.

Bei einer Bestellung über die hauseigene Webseite und den Konfigurator kann man für 10 Euro eine Prägung auf dem Sleeve einstanzen lassen. Zusammen mit der farblich abgesetzten Naht wird so ein sehr hübsches Gesamtbild geschaffen.

Qualität und Handarbeit hat leider seinen Preis: Ohne Prägung werden für die iPad-Hülle mindestens 70 Euro fällig, hinzu kommen Versandkosten in Höhe von 6,90 Euro. Das iPhone-Sleeve kostet 40 Euro, für die MacBook-Hülle zahlt man 80 Euro. Wir sind uns aber sicher, dass der Leder-Sleeve aufgrund der verarbeiteten Materialen eine lange Haltbarkeit aufweisen wird.

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The Hacker: Dubioses Abenteuer in der Computer-Vergangenheit

The Hacker ist schon seit knapp einem Monat im App Store vertreten, bisher aber noch gänzlich unbewertet.

The Hacker: Dubioses Abenteuer in der Computer-VergangenheitThe Hacker: Dubioses Abenteuer in der Computer-VergangenheitThe Hacker: Dubioses Abenteuer in der Computer-VergangenheitThe Hacker: Dubioses Abenteuer in der Computer-Vergangenheit

Wir wollen ein wenig Licht in die sonst so dunkle Hacker-Welt bringen. The Hacker (App Store-Link), eine 79 Cent teure Universal-App für iPhone und iPad, ist natürlich nur ein Spiel. Wer Englischkenntnisse mitbringt, wird mit diesem textbasierten Rätsel-Abenteuer aber seine Freude haben, da sind wir uns sicher.

The Hacker ist eine Zeitreise in die Anfänge des Internets, in eine Zeit, als es noch keine Webbrowser gab. Als kleiner Hacker versucht man sich zunächst an kleinen Aufgaben, die allesamt in abwechslungsreichen Mini-Spielen umgesetzt wurden, aber schnell schwieriger werden.

Große Überraschungen gibt es zwar nicht, aber die Spiele machen trotzdem Spaß. Mal muss man Käfer so über den Bildschirm lotsen, dass sie es auf die richtigen Kontakte schaffen, mal muss man sich bestimmte Formen und Positionen merken und sie auf einem Spielfeld wieder finden.

Das ganze ist natürlich in eine nette Geschichte verpackt. Man muss acht verschiedene Server hacken, wozu jeweils die erfolgreiche Bewältigung von einigen Mini-Spielen notwendig ist. Wer alle Server erfolgreich geknackt hat, kann sich für 79 Cent weitere fünf Server freischalten.

Manchmal wird es in The Hacker leider etwas knifflig. Es kann vorkommen, dass man mehrere Minuten lang am iPhone und iPad knobelt und die App schon fasst schließen will, bevor man doch eine Lösung erreicht. Besonders frustrierend ist das, wenn man das nächste Rätsel dann im Handumdrehen lösen kann – hier ist noch etwas Feintuning gefragt.

Wirklich phänomenal ist die Aufmachung des Spiels, denn hier stimmt einfach alles. Man chattet mit anderen Hackern, bekommt Mails und obendrein gibt es noch eine kleine Story, von der man immer wieder kleine Einzelheiten aufdeckt. Im US-Store wird das noch eher unbekannte Spiel mit vollen fünf Sternen bewertet, hier liegt natürlich keine Sprachbarriere vor. Aber auch wir finden, dass The Hacker erfrischend anders ist – es braucht nicht immer eine atemberaubende 3D-Grafik…

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MoID: Kontaktdaten mit Freunden stets aktuell halten

MoID ist nicht neu im App Store, man kann die iPhone-App schon seit dem 28. September 2011 herunterladen.

MoID: Kontaktdaten mit Freunden stets aktuell haltenMoID: Kontaktdaten mit Freunden stets aktuell haltenMoID: Kontaktdaten mit Freunden stets aktuell haltenMoID: Kontaktdaten mit Freunden stets aktuell halten

Wer kennt es nicht: Ein Freund kauft sich ein neues Handy, mit dabei gleich eine neue Rufnummer, die natürlich an alle weitergeschickt werden muss. Doch wenn dann noch Business-Kontakte hinzu kommen, kann man schnell den Überblick verlieren.

Die Applikation MoID (App Store-Link) möchte Abhilfe schaffen. Zunächst muss man sich natürlich eine eigene MoID anlegen, damit man diese mit Freunden und Bekannten teilen kann. Außerdem ist es gut, wenn man der App erlaubt, den eigenen Standpunkt zu orten um andere MoID-Mitglieder am eigenen Standort zu finden. Wenn man beispielsweise auf einer Messe unterwegs ist und sich statt einer Visitenkarte doch lieber direkt die MoID geben lässt, kann man komfortabler nach der Messe die Kontaktdaten austauschen.

Außerdem werden andere MoID-Nutzer in der Umgebung angezeigt und ein Treffen wird ebenfalls gelistet. Selbst bestimmt man welche Daten man von sich Preis geben möchte und welche nicht – hier kann man zusätzlich mehrere Profile anlegen, zum Beispiel ein privates und ein geschäftliches.

Entweder man bietet einem anderen MoID-Nutzer seine Kontaktdaten an oder man bekommt eine Anfrage. Wenn beide mit der Eintragung einverstanden sind, wird ein Adressbucheintrag mit allen zu übertragenden Daten angelegt. Wenn einer der beiden sein Profil zum Beispiel um eine weitere Rufnummer ergänzt, den Job wechselt oder eine neue E-Mail Adresse hat, werden diese Informationen automatisch beim anderen Nutzer aktualisiert.

MoID hilft dabei Kontaktdaten stets aktuell zu halten und Lücken zu schließen. Der Download ist natürlich kostenlos und sicherlich für viele interessant. Besonders praktisch ist es natürlich dann, wenn man viel mit neuen Personen zu tun hat und man auch Tage später entscheiden kann, ob man seine Daten preisgibt oder eben nicht. Dabei fällt die Bedienung recht einfach aus und MoID machte genau das was es verspricht.

