AirPods Max: Alle wichtigen Details in der Übersicht

Lieferzeit drastisch angestiegen

Apple hat gestern die AirPods Max vorgestellt. Ein High-End Over-Ear Kopfhörer für knapp 600 Euro. Falls ihr euch erst jetzt für den Kauf entscheidet, müsst ihr ziemlich lange warten. Während die ersten Besteller ab dem 15. Dezember beliefert werden, ist der AirPods Max erst wieder im März 2021 verfügbar. Kleiner Tipp: Falls ihr euch für einen AirPods Max mit Gravur entscheidet, erfolgt die Lieferung noch im Januar. Die Gravur wird oben auf den linken Hörer eingearbeitet.

Farbige AirPods Max Ohrpolster

Für 77 Euro wird Apple demnächst austauschbare Ohrpolster in fünf Farben anbieten. So könnt ihr euren AirPods Max individualisieren und zwei Farben miteinander kombinieren. Günstiger wird es natürlich, wenn ihr zum Beispiel die Polster mit einem Freund tauscht, der eine andere Farbe bestellt hat. Insgesamt gibt es 25 Möglichkeiten. Der Tausch ist dabei ziemlich einfach, da die Ohrpolster magnetisch gehalten werden. 


AirPods Max ohne U1-Chip

Der U1 Chip für Ultra Wideband ist in den AirPods Max nicht verfügbar. Während Apple den U1-Chip in alle aktuellen iPhones, iPads, Apple Watch, HomePod und Co. einbaut, gibt es bei den AirPods Max lediglich den H1-Chip, der die schnelle Verbindung zu einem iOS- oder macOS-Gerät erlaubt.

Der U1-Chip wird aktuell zur Bestimmung von Geräten mit AirDrop genutzt. Zudem soll der U1-Chip das Auffinden von Geräten mit den kommenden AirTags deutlich verbessern.

AppleCare+ kostet 59 Euro

Falls ihr eure AirPods Max zusätzlich absichern wollt, kostet AppleCare+ 59 Euro. „Mit AppleCare+ hast du optimalen Service für deine AirPods, Beats In‑Ear Kopfhörer oder Beats Kopfhörer – mit bis zu zwei Jahren technischem Support durch Experten1 und Hardware­schutz2, inklusive bis zu zwei Reparaturen bei unabsichtlicher Beschädigung binnen 12 Monaten, für die jeweils eine Servicegebühr von 29 € anfällt. Der Schutz beginnt mit dem Kaufdatum von AppleCare+. Der Schutz gilt nicht für Diebstahl oder Verlust.“ 

Batterieservice kostet 82,86 Euro

Insofern die AirPods Max nach intensiver Nutzung nur noch einen schlechten Akku aufweisen, könnt ihr diesen bei Apple tauschen lassen. Für den Service werden dann 82,86 Euro fällig. Hat man AppleCare+ gekauft, ist der Austausch der Batterie abgedeckt, sofern die AirPods Max weniger als 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität haben. 

Technische Daten

Die exakten Abmessungen entnehmt bitte dem folgenden Bild. Das Gewicht liegt bei 384,8 Gramm, was im Vergleich zur Konkurrenz eher hoch ist. Die Bose 700 wiegen zum Beispiel nur 249 Gramm, der Sony-Kopfhörer 254 Gramm. Hinzu kommt noch das Smart Case, das weitere 134,5 Gramm wiegt. Kopfhörer und Case zusammen wiegen dann 519,3 Gramm.

Die AirPods Max setzen natürlich auf Bluetooth 5.0 und sind mit den folgenden Geräten kompatibel: iPhone SE und neuer, Apple Watch Series 1 und neuer, Apple TV 4K, iPad mini und neuer, iPad touch 7 sowie mit fast allen Mac-Rechnern aus 2012 und neuer. Bei einigen älteren Geräten wird die Audiofreigabe nicht unterstützt.

Im Lieferumfang enthalten sind die AirPods Max, das Smart Case sowie ein Lightning auf USB-C Kabel. Ein Netzteil liegt nicht bei.

