watchOS 7: Apple liefert Details zum neuen Tanz-Workout

Wie funktioniert das Tracking?

In watchOS 7 wird es erstmals ein neues Tanz-Workout geben. Doch wie genau funktioniert die Aufzeichnung und das Tracking? In einem Interview hat Julz Arney, arbeitet bei Apple im Bereich Fitness-Technologie, erklärt, wie das Tanz-Workout und die Berechnung der verbrannten Kalorien funktioniert.

Jedes verfügbare Workout verwendet „einen intelligent abgestimmten Algorithmus, der das Training, das Sie durchführen, versteht und die genausten Metriken für jedes einzelne Workout liefert.“ Das Workout „Tanzen“ sollte dem gleichen Standard entsprechen, wobei Apple ein paar Hürden bewältigen musste.


Einen Algorithmus zu entwickeln, der eine genaue Kalorienberechnung für das Tanzen-Workout ermöglicht, war aus mehreren Gründen eine echte Herausforderung. Bewegungen im Tanz sind nicht immer wiederholend oder vorhersehbar wie beim Gehen und Laufen, so dass das, was die Sensoren strikt aus dem Handgelenk erkennen können, nicht unbedingt die ganze Geschichte ist. Beim Tanz muss die Uhr erkennen, wie sich Ihr „ganzer Körper bewegt“.

Um ein Tracking zu ermöglichen, nutzt Apple die sogenannte „Advanced Sensor Fusion“, mit der Daten vom Beschleunigungsmesser und Gyroskop kombiniert werden, um den Unterschied erkennen zu können, ob man nur die Arme bewegt oder der ganze Körper mit einbezogen wird.

Das neue Tanz-Workout wird mit watchOS 7 verfügbar. Die neue Software erscheint für alle im Herbst und kann aktuell als Beta-Version getestet werden. Die Frage an euch: Werdet ihr das Tanz-Workout nutzen?

Kommentare 6 Antworten

  1. Was ein Quatsch. Den genauen Kalorienverbrauch und die genaue Kalorienaufnahme lassen sich nicht berechnen. Der Mensch ist keine Konstante und auch kein Ofen, was von Nöten wäre um einen Brennwert (Kalorien) halbwegs genau wiederzugeben. Was immer vergessen wird, zwei körperlich identische Menschen können dennoch unterschiedlich viel verstoffwechseln. Hormone, Darmflora, Thermoregulation usw. sind für die Kalorienbilanz viel entscheidender als ein bisschen getanze. 😉

    1. @mimo: Korrekt. Ausserdem: Es laufen drei Sportler mit einer AW4 nebenher. Alle drei im gleichem Tempo, gleicher Strecke und Zeit. Alle drei Uhren zeigen unterschiedliche Messwerte an – in Tempo, Strecke und Zeit. Und schaut man sich die GPS-Daten an, gibt es Stellen, da möchte man glauben die Gruppe wäre um einige Meter auseinander gerissen. Wie geht das? GPS-Schatten, Beeinflussung der Sensoren durch Erschütterungen und, und, und. Schon klar. Aber alles das verfälscht das Messergebnis. Apple verhält sich hier wie die Autoindustrie, die den Kraftstoffverbrauch oder den Schadstoffausstoss im Labor testen. Das hat mit der Realität wenig zutun und bleibt nur ein Messwert.

      1. Messi du gibst ja deine Körpergröße und dein Gewicht ein. Schon allein aus dem Grund weichen die Daten ab. Zu den GPS Daten: Diese funktionieren zb. im Gebäude nicht so gut. GPS ist auch nicht auf den Meter genau. Übliche GPS-Empfänger und Handys haben eine Genauigkeit von 13 bis 2 Meter.

        Dass die Uhr nicht den exakten Kalorienverbrauch angibt, ist doch unstrittig. Es ist viel mehr eine Orientierung, was verbraucht worden sein könnte. Das eigene Vermessen dient auch mehr der Motivation.

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