VOX: Schlanker Musik-Player für den Mac mit Hi-Res-Audio

Ihr habt eine große Musikbibliothek? Dann gibt es mit VOX den passenden Player.

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Vor wenigen Tagen haben wir euch für iPhone und iPad den Music Player VOX Unlimited Music vorgestellt. Schon seit mehreren Jahren gibt es VOX (Mac Store-Link) auch für den Mac. 2013 haben wir letztmals über den Player berichtet, heute wird es Zeit nochmals die Funktionen zu erläutern. Der Download ist kostenlos und setzt OS X 10.9 oder neuer voraus und bietet Extras per In-App-Kauf an.

VOX ist, trotz der englischen Sprachfassung, absolut einfach zu bedienen. Innerhalb weniger Sekunden hat man seine gesamte iTunes-Bibliothek oder einen beliebigen Ordner importiert. Unterstützt werden zudem SoundCloud, YouTube und Last.FM, Apple Music oder Spotify hingegen nicht. Das Geschehen spielt sich danach in einem schlanken Fenster ab, in dem alle Alben untereinander gelistet und einfach abgespielt werden können. VOX hat zudem Support für verlustfreie Musik mit an Board mit bis zu einer Qualität von 24bit/192.000Hz.

Natürlich kann man auch Playlists anlegen und verwalten oder nach bestimmten Interpreten oder Liedern suchen. Auch kann man das Fenster verkleinern und sich auf die Musik-Steuerung begrenzen, damit noch weniger Platz auf dem Desktop verbraucht wird. Es ist sogar möglich, die Musik und VOX über kleine Buttons in der Systemleiste zu steuern. Mit AirPlay könnt ihr die Musik auch einfach an einen großen Lautsprecher senden.

vox mac

Wer dann noch Zugriff auf über 30.000 Radio-Stationen möchte, muss die Funktion einmalig für 9,99 Euro freischalten. Das geht sicherlich günstiger, dann muss man aber eine zweite App nutzen. Des Weiteren gibt es mit „Loop für VOX“ einen unbegrenzten Speicherplatz für Musik, der automatisch alle Daten zwischen iPhone, iPad und Mac abgleicht. Pro Monat werden 14,99 Euro fällig, 12 Monate kosten 130 Euro.

Für die Zukunft kann man sich von VOX eigentlich nur eine deutsche Lokalisierung wünschen, wobei die fehlende Übersetzung aktuell eigentlich kaum stört. Schließlich wird die App zum größten Teil über Buttons gesteuert und man bewegt sich eher in der eigenen Musik, als im Menü. Auf die Zusatzfunktionen kann man gut verzichten. Wer noch eine lokale und große Musikbibliothek hat, bekommt mit VOX einen schlanken Musik-Player zum Nulltarif geboten.

Kommentare 4 Antworten

  1. Spotify verhandelt wohl mit SoundCloud über einen Kauf. Wenn Spotify die eigene Bibliothek integrieren kann, dann wäre es perfekt.
    Diverse Player für unterschiedliche Musikquellen braucht kein Mensch…

    1. Da muss ich dir zustimmen. Wäre mal wirklich genial, wenn es EINE unabhängige entwickelte App gäbe, die mit mehreren Streaming-Logins zusammenarbeiten würde.

  2. Und die Macher glauben nun, dass 192.000 Hz-Kaufargument zu liefern? Weil die Pro-Software das nicht beinhaltet? Wo ist der Mehrwert? Ich verstehe gerade nicht, wo und wann man sich Songs mit solch einer Auflösung anhört um diese App zu rechtfertigen.

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