Alto: Alternative E-Mail-Anwendung von AOL zählt aktuell zu Apples Lieblings-Apps

Ihr wollt nicht auf die Standard-Mail-Anwendung von Apple setzen? Dann werft einen Blick auf Alto.

alto mail

Alto (App Store-Link) ist eine kostenlose Universal-App für iPhone und iPad, die von AOL in den deutschen App Store gebracht worden ist. Für die Installation der 101 MB großen Anwendung sollte man zudem über iOS 9.0 oder neuer verfügen. Auch eine deutsche Lokalisierung steht für die App bereits bereit.

Apple bewirbt Alto derzeit in der hauseigenen Kategorie „Unsere neuen Lieblings-Apps“ und verhilft der E-Mail-Anwendung daher zu einer neuen Aufmerksamkeit. Die Entwickler von AOL geben an, „einen anderen Weg, sich um E-Mails zu kümmern“ gefunden zu haben, indem sie „über die typische Inbox hinausgehen, indem intuitive Werkzeuge zur Organisation und Funktionen wie Karten und Stapel mit automatisierten Zeitinformationen bereit gestellt werden“.

Alto versteht sich blendend mit mehreren E-Mail-Providern, darunter AOL, Google, Yahoo, Outlook, Exchange und iCloud, und erlaubt es auch, nutzerdefinierte E-Mail-Adressen einzubinden. Wer also über einen eigenen, IMAP-basierten Account verfügt, benötigt nur die entsprechenden Zugangsdaten und kann, ähnlich wie auch in Apples Mail-App, diese Mailadresse zusammen mit anderen nutzen. Sofern der jeweilige Provider es erlaubt, sind auch Push-Benachrichtigungen für eintreffende E-Mails möglich.

Individuelle Sortierung und 3D Touch-Support

Zu den weiteren Funktionen von Alto zählen ein Zugriff auf die Ordner der jeweiligen Mail-Accounts, ein Snooze-Feature mit einem festgelegten Zeitraum, in dem man nicht durch den Eingang neuer E-Mails gestört wird, innovative Sortierungs-Möglichkeiten, beispielsweise nach Dateianhängen, Fotos oder zu bestimmten Themen, sowie ein Dashboard, das wichtige Informationen wie Ortsangaben, Wetterdaten oder Reisepläne übersichtlich an einem Ort versammelt.

Besitzer eines aktuellen iPhones können darüber hinaus von einer 3D Touch-Funktion Gebrauch machen, auch eine Nutzung im Querformat sowie das Einrichten von spezifischen Swipe-Gesten ist möglich. Für weiteren Komfort sorgt eine optionale konversationsbasierte Darstellung der E-Mails, individuelle Signaturen für jeden Account und eine Möglichkeit, E-Mails direkt vom Gerät aus an einen Drucker zu schicken. Alto eignet sich daher nicht nur für Gelegenheits-, sondern auch für Power-User, die ein umfangreiches E-Mail-Programm für ihre tägliche Kommunikation benötigen.

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 10 Antworten

  1. Bei einer kostenlosen Mail App muss man sich mal fragen, warum ein großer Hersteller das macht? In der App Beschreibung in AppStore steht dazu nix, aber auf der Homepage kann man nachlesen, das die Mails aller Accounts zwischengespeichert und durchsucht werden, um „die tollen neuen Features“ in der App anbieten zu können.
    Ich möchte das jedenfalls nicht…

  2. Klar ist es merkwürdig warum das alles kostenfrei angeboten wird. Aber ich muss ehrlich sagen das mir diese Mail App sehr sehr gut gefällt. Um Längen besser und vor allem schöner gestaltet als die Mail App von Apple.

  3. Alle Zugangsdaten und alle Mails gehen bei AOL durch und werden analysiert, um gezielt Werbung zu machen und „anonym“ weiterzugeben.

    Sorry, soetwas würde ich niemals nutzen. Und dass die Zugangsdaten auf deren Server lande ist die Krönung.

    Mit dienstlichen Konten ist das vermutlich oft illegal.

  4. Im Übrigen finde ich es ziemlich unterirdisch, dass auf diesen Umstand im Artikel nicht deutlich hingewiesen wird. Man ist nicht Kunde, man ist Produkt.

  5. Oh man. Wie soll es auch anders klappen?
    So funktioniert Outlook halt auch auf dem iPhone. Alle Daten sind online auf dem Server.
    Bei Apple Mail übrings nichts anderes, sonst kämen keine Push an.

    Manche Deutsche sind zu vernarrt in diesem Thema, dass sie die Realität nicht mehr sehen. Hauptsache meckern.

    1. 1. Wenn andere es auch machen, wird es auch nicht besser. Mit so einer Argumentation kannst du auch Morde legitimieren.

      2. Outlook ist auch genauso übel und die App in vielen Unternehmen verboten.

      3. Bei Apple Mail kann man das abschalten

      4. Darüber hinaus solltest du dich mal mit den Datenschutzrichtlinien von Apple befassen, dann wüsstest du, dass deine privaten Mails nicht an irgendwelche Werbefuzzis gehen.

      5. Jeder kann das machen, wie er will. Dafür solle man aber auch im Artikel informiert werden, was Sache ist. So jedenfalls ist der Artikel eine Werbefalle wi die App selbst. Natürlich, ich weiß, dass das kein Zufall ist. Appgefahren muss ja auch irgendwovon leben.

  6. Ich finde die Frage durchaus berechtigt, bei einem Produkt was es in 100facher Ausführung gibt. Warum genau sollte jetzt AOL ein Produkt entwickeln, und es kostenlos (!) anbieten, wenn der Mehrwert objektiv gesehen gleich null ist?

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