Momentan ist MoID neben der App Store-Plattform auch für Android zu haben, der Bekanntheitsgrad ist aber noch eher gering – das ist schade, denn schließlich hat man nur dann einen Nutzen, wenn der Kontakt die App auch besitzt. Um das zu ändern, kann man direkt aus MoID Empfehlung per Kurznachricht, Twitter oder Mail an seine Kontakte versenden.

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iTeufel Air im Test: Drahtloser und klarer Klang

AirPlay ist in momentan in aller Munde. Auch die Berliner Firma Teufel mischt nun mit einem Produkt mit: Dem iTeufel Air.

iTeufel Air im Test: Drahtloser und klarer KlangiTeufel Air im Test: Drahtloser und klarer KlangiTeufel Air im Test: Drahtloser und klarer KlangiTeufel Air im Test: Drahtloser und klarer Klang

Fangen wir zunächst mit den nüchternen Fakten, allen voran dem Preis, an. Mit 499,99 Euro bewegt sich der iTeufel Air im oberen Preissegment, ist aber günstiger als Premium-Modelle von Bowers & Wilkins und Philips. Die rund sechs Liter große Lautsprecher-Box versorgt den Zuhörer mit drei Satelliten-Kanälen und einem Subwoofer, insgesamt kommt man auf eine Sinus-Leistung von 80 Watt. Damit soll der iTeufel Air für Räume bis 25 Quadratmeter geeignet sein. Weitere technische Daten lassen sich auf der Webseite des Herstellers einsehen.

Neben einer komplett deutschen Bedienungsanleitung ist der Lieferumfang sehr sparsam: Soundanlage und Netzkabel, mehr packt man nicht aus. Beim Konzept des Lautsprechers hat Teufel vollkommen auf drahtlose Technologie gesetzt – abgesehen von Netzanschluss und einem Line-In-Eingang gibt es nichts zu entdecken.

Sehr einfache Installation
So ist es kaum verwunderlich, dass auch die Erstinstallation drahtlos und zu meiner Überraschung völlig problemlos abläuft. Es besteht sogar die Möglichkeit, den iTeufel Air ohne Computer, sondern nur via iPhone oder iPad mit dem heimischen Netzwerk zu verbinden. Und selbst wenn man kein eigenes WLAN hat, kann man sich direkt zum iTeufel Air verbinden – muss dann aber auf die Internet-Verbindung am Gerät verzichten (ausgenommen mobiles Datennetz).

Nach nicht einmal fünf Minuten erschallen die ersten Klänge. Wie gewohnt lässt sich AirPlay von jedem aktuellen iOS-Device oder dem Computer steuern – im letztgenannten Fall einfach über iTunes oder alternativ über die Airfoil-Software, die Programmen wie simfy die AirPlay-Fähigkeit beschert.

In meinem Wohnzimmer musste der iTeufel Air gegen das Zeppelin Air (600 Euro) antreten – kein einfacher Gegner. Den Punkt für ein ausgefallenes Design kann Teufel zwar nicht gewinnen, aber das ist ja wie immer Geschmacksache – schlicht und einfach soll ja bei vielen Nutzern ebenfalls auf der Wunschliste stehen.

Der Klang: Natürlich klar
Klanglich war ein Sieger ebenfalls sehr schnell gefunden. Der iTeufel Air besticht durch seinen klaren und sehr natürlichen Sound sowie einem gut abgestimmten Hochton- und Mitteltonbereich. Der Bass hält sich eher im Hintergrund, aber das ist wohl wieder mal eine Frage des Geschmacks – lediglich die Generation Hip Hop wird wohl etwas Wumms vermissen.

Insgesamt konnte mich der lebendige Klang absolut überzeugen, das Zeppelin Air klingt im Vergleich dazu schon fast dumpf und sehr basslastig. Diese Runde geht ganz klar an den iTeufel Air.

Auch die Verarbeitung des Lautsprechers, der optisch eher schlicht gehalten ist, kann sich ohne Frage sehen lassen – Mängel waren nicht zu erkennen. Zwei kleine Kritikpunkte müssen wir dennoch loswerden: Wir vermissten einen Dock-Connector, über den man Geräte anschliessen oder laden kann. Zudem hatte ich teilweise das Gefühl, die Lautstärke nicht perfekt stufenlos einstellen zu können – über iTunes war es mal zu leise, mal zu laut.

Insgesamt macht der iTeufel Air aber eine sehr gute Figur. Einrichtung und Bedienung stellen selbst für Laien keine Hürde da, hinzu kommt der wirklich detailreiche und klare Klang mit kleinen Abstrichen beim Bass. Lediglich der fehlende Dock-Anschluss stört das sonst sehr gute Gesamtbild ein wenig – aber Teufel hat (was auch die Installation beweist) beim Air voll auf die drahtlose Technologie gesetzt. Zu kaufen gibt es die AirPlay-Empfehlung für knapp 500 Euro im hauseigenen Shop (Webseite).

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Buy me a pie Grocery List: Einkaufsliste mit Freunden teilen

Erst letztens sah ich im Fernsehen einen Werbespot für das Windows-Betriebssystem, in dem gezeigt wurde, wie einfach es ist, damit synchronisierte Einkaufslisten zu erstellen.

Buy me a pie Grocery List: Einkaufsliste mit Freunden teilenBuy me a pie Grocery List: Einkaufsliste mit Freunden teilenBuy me a pie Grocery List: Einkaufsliste mit Freunden teilenBuy me a pie Grocery List: Einkaufsliste mit Freunden teilen

Und gleichzeitig fragte ich mich, ob es sowas auch wohl für unsere iDevices geben würde. Nun, da es im App Store ja fast nichts gibt, was es nicht gibt, war auch eine solche App darunter, die wir euch in einem kurzen Test vorstellen wollen.

Die Applikation Buy me a pie Grocery List (App Store-Link) kann derzeit für 2,39 Euro auf das iPhone und den iPod Touch geladen werden. Dank der moderaten Größe von 14 MB geht dieser Vorgang auch von unterwegs problemlos vonstatten.

Buy me a pie ist eine cloudbasierte Einkaufsliste, mit der sich von verschiedenen iDevices aus Listen zusammenstellen lassen. Damit eignet sie sich insbesondere für Familien, die bei ihren Großeinkäufen sicher gerne schnell mal etwas vergessen. Aber auch der eigene Freundeskreis kann davon profitieren, wenn mal wieder eine Grillparty geplant ist, und die Teilnehmer eine Einkaufsliste zusammenstellen müssen.

