Undercover nur 22 Euro: Digitaler Diebstahlschutz für MacBooks

Mit dem reduzierten Undercover könnt ihr einen gestohlenen Mac ausfindig machen.

UndercoverMit Undercover (zum Angebot) gibt es heute eine reduzierte Mac-App, die es erleichtern soll, einen verlorengegangenen oder gestohlenen Mac wiederzufinden. Dabei agiert die Applikation als Spion, der auf der Suche nach dem Dieb behilflich ist. Die Vollversion kann aktuell für nur umgerechnet 22 Euro erworben werden – bisher zahlte man bis zu 50 Euro. Bezahlt wird mit PayPal oder Kreditkarte über die vertrauenswürdige Webseite StackSocial.


Bei der Installation nistet sich Undercover tief im System ein und kann ohne weiteres nicht gefunden oder deinstalliert werden. Solange man im Besitz des Macs ist, passiert weiter nichts – die Applikation läuft seelenruhig im Hintergrund. Ernst wird es erst, wenn man den Mac im Kontrollzentrum des Herstellers als gestohlen markiert.

Sobald sich der Computer mit dem Internet verbindet, beginnt der Spion mit seiner Arbeit. Es werden nicht nur mit der Webcam Fotos geknipst und übertragen, sondern auch die aktuelle Position (mit WLAN-Ortung) übermittelt. Zusätzlich wird ein Keylogger aktiviert, der alle Eingaben des Diebes protokolliert und an euch sendet. Damit man ganz genau sieht, was mit dem Mac geschieht, gibt es außerdem Screenshots vom Desktop.

Sollte das alles nichts helfen, kann Plan B gestartet werden. Undercover simuliert dann einen Hardware-Fehler – mit etwas Glück bringt der Dieb den Computer dann zur Reparatur. Wenig später kann man dann eine bildschirmfüllende Nachricht anzeigen lassen, die sich nicht ausblenden lässt.

Natürlich gibt es keine 100-prozentige Garantie, dass man mit Undercover seinen gestohlenen Mac wieder zurück bekommt, dennoch bietet das Tool deutlich mehr Möglichkeiten als Apples „Mein Mac suchen“ über die iCloud. Letztlich ist es wie bei fast jeder Versicherung: Es lohnt sich erst, wenn wirklich etwas passiert – und das hofft niemand.

Undercover im Video


(YouTube-Link)

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Kommentare 6 Antworten

  1. Wenn ich die genaue Position von der Missgeburt habe , welche mir ein MacBook stiehlt, und dann noch seine hässliche fre..e via Camera, also ihn erkenne; bekomm ich aber 100 Prozent mein MacBook wieder!!! 😉 und dafür brauch ich keine Polizei und der Typ verschwendet keinen Platz aufm Friedhof, der wird in Wald verscharrt!! Geiles Programm , gekauft!!!

  2. Habt ihr das ausprobiert?
    Das ganze lässt sich doch sicher ziemlich einfach umgehen, indem man beim starten die Alt-Taste drückt und das Betriebssystem neu installiert.
    Mir scheint die Sache recht windig.
    Hier wird einem Kunden Sicherheit vorgegaukelt, die tatsächlich jedoch garnicht vorhanden ist.

  3. Das ist genau das selbe wie mit dem „iPhone orten“ zeug, wenn der finder/dieb das ding sofort ausschaltet und platt macht is der zauber vorbei!

  4. Ich finde solche Programme ebenfalls eher bedenklich aber bin mir sicher, dass kaum einer hier sich in einer „Macbook geklaut“ Situation nicht wünscht ein solches Tool installiert zu haben und nach jedem Strohhalm greifen wird.

    Dennoch, ohne im Detail zu wissen wie das Programm remote aktiviert wird, lässt nur eine Vermutung zu: Irgendwo lauert da etwas, im Dunklen, im Verborgenen und wartet auf ein Signal „von draussen“ – aber was kann das kleine Böse Ding noch?
    Kann es von einem Hacker gekapert werden,…

    Wie auch immer, ich bleibe meinem Zeitalter treu und damit bleibe ich bei „aufpassen“ (auf´s Macbook) statt „App an / Hirn aus“ Methode.

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