Threema: Der sichere Messenger erstmals in diesem Jahr reduziert

Derzeit für 2,49 statt 5,99 Euro

Das mit WhatsApp ist ein leidiges Thema. Und auch 2022 macht Apple ja keine Anstalten, iMessage auf Android zu bringen. Alternativen wie Threema (App Store-Link), die das Geld nicht mit euren Daten verdienen wollen, haben es am Ende nicht einfach – denn hier muss vorab bezahlt werden.

Aktuell gibt es Threema aber zum ersten Mal seit August 2021 wieder günstiger. Statt 5,99 Euro kostet die sichere Messenger-App derzeit nur 2,49 Euro. Vielleicht ist das ja für euch und eure Familie Anlass genug, den Messenger zu wechseln?


Was die reine Funktionalität angeht, muss sich Threema jedenfalls nicht verstecken. Es können nicht nur Text- und Sprachnachrichten verschickt werden, es sind auch Sprach- und Videoanrufe möglich. Außerdem können Gruppen erstellt und Abstimmungen durchgeführt werden.

Threema kann anonym genutzt werden

Was Threema von Apps wie WhatsApp abhebt, das erklärt das Entwicklerteam aus der Schweiz unter anderem so: „Jeder Threema-Nutzer erhält eine zufällig generierte Threema-ID zur Identifizierung. Für die Nutzung von Threema ist keine Registrierung oder Verlinkung der Telefonnummer oder E-Mail-Adresse erforderlich. So kann Threema auch völlig anonym genutzt werden.“ Ebenso ist die App nicht durch Werbung finanziert und erhebt keinerlei Nutzerdaten.

Aktuell kümmert sich das Entwicklerteam übrigens um einen verbesserten Multi-Device-Support, mit dem man Threema sogar auf Tablets oder Desktop-Geräten nutzen kann, wenn das Mobiltelefon nicht mit dem Internet verbunden ist.

‎Threema. Sicherer Messenger
‎Threema. Sicherer Messenger
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,49 €

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Kommentare 21 Antworten

  1. Seit wann kostete Threema 5,99 Euro?
    Als ich es ganz am Anfang gekauft habe, kostete es 99 Cent oder 1,99 Euro. Seit x Jahren kostete es 3,99 Euro. Wann ist das auf 5,99 gestiegen?

      1. @gerti: Schon klar. Aber mit dem Argument „alles wird teurer“ eine Preissteigerung von „mal eben 50%“? Kannst ja mal Deinen Chef fragen ob er „mal eben“ bei Deinem Gehalt mit 50% mitgeht.

        1. Wenn der Zulauf neuer Kunden und damit einmaliger Einnahmen sinkt, muss der Preis erhöht werden, um die laufenden Kosten zu decken. Scheint sich wohl mehr zu lohnen, als es billiger anzubieten, um mehr Kunden zu locken.

        2. Das ist jetzt ja mal ein ganz klasse Treppenwitz von den Blogbetreibern,.
          Wenn es um das Kernthema des Blogs geht gibts gar keine Aussage?
          Die Meldungen dazu sind bereits 2 Tage alt… guckt mal selber:
          „ Apple App-Store-Preise: Von 29 Cent bis 12.000 Euro ist jetzt alles möglich“
          Kann nur noch Bekloppter kommen… 😉
          Abe wir werden dann vermutlich irgendwann auch welche sehen, die lieber die 0,29 ct ausrufen, bevor sie gar nix mehr kriegen…

  2. Threema mag zwar sicher sein aber Komfortabel war er bis dato nie.
    Nur auf einem Gerät nutzbar. Dann diese Webbrowser Möglichkeit oder die APP am Mac die jetzt aktuell nur mit entsperrten iPhone geht.
    Die Reduktion des Preises musste sein denn verglichen mit iMessage und der ist schon nicht gerade Nutzerfreundlich liegt Threema weit hinten.
    Die Verbesserungen dauern auch ewig bis da irgendwas umgesetzt wird.
    Es kommt mir vor als wäre dass eine winzige kleine Garagenfirma.