Bevor es los geht, muss zunächst ein eigener Account innerhalb der App angelegt werden, um sich auf den Cloudservern der Entwickler anmelden zu können. Allerdings muss man hier keine persönlichen Daten preisgeben, ein Nickname und ein vierstelliger Zahlen-Pin reichen aus.

In der wirklich einfach gehaltenen und übersichtlichen App kann man dann auch gleich loslegen, und mehrere Listen erstellen, und diese mit Inhalt füllen. Dazu stehen dem Nutzer entweder eine größere Liste mit verschiedenen Lebensmitteln oder Produkten zur Verfügung, oder aber auch die Möglichkeit, die einzukaufenden Dinge manuell einzugeben.

Die Listen lassen sich benennen, und auch wieder löschen, sofern sie nicht mehr benötigt werden. Die Einträge selbst können geordnet und auch mit farbigen Markern versehen werden, um etwa Dringlichkeit oder Kategorie festzulegen.

Möchte man nun seine erstellten Listen auch mit anderen Menschen teilen, ist es notwendig, dass sich diese in in ihrer App mit den Accountdaten des Erstellers anmelden. Nach einer kurzen Synchronisation hat man dann Zugriff auf die Listen und ihre Einträge.

In meinem Test erfolgte die Synchronisation sehr schnell und zuverlässig, auch neue Einträge wurden sehr schnell erkannt und mit in die Listen aufgenommen. Neben einer automatischen Synchronisation kann man auch mittels eines kleinen Sync-Buttons am oberen rechten Bildschirmrand diesen Vorgang manuell starten.

Zu den weiteren Vorteilen gehört, dass man die erstellten Listen auch per SMS oder E-Mail verschicken kann – denn nicht jeder verfügt über ein iDevice. Ebenso lassen sich die erstellten Listen auf der Website www.buymeapie.com einsehen und verwalten, falls das iPhone oder der iPod Touch nicht zur Stelle sein sollten.

Damit kommen wir auch schon zu einem Kritikpunkt der App: Eine native iPad-App bzw. die Bereitstellung als Universal-App fehlt leider bislang. So müssen auch iPad-Nutzer auf die iPhone-App zurückgreifen. Möchte man seine Listen mit der Familie oder Freunden teilen, müssen auch diese die App gekauft haben, um damit arbeiten zu können. Bei einem Preis von 2,39 Euro ist der Kaufanreiz nur für eine bestimmte Partyplanung selbstverständlich nicht so groß.

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Fotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im Test

Obwohl das iPhone 4S schon einen integrierten Blitz hat, reicht er für Fotos in dunkler Umgebung manchmal nicht aus.

Fotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im TestFotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im TestFotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im TestFotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im Test

Das iPhone ist so gut wie immer mit dabei und ersetzt so öfters die Digitalkamera, die man so nicht mehr mitschleppen muss. Doch wenn es anfängt zu dämmern oder es auf einer Party ziemlich dunkel ist, dann sehen die geschossenen Fotos nicht wirklich schön aus.

Genau aus diesem Grund wurde der iFlash Superblitz entwickelt, der uns freundlicherweise vom Online-Shop arktis.de bereitgestellt wurde. Der Superblitz kommt ohne Akku daher, Batterien sind auch nicht notwendig, da das kleine Teil einfach an den Dock-Connector gesteckt wird und so Strom vom iPhone bekommt. Es handelt sich hier um ein helles LED-Licht, welches eine Helligkeit von 15cd erreicht.

Nachdem der Blitz angedockt ist, brauch man nur den On/Off-Knopf zu drücken, die Kamera-App starten und ein Foto/Video aufnehmen. Natürlich möchten wir euch auch ein Vorher-Nachher-Bild zeigen, damit ihr einen Eindruck bekommt, ob sich der Superblitz auch wirklich lohnt. Auf Bild vier kann man unseren Vergleich sehen, über diesen Fotos im Dunkeln: iFlash iPhone Superblitz im Test erreicht ihr das Bild ebenfalls.

Beim iFlash handelt es sich letztlich nicht um einen richtigen Blitz, sondern um eine Art Taschenlampe, die ständig leuchtet, wenn sie eingeschaltet ist. Der Vorteil: Man kann die Fotos besser ausleuchten und gleichzeitig die HDR-Funktion aktivieren, was beim Standard-Blitz des iPhones nicht parallel möglich ist. Wenn es komplett dunkel ist, kann man sogar iPhone-Blitz und iFlash gleichzeitig nutzen – quasi für die volle Dröhnung Helligkeit.

Unser Fazit: Der iFlash iPhone Superblitz (Link zum Shop) ist auf jeden Fall eine Investition wert, wenn man viel und gerne fotografiert und die Bilder mit mehr Helligkeit aufbessern möchte. Für 19,90 Euro kann der Superblitz auf arktis.de erworben werden. Auf Amazon kostet das Zubehör momentan ein paar Euro mehr.

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Magnus: iPad-Ständer mit innovativem Design

Ein iPad will richtig in Szene gesetzt werden. Ten One Design hat das mit dem Magnus geschafft.

Magnus: iPad-Ständer mit innovativem DesignMagnus: iPad-Ständer mit innovativem DesignMagnus: iPad-Ständer mit innovativem DesignMagnus: iPad-Ständer mit innovativem Design

Auf dem Schreibtisch steht ein schicker iMac, das iPhone steht im Dock und das iPad liegt einfach daneben? Das geht natürlich nicht. Viel mehr soll es ein schicker Ständer sein, der das iPad nicht nur sicher hält, sondern auch noch so positioniert, dass man gezielt Informationen darauf abrufen kann. Achja, schick sollte die Halterung auch noch sein.

Mit Magnus hat Ten One Design einen Ständer herausgebracht, der das iPad 2 über die Magneten der Smart Cover-Vorrichtung aufnimmt und hält. Auf dem Schreibtisch ist dann neben dem großen Display nur noch der Boden des Ständers zu sehen.

