Telekom StreamOn: Jetzt mit 356 Partner-Diensten für Musik und Video

Nur wenig Neuzugänge

Seit Mitte Februar bin ich Telekom-Kunde und nutze StreamOn Musik und Video. Jeden Monat präsentiert die Telekom die Neuzugänge für StreamOn, doch an dieser Stelle muss man einfach sagen, dass die großen Überraschungen ausbleiben.

Mit 236 Partner-Diensten für das Musik-Streaming und 120 für das Video-Streaming, scheint das Angebot gesättigt zu sein. Im April sind lediglich drei neue Partner im Bereich Musik- und Audio-Streaming dazu gekommen, nämlich Classic Rock Radio, Headspace und Radio Salü.


Fast alle großen Player sind an Bord, allerdings fällt mir auf Anhieb ein, dass zum Beispiel Google Play Music und YouTube Music fehlt. Warum Google die Dienste nicht bei StreamOn anmeldet, ist unklar, immerhin sind mit „Google Play Filme & Serien“ und YouTube schon Google-Angebote im Bereich Video-Streaming vertreten.

StreamOn ist wirklich praktisch

Ich habe mich bewusst für einen Vertrag bei der Telekom entschieden, damit ich StreamOn nutzen kann. Und davon habe ich jetzt schon mehrfach profitiert. In der Bahn habe ich so einfach Netflix schauen und Spotify hören können und habe dafür nur meinen Akku belastet. Natürlich ist das je nach Strecke etwas problematisch, aber der LTE-Empfang war so gut, dass das Streaming überhaupt kein Problem war, das kostenlose WiFi im Zug hat dafür nicht ausgereicht.

Ebenso habe ich StreamOn auf einer Busreise in die französische Alpen genutzt und konnte so Netflix und YouTube schauen, auch das Musikstreaming mit Spotify war absolut kein Problem. Aber beachtet: StreamOn ist nur in Deutschland nutzbar. Im Ausland „bezahlt“ ihr mit eurem eigenen Datenvolumen.

Was mir an StreamOn gefällt? Man muss sich vor einer Reise keine Sorgen mehr machen, ob man Inhalte vorab offline verfügbar macht. Klar, geht es ins Ausland, besteht das Problem weiterhin. 

Und ja, mir ist der Streit mit der Bundesnetzagentur und die entsprechenden Hintergründe bekannt, aber aus reiner Kundensicht, ist StreamOn ein Kaufargument. Für Telekom-Kunden gibt es aktuell keinen Grund besorgt zu sein: Das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dass die Bundesnetzagentur ihren Bescheid nicht vollziehen darf. Aus diesem Grund ist der Vollzug der Auflagen ausgesetzt worden und die Telekom darf StreamOn vorerst unverändert anbieten. Bisher ist es nicht absehbar, wann das OVG ein Urteil fällen kann.

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Kommentare 14 Antworten

  1. Wie ist das, wenn ich bei TuneIn oder Receiver einen Radiosender verwende, der normalerweise in der StreamOn-Option mit enthalten ist. Wird dieser Sender dann dennoch berücksichtigt oder muss ich da immer die Orgiginal-App des Senders laden?

    1. TuneIn ist z.B. nicht bei StreamOn, demnach wird dein Datenvolumen belastet. Receiver ist bei StreamOn: Egal welchen du Sender mit Receiver einstellst, dein Datenvolumen wird nicht belastet.

      1. Oh, das ist ja toll. Sehr schön. Danke für die Info.

        Receiver ist klasse… Jedoch….

        Mir fehlt noch in der App ein Equalizer. Das haben nur sehr wenige Radio-Apps.

  2. Was ist denn eigentlich wenn ich mit meinem Telekom Handy (mit Stream On) einen Hotspot aufmache und darüber dann mit einem anderen Gerät bei Amazon Prime Videos schaue? Läuft das dann auch über Stream On oder geht das vom Datenvolumen runter? Hat da jemand Erfahrung mit?

      1. Dürfte eigentlich nicht gehen. Die App muss auf dem handy mit der Telekom sim laufen. Ein Hotspot rechnet ganz normal ab. Bei einer partnerkarte ist es aber wieder StreamOn.

        1. War gerade zufällig im Telekom Shop und hab gleich mal nachgefragt: Hotspot funktioniert, aber nur wenn für die streamenden Geräte die Apps genutzt werden. Sprich Gerät A stellt den Hotspot mit StreamOn und Gerät B nutzt dann die Apple Music App – passt! Ist Gerät B hingegen ein Windows Laptop, der irgendeine Webseite ansteuert, geht das nicht.

  3. Vielleicht sollten die Anbieter einfach endlich günstige Tarife mit ordentlichem Volumen und ohne „Bremse“, wie sie sonst in Europa üblich sind, verkaufen. Dann hätten wir die ganze Diskussion nicht mehr!

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