    1. Es ist kein Riesen Tech Unternehmen dahinter.
      Multidevice wird ja kommen, dauert eben auch lange. Diese Woche ist der Alpha Test dazu gestartet.

      1. Warum sollte er auf mehreren Geräten nutzbar sein? Ist das bei WhatsApp der Fall?

        Es ist ein Messenger, ein Messenger, ein Messenger.

        Multidevice kommt da erst an zweiter Stelle und hat nichts mit komfortabel zu tun. Er hat alles – und mehr – was andere Messenger auch haben.

          1. Auch wenn es nie einer hören will aber die Chats sind schon ewig End-To-End verschlüsselt.

            Und das sogar als fürn Windows oder Mac die Web Wrapper Version genutzt wurde.

          2. @ikke: Es geht nicht darum was ich hören will. Es interessiert mich einfach. Steck es einfach in die Schublade „professionelle Neugierde“ 😉
            Für mein Verständnis schließen sich echtes e2e und multi device gegenseitig aus. Aber ich lerne gerne dazu. Wie also soll das gehen?

          3. Es ging da nun speziell um dich @zeroG, sondern generell. Viele schieben Threema immer in die Richtung ist super sicher und ist ja von Schweizern.

            Diese User Ignorieren vollkommen dass WhatsApp eine E2E Verschlüsselung hat oder behaupten sogar es sei keine.

            Ansich sagt e2e nur aus der der jeweilige Client selbst Entschlüsselt und ob der Client nun das iPhone ist oder der eigene PC spielt ja da kaum eine Rolle. Ist ja nicht so dass man einfach sich am PC bei WhatsApp einloggen kann, es bedarf ja den QR Code der am iPhone in WhatsApp gescannt werden muss.

          4. @ikke: Das alles war mir schon lange bekannt. Ich verfolge es seit vielen Jahren und ich habe auch die ersten Verschlüsselungs-Fails (ja, Mehrzahl) von WA in Erinnerung. Dennoch ist mir klar, dass WA heute(!) wahrscheinlich(!) sicher verschlüsselt.
            Du darfst dennoch nicht ignorieren, dass es für die Gesamt-Sicherheit nicht egal ist, ob das eine Ende von e2e EIN Endgerät ist, bspw. ein aktuelles iPhone mit entsprechend verschlüsseltem Speicher (Aufbewahrung der private keys!) und Biometrie/MFA, oder ZWEI Geräte, das zweite bspw. ein normaler PC mit den normalen Schutzmaßnahmen die Otto Normalo so hat (ein Witz).
            Ich hoffe, es wird jetzt klarer worauf ich hinaus möchte.

  3. Ich frage mich immer noch, warum die die App damals als Facebook WhatsApp gekauft hat, nicht für 1-2 Wochen gratis angeboten haben. Das hätte massiv für Kunden gesorgt.

    1. Jaa, aber dann hätten die gar nichts verdient. Ob das dazu geführt hätte, dass vllt Freunde später dann auch kostenpflichtig zugreifen, ich weiß nicht…

      1. Das ist schwer zu verstehen, ich weiß. Wenn damals tausende die App kostenlos bekommen hätten, ist eine Basis vorhanden, sie bekannter zu machen. Sich jetzt durchzusetzen ist hingegen äußerst schwierig.
        Wenn irgendein mir unbekannter TickTocker oder das,was man heute Musiker nennt auf die App umsteigt…ja, dann würde es auch klappen.

        Die Preiserhöhung der App kommt übrigens durch Apples Anpassung.

      1. Leider ist der ganze Hype nach solchen Dingen online dann auch immer größer als schließlich in der Realität. Man sah das auch bei Twitter aktuell – viele angekündigte Wechsel blieben dann doch aus.

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