Wer Magnus kennenlernt, wird sich zunächst fragen, wie dort überhaupt ein Tablet-PC halten soll. Doch der Ständer ist wirklich perfekt auf das iPad zugeschnitten und nimmt es ganz einfach auf. Hier hat man sich wirklich Gedanken über das Produkt-Design gemacht, Mängel in der Verarbeitung sind kaum zu erkennen.

Das iPad wird im Querformat mit dem Home-Button nach rechts in Magnus gestellt und haftet sich dank der Magnete sofort an die richtige Position. Alle Bedienelemente bleiben dabei erreichbar, denn die Lautstärkeregler liegen auf der nun oberen Seite des iPads. Der Winkel ist mit 78 Grad zwar steil, aber bei ausreichender Entfernung angenehm – verstellen kann man ihn allerdings nicht.

Die geringe Flexibilität ist sicher einer der Nachteile, im Hochformat kann man das iPad der zweiten Generation in dieser Halterung natürlich auch nicht aufstellen. Beim Herausnehmen machen sich die Eigenschaften der Magnete negativ bemerkbar: Man benötigt zwei Hände, um das iPad zu lösen.

Design-Fanatiker wird das aber kaum stören, der Preis von rund 50 Euro (Amazon-Link) wohl schon eher. Das ganz neue Produkt wird erst von einem Anbieter aus der Marketplace-Plattform verkauft, bei uns gab es bei Kaufabwicklung und Versand aber keine Probleme.

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Hungry Turtle: Physik-basiertes Casual Game im Test

Ich muss ja gestehen: Bis auf Biologie habe ich mich in den Naturwissenschaften in der Schule nie wirklich mit Ruhm bekleckert, darunter auch Physik.

Hungry Turtle: Physik-basiertes Casual Game im TestHungry Turtle: Physik-basiertes Casual Game im TestHungry Turtle: Physik-basiertes Casual Game im TestHungry Turtle: Physik-basiertes Casual Game im Test

Umso tragischer nun, dass es ein neues Spielchen gibt, bei dem es eben auf solche Fähigkeiten ankommt. Wissen über Gesetze der Schwerkraft sind nur einige der Anforderungen, die ein Spieler mitbringen sollte. Das vor etwa einem Monat erschienene Hungry Turtle (App Store-Link) kann derzeit für kleine 79 Cent aufs iPhone oder den iPod Touch geladen werden – dank der Größe von 19,1 MB auch noch so gerade im mobilen Datennetz.

Doch worum geht es bei diesem Casual Game eigentlich? Die Story ist eigentlich schnell erzählt: Es dreht sich alles um eine kleine, nimmersatte Schildkröte, die immer auf der Suche nach leckeren Äpfeln ist. In über 80 verschiedenen Leveln findet sie sich an unterschiedlichsten Orten wieder, und es wird ihr nicht immer einfach gemacht, die roten Leckereien zu erreichen.

An diesem Punkt kommt der Gamer selbst ins Spiel. Mit meinen bescheidenen Fähigkeiten im Physik-Bereich sah ich mich schon verzweifeln, aber die deutschen Entwickler von RealObjects machen es auch Menschen wie mir leicht. Zu Beginn des Spiels hat man die Möglichkeit, acht verschiedene Tutorial-Level zu spielen, in denen die grundlegenden Steuerungselemente erklärt werden, und gleich ausprobiert werden können.

Denn: Ähnlich wie in vergleichbaren Physik-Puzzles wie etwa Crazy Machines muss man sich verschiedener Gegenstände bedienen, um die kleine Schildkröte zu ihrem geliebten Apfel zu führen, und somit das Level zu bestehen. In Hungry Turtle ist diese Auswahl übersichtlich: Es gibt eine Säge, Nägel und Steine/Blöcke zum herabfallen lassen.

Da sich die Schildkröte teils nicht von selbst bewegen kann, muss man mit herab zu werfenden Kisten oder Steinen nachhelfen, sie anzuschubsen. Die Nägel dienen dazu, beispielsweise lose Bretter in einem bestimmten Winkel fest zu nageln, um die Schildkröte auf den richtigen Weg zu bringen. Das letzte Werkzeug, die Säge, kann mit einem Fingerwisch Bretter durchschneiden, um etwa den Weg für das Tierchen frei zu machen. Pro Level stehen dem Gamer immer eine bestimmte Anzahl der Werkzeuge zur Verfügung, mit denen das Level absolviert werden muss.

Das alles klingt auf den ersten Blick sehr einfach – und ist es in den ersten Leveln auch. Die Platzierung bzw. Anwendung der Werkzeuge ist einfach zu handhaben, und lässt durch zusätzliche Maßnahmen zur Präzision (Finger länger gedrückt halten) keine Wünsche offen. Aber auch wenn ich mit meinen nicht vorhandenen Physik-Kenntnissen sicher kein Maßstab für diese Art von Spielen bin, muss ich sagen, dass schon nach kurzer Zeit der Schwierigkeitsgrad extrem hoch wird. Lösungsvorschläge oder Hints werden nicht angeboten – so hilft im Zweifel nur noch das altbekannte „Learning by doing“, bis ein Level absolviert ist.

Immerhin findet der ambitionierte Gamer seit dem neusten Update durch die Entwickler auch eine Anbindung an das Game Center, mit dem sich Achievements und Highscores teilen lassen. Ebenso versprechen die Developer, schon bald neue Levelpakete mit neuen Umgebungen zur Verfügung zu stellen, glaubt man dem Button im Hauptmenü des Spiels. Die Nutzer im App Store jedenfalls sind auch schon jetzt begeistert: Bislang hagelte es fast durchgängig Fünf-Sterne-Bewertungen für die hungrige Schildkröte.

Trotz meiner mangelnden Fähigkeiten auf diesem Gebiet kann ich Hungry Turtle getrost jedem Gamer empfehlen, der schon Titel wie Crazy Machines, Cut the Rope oder Cover Orange ins Herz geschlossen hat. Ein wenig Frusttoleranz sollte man allerdings schon mitbringen, denn viele Level haben es wahrlich in sich. Wer noch unentschlossen ist, findet auch noch eine Lite-Version im App Store.

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Im Video: Kühlschrankhalterung von Belkin

In einem kleinen Video (YouTube-Link) wollen wir euch die Kühlschrankhalterung von Belkin vorstellen.