AirPods Max im Video

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Kommentare 15 Antworten

  1. 600.-€??? Den ihr Ernst? Können die Fliegen?
    Apple bringts raus und alle springen mit auf den Zug. Gut, das ich aus dem Alter raus bin, alles besitzen zu wollen😅
    Lieber Bose oder Sennheiser. Preiswerter und qualitativ wahrscheinlich auch besser.

  2. Auch hier werden sich Käufer finden – das Ding ist einfach – Man kann da immer Stunden drüber reden – was gut ist – was schlecht etc – auch diese Dinger werden sicherlich im Konsumenten Bereich viele Käufer finden. Für mich beruflich ( arbeite als Audio engineer ) kämen nie solche Dinger in frage – weil ich einen neutralen Klang benötige und will – Siege da Neumann – Beyerdynamik und co – also Fazit – über den Preis und Sound schmunzeln – und gut ist 😂😉👍🏼

  3. Bei einem halben Kilo ist es nichts fürs Damentäschhen ;))

    Also zumindest ist es wohl eher weniger was für unterwegs, wie manche Beispiele im Video zeigten.

  4. Ich habe keine Problem auch 1000,- EUR und mehr für einen Kopfhörer auszugeben. Das aber tue ich, wenn ich den Hersteller für Hifi-Komponenten vertraue und seine Entwicklung dadurch unterstütze. Bei Apple setze ich auf iPhone, iPad und Rechner aus den gleichen Gründen. Aber in Sachen Akustik gibt es andere Brands.

  5. Ausverkauft bis März heißt entweder, dass sich doch extrem viele Käufer gefunden haben die 600€ für nen Kopfhörer ausgeben oder aber Apple hat einfach nicht viele produzieren können. Würde auch ein wenig den Preis erklären. Wenn sie eh nicht viele haben, dann die einfach teuer machen, alle verkaufen werden sie damit immer noch wie man sieht und der Gewinn ist höher.

    Bei aller liebe zu Apple und Begeisterung für deren Produkte, das ist mir einfach ne Nummer zu hoch auch wenn ich mich richtig auf diese Dinger gefreut habe.

  6. Musste auch heute morgen schmunzeln, als ich den Preis für die Headphones gesehen hab. Mal abwarten, was die Dinger soundtechnisch leisten. Doch wie es so bei Apple nun mal ist, bezahlt man ja den Namen mit. Glaube auch nicht, dass die Dinger im ernstzunehmenden Musikbereich Fuss fassen werden. Da gibts für das Geld sicher besseres. Ist ne Menge LifeStyle dabei, wie immer bei Apple.

  7. Lieferzeit Ende März! Apple hat anscheinend nicht damit gerechnet das sich doch 10 Leute für den Kauf der derart überteuerten Kopfhörer entschieden haben. Die Produktion für weitere 20 Stück wurde gerade angestoßen 😝

  8. Alles Panikkäufe zu Weihnachten.
    „Apple hat neuen Shit am Start der stylisch durch die Gegend geschleppt werden kann?????“
    Kriegt mein Teenie sofort.

    Also ich überlege grad meinem Sohn ein Cargo-EBike zu schenken damit er zum Ausbildungsbetrieb sein Werkzeug und Futter ordentlich mit bekommt.
    Kostet mich auch noch einiges, aber ist irgendwie sinnvoller. Da er Auto einfach blöd findet.
    Die Kopfhörer sind schwer und vermutlich mittelmäßig. Es gibt halt Produkte die bringen dich nicht dichter an deinen liebstem Handyhersteller.

  9. Wie die Geringverdiener hier alle wieder flennen. Apple weiß genau, was sie tun, die haben den Markt aber wirklich ganz genau im Auge. Egal, wie er klingen wird, es ist ein superiores Produkt, der allein deshalb Käufer finden wird, weil es von Apple ist und teuer ist. Und die Haptik scheint ja schon spitze zu sein. Die Cash Cow wird gemolken und irgendwann etwas reduziert und dann noch mehr Käufer finden. Ihr werdet schon sehen, das Ding findet seinen Weg!

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