Adobe Photoshop: Betaversion für ARM-basierte Macs erschienen

Rechtzeitig zum Start der M1-Macs

Die in der letzten Woche vorgestellten neuen Mac-Modelle, die erstmals mit dem neuen Apple Silicon M1 Chip ausgeliefert werden, stehen in den Startlöchern. Das ist wohl auch an den Entwicklern von Adobe nicht vorbeigegangen: Passend zum Verkaufsstart der neuen Mac-Modelle wurde nun eine erste Betaversion von Adobe Photoshop auf ARM-Basis veröffentlicht. Gleichzeitig präsentierte Adobe auch eine ARM-basierte Beta für das Surface Pro X, das ebenfalls mit einer ARM-Architektur unter Windows läuft.

Aktuell lässt sich Adobe Photoshop lediglich über Apples Rosetta 2-Übersetzung auf ARM-basierten Macs verwenden. Wie Adobe im Feedback-Bereich der Photoshop-App berichtet, ist die nun veröffentlichte Betaversion das erste Release des Unternehmens, das nativ auf Apples Silicon-Hardware läuft. Als Voraussetzung wird ein Mac mit Apples Silicon M1 Chip sowie dem aktuellen macOS Big Sur Betriebssystem angegeben. Auch entsprechende Hinweise zur Installation gibt es von Seiten Adobes.


„Diese Adobe Photoshop-Betaversion für ARM funktioniert nur auf ARM-Hardware, die die Mindest-Systemanforderungen erfüllt. Wenn Sie über qualifizierte ARM-Hardware verfügen und das Installationsprogramm nicht angezeigt wird, suchen Sie manuell nach einem Update (Hilfe -> Nach Updates suchen). Wenn es immer noch nicht angezeigt wird, melden Sie sich bei der Creative Cloud Desktop-Anwendung ab.“

Da sich Adobe Photoshop in dieser Version noch im Betastatus befindet, gibt es natürlich auch die üblichen Einschränkungen, wie Adobe betont.

„Dies ist keine voll funktionsfähige Version von Photoshop. Es enthält mehrere Einschränkungen im Vergleich zur allgemeinen Version von Photoshop für Macintosh. Im Laufe der Zeit werden weitere Funktionen verfügbar sein.“

So gibt es in der Betaversion unter anderem noch keine Unterstützung für Camera RAW, Auswahl und Ersetzung des Himmels, Ölmalerei-Filter, Verwacklungsreduktion, Foto Merging, Healing Brush und das Patch Tool. Auch einige Import-Funktionen, beispielsweise von Adobe Lightroom über den Home Screen, funktionieren noch nicht. Wer demnach professionell auf regelmäßiger Basis mit Adobe Photoshop arbeitet, sollte vorübergehend noch auf andere Lösungen setzen.

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