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, lässt sich die Kühlschrankhalterung ohne Probleme an allen glatten Flächen anbringen. Dazu verwendet man einfach die mitgelieferten 3M-Klebestreifen, die sich rückstandslos entfernen lassen sollen. Alternativ kann man die Halterung auch an die Wand dübeln.

Das iPad 2 wird durch eine kleine Ausbuchtung an der Unterseite und einen Magneten an der Oberseite sicher gehalten und bleibt mit Ausnahme des Lautstärkereglers vollständig bedienbar.

Positiv hat uns die einfache Montage und der sichere Halt gefallen. Nicht ganz so gut schneidet die Belkin Kühlschrankhalterung in Sachen Optik ab, denn wirklich hochwertig sieht die Plastik-Halterung wohl nur aus, wenn sie das iPad aufgenommen hat.

Gekauft werden kann die Halterung für rund 33 Euro (Amazon-Link) inklusive Versand.

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Save2PDF: Umfangreiche pdf-Suite mit integrierter Druckfunktion

Nachdem mein kleines Schwesterchen nach einer passenden Lösung für die Umwandlung von Websites in pdfs auf ihrem iPad suchte, sind wir auf Save2PDF gestoßen.

Save2PDF: Umfangreiche pdf-Suite mit integrierter DruckfunktionSave2PDF: Umfangreiche pdf-Suite mit integrierter DruckfunktionSave2PDF: Umfangreiche pdf-Suite mit integrierter DruckfunktionSave2PDF: Umfangreiche pdf-Suite mit integrierter Druckfunktion

Sicher verfügen auch andere Apps wie etwa der funktionsstarke Browser iCab Mobile über eine Funktion, Websites in pdfs umzuwandeln und in iBooks zu speichern. Trotzdem wollen viele Nutzer, die entweder beruflich oder privat auf die Anwendung von pdfs angewiesen sind, lieber eine umfangreiche Suite nutzen, die auch noch über zusätzliche Funktionen verfügt.

Auch wir berichteten schon vor langer Zeit in Kurzform (zum Bericht) über Save2PDF, nun soll also ein etwas umfangreicher Anwendungstest folgen. Die App steht derzeit in zwei Versionen für iPhone (App Store-Link) und iPad (App Store-Link) zur Verfügung – beide werden momentan für 2,99 Euro im deutschen App Store angeboten. Insbesondere die iPad-Variante kostet sonst zwischen 5,49 und 7,99 Euro. Mit weniger als 7 MB sollte auch der Download aus dem mobilen Datennetz kein Problem darstellen.

Wie schon erwähnt, ist es mit Save2PDF möglich, unter anderem Websites in pdfs umzuwandeln, und diese dann in iBooks zu speichern. Im Falle meiner Schwester waren es Rezepte eines großen deutschen Portals, die dann zum Nachkochen in iBooks bereitstehen sollten. Diese Funktion ist in Save2PDF mittels eines eigenen Webbrowsers möglich, mit dem die entsprechende Website aufgerufen und dann in ein pdf umgewandelt wird.

Weitere pdf-Funktionen von Save2PDF beinhalten auch Möglichkeiten, aus verschiedenen Dateiformaten wie Fotos, Pages-Dokumenten und einer Excel-Tabelle ein einziges pdf zu generieren. Dabei können die einzelnen Dokumente beliebig angeordnet und verschoben werden. Auch ist es möglich, Kontaktdaten aus der Kontaktliste des iDevices in einem pdf zusammen zu fassen. Dabei werden einfach die einzelnen Personen ausgewählt, und die verfügbaren Informationen dann im pdf angezeigt. In meinen verschiedenen Tests mit allen möglichen Dokument-Arten gab es keinerlei Probleme, alles wurde schnell und zuverlässig umgewandelt.

Kleine Helfer sind auch die vielen Einstellungen, mit denen sich die App zusätzlich aufwerten lässt. Neben einer frei wählbaren App-Layoutfarbe und einer deutschen Lokalisation kann man auch ein E-Mail-Konto einrichten, um die generierten pdfs so direkt aus der App verschicken zu können. Wer sensible Daten in Save2PDF bearbeiten will, kann die App auch mit einem Passwort schützen.

Nun fragt man sich natürlich, wie der Datenaustausch mit der App stattfindet. Im Hauptfenster von Save2PDF findet sich eine Art Dateibrowser, in der die zu bearbeitenden Daten und generierten pdfs angezeigt werden können. Neben einer iCloud-Synchronisation finden sich auch noch weitere Wege, um Dateien in Save2PDF einzuspeisen: So gibt es eine FTP-, Dropbox-, box.net-, iDisk-, WebDAV- und Google Docs-Anbindung. Zusätzlich gibt es einen App-übergreifenden Support: Im Mail-Programm kann man beispielsweise auswählen, ob man einen pdf-Anhang mit Save2PDF öffnen will.

Eine weitere tolle Funktion von Save2PDF ist eine Anbindung an eigene Drucker, um so die generierten pdfs direkt aus der App ausdrucken zu können. Mit einem AirPrint-fähigen Drucker geht dieses natürlich ohne große zusätzliche Einrichtung, aber auch mit normalen Printern, die sich im gleichen WLAN wie das iPad/iPhone befinden, ist diese Funktion möglich. Dazu benötigt man einen Rechner plus angeschlossenem Drucker, auf dem das kostenfrei über die WebsiteA des Entwicklers downloadbare Zusatzprogramm WePrint (Download-Link) installiert wird. Wichtig hier: Der Rechner (Windows oder Mac) muss angeschaltet sein, sonst funktioniert die Übertragung über das WLAN nicht.

In meinem WLAN-Druckertest mit Save2PDF funktionierte alles perfekt, mein Appgefahren-Website-Test-pdf ließ sich ohne Probleme zum Drucker schicken. Das kleine Programm WePrint dient auch zusätzlich dazu, eine Netzwerkfreigabe zur Datenübertragung einzurichten, und somit einen Austausch zwischen iDevice und Computer zu garantieren.

