Withings Go: Neuer Fitness-Tracker für 69,95 Euro jetzt verfügbar

Ab sofort kann der Withings Go bestellt werden. Was der Fitness-Tracker kann, haben wir zusammengefasst.

Withings Go

Der neue Fitness-Tracker Withings Go wurde schon im Januar angekündigt und kann ab sofort bestellt werden. Über den Online-Shop von Withings könnt ihr den Tracker ordern, wer bis zum 31. Mai bestellt, muss sogar keinen Versand zahlen.


Die Besonderheit, insbesondere im Vergleich zur Konkurrenz, ist ein stets aktives eInk-Display, das immer aktuelle Daten anzeigt. Die Informationen sind immer verfügbar – selbst im hellsten Sonnenschein oder unter Wasser. Der in 88 grafische Segmente unterteilte Bildschirm passt sich mit Hilfe nur einer Berührung verschiedenen Situationen an. Der Hauptbildschirm gibt das Aktivitätslevel wieder: Das an ein Zifferblatt erinnernde Display zeigt den Fortschritt des vorher in der Health Mate App festgelegten Aktivitätsziels an. Ist dieses erreicht, ändert sich der Bildschirm und es erscheint als Anerkennung eine Belohnung. Der Withings Go kann darüber hinaus sein Display in das einer analogen Uhr wechseln – und das mit einer herkömmlichen Knopfzelle für acht Monate am Stück.

withings go

Sehr praktisch ist die Tatsache, dass der in verschiedenen Farben erhältliche Fitness-Tracker die aktuelle Aktivität automatisch erkennt: Beim Gehen und Laufen misst der Go die Anzahl der Schritte, die zurückgelegte Distanz, verbrannte Kalorien sowie die Dauer der Laufeinheit. Go ist zudem bis zu 50 Meter wasserfest und erkennt selbstständig, sobald der Nutzer beginnt zu schwimmen. Er misst dabei die Zeit und die verbrannten Kalorien. Nachts analysiert Go das Schlafverhalten und unterscheidet zwischen leichten und tiefen Schlafphasen.

Der Go ist in den Farben blau, grün, gelb und rot verfügbar und kann nicht nur am Handgelenk getragen, sondern auch am Gürtel befestigt oder in der Tasche verstaut werden. Die integrierte Knopfzelle sorgt für eine Batterielaufzeit von etwa acht Monaten.

Withings Go speichert Daten in der Health Mate-App

Wie immer werden die gesammelten Daten in der Health Mate-App von Withings aufbereitet und strukturiert dargestellt. Ich selbst habe die Withings Waage im Einsatz und bin mit der App, und dem Produkt selbst, sehr zufrieden. Der Markt der Fitness-Tracker ist eigentlich gesättigt, doch die Hersteller lassen sich immer Neuerungen einfallen, die eine Neuauflage rechtfertigen. Ist der Withings Go für euch interessant?

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Kommentare 21 Antworten

  1. Der letzte Absatz erinnert mich sehr an Süskinds „Das Parfüm“. Er hatte die letzten Seiten des Romans auch hingerotzt.

  2. Für die die’s noch nicht wissen. Alle Daten werden von der App an Withings übermittelt. Ohne ein Konto bei denen läuft hier gar nichts. Und sie nehmen sich alle Rechte raus meinen euren Daten zu machen was Sie wollen.

    1. Ach Facebook, Twitter, läuft doch überall gleich…dann dürfte man sich nichts mehr zulegen und am besten auch gleich das Smartphone wegwerfen.

      1. Ihr werdet euch noch alle umschaun wenn ihr mehr Prämien zahlen müsst für:
        – nicht täglich joggen
        – Pommes essen
        – nicht defensiv Autofahren
        – angeborener Herzfehler

        1. …warum wohl nimmt man dafür auch extra Konto und macht nicht alles mit einer Identität? Zumindest wird die Zusammenführung erschwert – wenn die das hinbekommen sollten, sind wir eh schon gläsern…

        2. Ja, ich denke auch, dass es so kommen wird. Der letzte Punkt Deiner Aufzählung ist schon seit vielen Jahren Realität (private Krankenversicherung).

          Und ja, es muss klar sein, dass all diese Aktivitäts-Tracker von vornherein so konzipiert sind, dass sie nur mit Cloud-Anbindung sinnvoll nutzbar sind. Das Gleiche gilt auch für entsprechende Apps (bspw. Runtastic), die ohne Registrierung und ohne Upload in ihrer Funktionalität stark eingeschränkt sind.

          Das gilt auch für meine Polar-Sportuhr. Daher gibt es für mich nur eine Lösung. Das Gadget wird nur mit einer eigens dafür angelegten Fake-Identität betrieben. Wenn sie Daten wollen, kriegen sie halt Daten. Nur nicht meine. Also keine, die mit meiner echten Identität verknüpft sind.

      2. Nein, die Lösung lautet natürlich nicht „Alles oder nichts“ (und da niemand bereit ist alles aufzugeben und in die Höhle zurück zu ziehen dann logischerweise „alles“), das ist eine naive Vorstellung. Ganz im Gegenteil, es ist sehr sinnvoll sich zu überlegen, wem man welche Informationen preisgibt.

  3. „Eine Life-App wacht über mein Leben.
    In Sicherheit soll ich mich wiegen.
    Macht mich gläsern fürs Gewinnstreben.
    Versicherungsprämien sind bald gestiegen….“

    Der Song „nur virtuell“ bringt es auf den Punkt:

    http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

    Viel Spaß beim Zuhören und: lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

    1. Man muss sich nur zu helfen wissen. Ich nutze Fake-Identitäten wann immer möglich. Insbesondere wenn es darum geht, meine Gesundheits- bzw. Körperdaten in eine Cloud zu laden.

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