Anker PowerWave Magnetic Pad: MagSafe-kompatibles Ladekabel ausprobiert

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Der beliebte Zubehörhersteller Anker hat seit kurzer Zeit das PowerWave Magnetic Pad im Sortiment. Es handelt sich um ein MagSafe-kompatibles Ladekabel für alle iPhone 12-Modelle. Ich habe das Ladekabel nun vorliegen und möchte gerne meine Eindrücke mit euch teilen.

Das Anker PowerWave Magnetic Pad ist deutlich günstiger als Apples Ladekabel und kostet nur 19,99 Euro – Prime-Nutzer zahlen sogar nur 17,99 Euro. Das Kabel selbst ist 150 Zentimeter lang und wird per USB-C angeschlossen. Und Anker bietet den größten USB-C-Stecker an, den ich je gesehen habe.


Laut Anker musste man den Stecker so groß gestalten, da hier die Chips und Technik verbaut ist. Warum dieser aber rund drei Mal so groß sein muss wie Apples Stecker, bleibt ein Rätsel. Mit circa 4,2 x 1,7 x 1 Zentimeter kann man den Stecker als großen Brocken bezeichnen.

Davon abgesehen macht das MagSafe-Ladekabel einen guten Job. Es hält meiner Meinung nach sogar besser als das Original. Die Magnete sind wohl etwas stärker. Der Ladepuk selbst ist etwas größer und auf der Rückseite sind leider viele technische Daten aufgedruckt, die das Erscheinungsbild trüben. Optisch ist das einfach nicht so schön.

Beachtet: Das Anker PowerWave Magnetic Pad ist zwar mit MagSafe kompatibel, aber kommt eben ohne den offiziellen Zusatz MagSafe aus. Und genau aus diesem Grund gibt es mit dem Anker-Ladekabel auch nur 7,5 statt 15 Watt. Demnach wird das angeschlossene iPhone langsamer aufgeladen. Weitere Qi-kompatible Geräte können ebenso geladen werden.

Ich bin ganz ehrlich: Die 45 Euro für das MagSafe Ladekabel von Apple sind echt viel Geld, allerdings muss man hier keine Abstriche machen. Der dicke USB-C Stecker und die Aufschriften machen das Anker-Kabel leider unattraktiv.

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Kommentare 10 Antworten

  1. Ich hab den Sinn dieser Geräte immer noch nicht verstanden. Ne Riesen Scheibe an nem Kabel auf der Rückseite des Handys kleben zu haben ist beim Laden oder gar benutzen währenddessen wieso genau so viel toller als einfach ein Kabel drin stecken zu haben? 😅

    1. @jan: Das ist nur dann toller, wenn Apple in letzter Konsequenz auch den letzten kabelgebundenen Anschluss weglässt und das Gerät einfacher abzudichten ist.

    2. Der Hauptsinn besteht meiner Meinung darin, dass Du das Handy an diversen Stellen einfach „dankleben“ kannst, ohne zusätzlich ein Kabel zum Aufladen einstecken zu müssen.
      Gerade im Auto ist das praktisch. Außerdem kann ein Magnet-Stecker nicht ausleiern, wie das z. B. bei meinem iPhone 6 der Fall war.

      1. Ja die Funktionalität finde ich auch super, zB im Auto wie du sagst.

        Aber mit dem Puck am Kabel sehe ich halt nicht so den Vorteil. Ich habe immer noch ein 6S Plus, welches ich seit 4-5 Jahren benutze, da ist nichts ausgeleiert und es wird täglich gelandet, manchmal auch 2 mal weil der Akku echt durch ist. Manchmal sammelt sich Staub im Port, wodurch der Lightning Stecker nicht mehr richtig hält. Einmal mit dem Zahnstocher rein und gut ist.

  2. Wenn man bedenkt, dass sich Apple auf ein iPhone ohne Anschlüsse vorbereitet, macht es auf jeden Fall Sinn. Ansonsten ist es einfach eine weitere Alternative zum normalen Kabel. Und mit MagSafe öffnet man eine ganz neue Zubehörkategorie.

  3. Zubehör von Drittanbietern , die als „MagSafe-kompatibel“ vermarktet werden, sollten man jedoch wissen, dass dies nicht dasselbe ist wie ein tatsächlich offiziell lizenziertes MagSafe-Zubehör, das Apple mit „Made for Magsafe“ kennzeichnet ist.
    Wenn das iPhone ein echtes Magsafe-Ladegerät erkennt, kann es die Ladeleistung auf 15 Watt hochfahren.
    Die kompatiblen MagSafe nur mit 7,5 Watt laden. Der springende Punkt ist: Wenn man ein tatsächliches Magsafe lizenziertes Zubehör kauft, wie das 3-in-1 Wireless Charger von Belkin , weiss man, was man bekommen. Wenn man etwas kauft, auf dem einfach steht, dass es „Magsafe-kompatibel“ ist, kann man fast sicher sein, dass es nicht mit 15 Watt lädt und möglicherweise Probleme mit anderen Magsafe-Produkten verursacht.

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