Insgesamt betrachtet bietet Save2PDF – gerade zum momentan günstigen Preis von 2,99 Euro – eine wirklich umfang- und hilfreiche App für alle, die öfters pdfs für berufliche oder private Zwecke benötigen. Einziges Manko, wenn es überhaupt als solches bezeichnet werden kann, ist die gelegentliche Unübersichtlichkeit der Applikation, welche wohl auf die unglaublich vielen Funktionen zurückzuführen ist. Nach einer Eingewöhnungszeit jedoch findet man eine App, die für pdf’ler keinerlei Wünsche übrig lässt.

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Freitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-Planen

Die Schweizer Firma Freitag (Webseite) stellt ganz besondere Produkte her. Wir wollen euch heute drei Vertreter vorstellen.

Freitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-PlanenFreitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-PlanenFreitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-PlanenFreitag: Exklusive Taschen und Hüllen aus LKW-Planen

In den vergangenen Monaten haben wir bereits iPhone- und iPad-Hüllen aus alten Sportmatten oder Feuerwehrschläuchen vorgestellt. Heute werfen wir einen Blick auf die Produkte von Freitag, die aus alten LKW-Planen hergestellt wurden. In rund zehn einzelnen Arbeitsschritten wird aus einem LKW-Teil eine fertige Hülle, jedes Produkt ist ein Unikat.

F24 iPhone Sleeve: Die 43 Euro teure iPhone-Hülle ist in vielen verschiedenen Farben und meist ohne Muster erhältlich. Auf der Vorderseite ist ein Logo der Firma Freitag eingebunden, auf der Rückseite gibt es eine Schlaufe zum Herausziehen des iPhones aus der eng anliegenden Hülle.

Auf der Innenseite hat man natürlich auf die LKW-Plane verzichtet, stattdessen sorgt ein Innenfutter dafür, dass Finger- und sonstige Abdrücke zumindest reduziert werden. Die Verarbeitung der Hülle, die nur für das iPhone 4 oder 4S ohne Bumper gedacht ist, lässt keine Wünsche übrig. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und zumindest nach unserem Kurztest waren keine Fehler feststellbar. Bedenken sollte man, dass es mit einer Größe von 128 x 74 Millimetern in der Hosentasche etwas enger wird.

F25 iPad 2 Sleeve: Deutlich ausgeklügelter und mehr Möglichkeiten findet man naturgemäß bei der Hülle für das iPad 2. Auch hier sind in Sachen Verarbeitung keine Mängel erkennbar, nur die Öffnungen für Kopfhörer, Home-Button und Kameras scheinen uns nicht 100-prozentig passend ausgeschnitten zu sein. Für Standby-Schalter, Lautsprecher und Lautstärke-Tasten gibt es leider keine Aussparungen. Neben einem etwas dumpfen Sound macht sich das vor allem bei den seitlichen Tasten bemerkbar, die man doch schon gerne bedienen würde, ohne die Hülle öffnen zu müssen.

Ansonsten macht die iPad-Hülle eine gute Figur. Sie ist aufklappbar und mit Magneten ausgestattet, das iPad wird so automatisch entriegelt und wieder gesperrt. Auch hier kann man sich sein passendes Design aussuchen, zudem kann man die Vorderseite nach hinten klappen, um das iPad in den bekannten Smart Cover-Positionen aufzustellen. Der Kostenpunkt liegt mit 92 Euro allerdings schon etwas höher.

F18 MacBook Sleeve 13 Zoll: Freitag hat auch für das MacBook verschiedene Taschen im Angebot, wir haben uns ein Modell für Geräte mit 13 Zoll angesehen – hier ist man mit 98 Euro dabei. Öffnen lässt sie sich über einen Reißverschluss mit zwei Zippern, leider sind die Innenseiten nicht komplett geschützt. Immerhin kann man das MacBook oder andere Notebooks in eine Lasche schieben, um ein Herausfallen beim Öffnen zu verhindern.

Fazit: Qualitativ können die Produkte von Freitag überzeugen. Jedes Modell ist ein Unikat und handgefertigt, das hat natürlich seinen Preis. Die Idee, LKW-Planen zu verwenden, ist wirklich klasse – denn das Material ist komplett wasserabweisend. Im Online-Shop des Unternehmens hat man nicht nur einen Überblick über alle Modelle, sondern kann sich sein Unikat auch noch selbst aussuchen. Gerade bei den größeren Exemplaren findet man hier oft verschiedene Muster und Farben.

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SteelBall: Neues Spiel mit Sprachsteuerung

Wizzary Entertainment hat den Schritt gewagt und die erste eigene Applikation veröffentlich. Sie hört auf den Namen SteelBall und bringt gleich zum Start ein Feature mit, das man so noch nicht kennt.

SteelBall: Neues Spiel mit SprachsteuerungSteelBall: Neues Spiel mit SprachsteuerungSteelBall: Neues Spiel mit SprachsteuerungSteelBall: Neues Spiel mit Sprachsteuerung

Mit Siri hat Apple wieder einmal bewiesen, dass sie immer für Überraschungen gut sind. Doch bisher habe ich noch keine Applikation gesehen, abgesehen von Apples eigenen, die durch die eigene Stimme gesteuert werden kann.

SteelBall (App Store-Link) ist am 8. Januar erschienen und kann zu einem Preis von nur 79 Cent auf iPhone oder iPod Touch geladen werden. Bei dieser App handelt es sich um ein Endlosspiel, das nur dann beendet wird, wenn man seine Leben verbraucht hat.

Bevor man loslegt sollte man sich entscheiden, ob man die innovative Sprachsteuerung oder die klassische Touch-Steuerung nutzen möchte. Gerade in der Öffentlichkeit empfehlen wir euch jedoch, auf die für die Umwelt eher ungewöhnliche Sprachsteuerung zu verzichten.

Gespielt wird mit einer Stahlkugel, die man durch einen mit Gefahren ausgestatteten Parcours steuern muss. Benutzt man die Sprachsteuerung muss man drei englische Worte drauf haben: Left, Right und Boost. Genau mit diesen Anweisungen kann man die Kugel vor Löchern oder Sägeblättern bewahren. Dabei muss man jedoch sagen, dass die Reaktion der Kugel etwas schleppend ist und man sich bei einem Hindernis schnell entscheiden sollte. Bei der klassischen Steuerung genügt ein Wisch nach rechts oder links um den Gefahren auszuweichen.

Zusätzlich befinden sich Münzen auf dem Weg zur eigenen Bestleistung, die später für neue Power-Ups eingelöst werden können. Des Weiteren gibt es Extras, wie zum Beispiel Energie für den Boost, den man durch einen einfachen Klick aktiviert, um in gefährlichen Situationen schnell vom Fleck zu kommen. Wer möchte kann weitere Münzen via In-App-Kauf erwerben, um schneller an weitere Extras zu kommen.

Am Ende bekommt der Spieler in einer Statistik angezeigt, wie viele Meter er mit der Kugel zurückgelegt hat und wie viele Münzen eingesammelt wurden. Wir würden uns noch über etwas mehr Hindernisse und Gefahren freuen, aber insgesamt macht das neue Spiel einen guten Eindruck und die integrierte Sprachsteuerung ist innovativ, könnte von den Reaktionszeiten noch etwas schneller sein – wenn die deutsche Sprache noch unterstützt wird, wäre das natürlich ein weitere Pluspunkt.

Zum Start der neuen Applikation SteelBall verlosen die Entwickler ein nagelneues iPad 2. Doch wie nimmt man am Gewinnspiel teil? Am 31. Januar 2012 um 23:59 Uhr PST gewinnt derjenige, der die Bestenliste anführt. Wir wünschen viel Spaß mit der App und viel Glück beim Gewinnspiel.

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Stilvolles von Stilgut: Leder-Case mit Smart Cover-Funktionen

Bis vor kurzem war mir der Hersteller Stilgut vollkommen unbekannt. Doch dann kam Weihnachten.

Stilvolles von Stilgut: Leder-Case mit Smart Cover-FunktionenStilvolles von Stilgut: Leder-Case mit Smart Cover-FunktionenStilvolles von Stilgut: Leder-Case mit Smart Cover-FunktionenStilvolles von Stilgut: Leder-Case mit Smart Cover-Funktionen

Am Weihnachtsfest 2011 wurde meine glückliche Schwester mit einem iPad 2 beschenkt. Und wie es sich gehört, gab es eine passende Hülle gleich dazu, namentlich das Stilgut Executive Case aus rotem Leder (Amazon-Link). Und ich wäre nicht Redakteurin von Appgefahren, wenn ich dieses Zubehörteil nicht genauer unter die Lupe genommen hätte.

So stand schon nach kurzer Begutachtung fest: Die Verarbeitung war sensationell, alles fühlte sich hochwertig an – und der Name Stilgut stand fortan auf meiner Merkliste. Das Unternehmen produziert hochwertige Taschen und Accessoires für mobile Endgeräte wie Tablets, Smartphones und Notebooks. Nun liegt uns also ein anderes Modell des deutschen Herstellers mit Firmensitz in Berlin vor, das Couverture Case aus cognac-farbenem Glattleder.

Das Couverture Case ist eine Kombination aus Rückseiten-Schutz und Smart Cover für die empfindliche Glasfläche der Vorderseite. Geliefert wird das Case in einer beige-farbenen Umverpackung aus Pappe, die neben dem Case selbst auch eine kurze Anleitung zum Einlegen des iPads beinhaltet. An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Couverture Case ausschließlich für das iPad 2 produziert wird, das iPad der ersten Generation passt nicht in diese Hülle.

Das Einlegen des iPads gelingt auch ohne die Anweisungen in Papierform sehr schnell und einfach: Das Gerät wird einfach hochkant gehalten und links in die Ecken der Hülle gelegt, dann abgesenkt. Zum Schluss werden die beiden Ecken an der rechten Seite angedrückt, bis ein leises „Klick“ ertönt – und das Tablet liegt sicher und fest in der starren Rückseite der Hülle.

Natürlich lässt sich diese Stabilität nicht nur durch die Verwendung von Ledermaterial erreichen: So ist die Rückseite aus einer stabilen Kunststoffschale geformt, die von braunem Ledermaterial überzogen ist. Insgesamt fällt schon nach kurzer Zeit auf, dass die Verarbeitung und verwendeten Materialien wirklich erstklassig und hochwertig sind. Es finden sich keine schiefen Nähte, losen Fäden oder scharfe Kanten. Zum Schutz des edlen Geräts ist die Innenseite des Cases mit einem orangenen Mikrofaser-Stoff bezogen.

Schaut man sich das Gesamtkunstwerk nach dem Einlegen des iPads an, stellt man fest, dass sowohl alle notwendigen Anschlüsse zugänglich sind, aber trotzdem alle empfindlichen Ecken des Geräts geschützt werden. Auch hat die Dicke nicht merklich zugenommen: Insgesamt konnte ich nur 1,3 cm messen – mit geschlossenem Deckel. Somit sollte das Couverture Case auch in der schmalsten Handtasche Platz finden.

Ein besonders erfreuliches Zusatzfeature ist die eingebaute magnetische Induktion, die damit auch alle Funktionen des Apple‘schen Smart Covers erfüllt. Klappt man den Deckel des Cases zu, wird auch das iPad automatisch und zuverlässig mit dem typischen „Klack“-Ton verriegelt. Auch die Standfunktion zum handlicheren Verfassen von Texten oder im Hochkant-Modus zum Anschauen von Filmen ist dank der vier einzelnen Elemente im Deckel gegeben.

Damit wären wir auch schon beim einzigen Kritikpunkt des Couverture Cases: Natürlich kann man es dem Leder als Naturmaterial nicht ankreiden, aber zu Beginn ist gerade das Cover des Cases sehr steif und muss für die Standfunktion ein wenig hin- und hergebogen werden. Auch liegt das Cover nicht ganz eben auf der Glasoberfläche des iPads auf – aber dieses kleine Manko führe ich auf die Eingewöhnungszeit, die ein solches Material nun einmal benötigt, zurück.

Wer bis hier hin gelesen hat, soll natürlich auch den Preis dieses hochwertigen Accessoires erfahren. Das Couverture Case ist in sieben verschiedenen Leder-Varianten und Farben erhältlich, darunter auch weinrot, dunkelblau, schwarz und weiß, und kann jeweils für 69,99 Euro unter anderem auf der Herstellerseite  oder bei Amazon (Amazon-Link) bezogen werden. Auch wenn man bei diesem Kaufpreis wohl zunächst schlucken muss – für den gleichen Preis bekommt man zwar auch ein Leder-Smart Cover von Apple, aber ohne jeglichen Schutz für die Rückseite.

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Snapheal: Die kleine Bildbearbeitungs-Suite für den Mac

Es müssen nicht immer die teuren Foto-Programme aus dem Hause Adobe sein, manchen Anwendern reichen auch Apps mit weniger Umfang.

Snapheal: Die kleine Bildbearbeitungs-Suite für den MacSnapheal: Die kleine Bildbearbeitungs-Suite für den MacSnapheal: Die kleine Bildbearbeitungs-Suite für den MacSnapheal: Die kleine Bildbearbeitungs-Suite für den Mac

Eine solche Applikation für den Mac ist das derzeit mit nur 5,49 Euro (sonst 14,99 Euro) zu Buche schlagende Snapheal-Programm der Entwickler von MacPhun. Diese haben bereits auf dem iPhone und iPad mit mehreren gut durchdachten Apps aus dem Fotografie-Bereich auf sich aufmerksam gemacht, und bekommen auch für ihre Mac-Applikationen durchweg 4 bis 5 Sterne der Nutzer. Snapheal (App Store-Link), welches am 14. Dezember letztes Jahres den Weg in den Mac App Store gefunden hat, ist allerdings nur in englischer Sprache verfügbar, und benötigt 134 MB Speicherplatz auf eurem Apfelrechner.

Dass für Snapheal mindestens Mac OS X 10.6 vorausgesetzt wird, dürfte den meisten Anwendern bestimmt klar sein. Im Gegensatz zu anderen großen Bildbearbeitungs-Programmen, die zwar über viele Funktionen verfügen, aber sich damit auch größtenteils für den Hobby-Anwender disqualifizieren, bietet Snapheal eine einfache Art und Weise, Fotos mit einigen Tools signifikant zu verbessern. Vorweg sei schon einmal gesagt: Einen direkten Vergleich zu Photoshop und Co. wird es nicht geben, da dieser beiden Programmen wohl nicht gerecht werden würde – aber nichts desto trotz wird Snapheal einem nicht weniger kritischen Appgefahren-Test unterzogen.

Snapheal wird mit einer revolutionär einfachen Methodik zur Retusche von Fotos im Mac App Store angepriesen: Mit Hilfe eines Auswahlwerkzeuges lassen sich unerwünschte Objekte im Bild ganz einfach wegzaubern. Wenn also beim letzten Urlaub das wertvolle Kunstwerk einer ins endlose laufenden Straße plötzlich durch das Durchrauschen eines Autos versaut wurde, soll man dieses nun ganz einfach entfernen können, und das ohne großartige Vorkenntnisse.

In meinem Falle erwies sich das Retusche-Tool als nicht ganz so revolutionär, wie ich gehofft hatte. Ein in meinem Testbild zu entfernender Lichtbogen wurde von mir markiert und der „Erase“-Vorgang in Gang gesetzt. Nachdem ewige Berechnungen unternommen wurden, und diese Bearbeitung sicher 2-3 Minuten in Anspruch nahm, bekam ich ein leider nicht ganz zufrieden stellendes Ergebnis mit einigen unschönen Rändern – siehe Screenshot. Vielleicht war auch nur das Bild selbst nicht ganz so gut geeignet.

Weiterhin lassen sich in Snapheal auch die üblichen Funktionen zur Aufhübschung eigener Bilder finden. So gibt es ein groß angelegtes Stempel-Menü, mit deren Werkzeugen sich Fotos verbessern lassen, indem bestimmte Bereiche dupliziert und dann übereinander gelegt werden. Da sich Snapheal ja bekanntlich an Gelegenheits-Bildverbesserer orientiert, gibt es zu jedem Tool kleine Video-Tutorials. Sehr nett.

In einem dritten Menü geht es dann ans Eingemachte: Im „Retouch“-Reiter kann man bestimmte Bereiche des Fotos mit Kontrasten versehen, die Sättigung partiell anpassen, das Bild in Teilen nachschärfen, mit Unschärfe versehen, oder auch ausgewählte Bereiche aufhellen oder nachdunkeln lassen. Auch dies geschieht einfach durch Auswählen der jeweiligen Funktion, der Einstellung der Intensität und dem „Anmalen“ des zu verändernden Bereiches auf dem Foto. So lassen sich schnell und einfach Bilder mit dramatischeren Wolken versehen, oder auch bestimmte Bereiche im Hintergrund unscharf maskieren.

Selbstverständlich verfügt Snapheal auch über die typischen Schieberegler zur Justierung der Bildeinstellungen als Ganzes. Unter „Adjust“ findet man so Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur, Sättigung, Schattierungen und Highlights, Schärfe, Rauschunterdrückung und einige Möglichkeiten mehr. So lassen sich aus vielen scheinbar unbrauchbaren Fotos noch einige passable Ergebnisse herausholen. Will man einen direkten Vorher-Nachher-Vergleich anstellen, gibt es eine nützliche „Compare“-Funktion, bei der beide Fotos nebeneinander zu sehen sind.

Abschließend hält Snapheal noch Funktionen zum Beschnitt („Crop“) und Drehung bzw. Spiegelung („Rotate/Flip“) der Fotos bereit. Das Programm ist unter OS X Lion im Vollbild-Modus nutzbar, unterstützt so gut wie alle Dateiformate (inklusive RAW), und ist für Fotos bis 32 Megapixel Auflösung geeignet. Auch ein Import von Aperture oder iPhoto sowie ein Export der fertigen Werke zu Facebook, Twitter oder Flickr ist möglich. Für einen Hobby-Anwender, der nur ab und an Bilder bearbeiten will, und dafür nicht sonderlich tief in die Tasche greifen will, ist daher Snapheal unbedingt zu empfehlen.

Als Fazit können wir festhalten: Snapheal ist ein gutes und aufgeräumtes Bildbearbeitungs-Programm für Gelegenheitsnutzer. Trotz englischer Sprache und einigen Schwächen im Erase-Modus von Objekten kann Snapheal getrost als Schnäppchen für alle Hobby-Fotografen bezeichnet werden.

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