Apple droht bekannten Leakern mit rechtlichen Schritten

Kang hat das Schreiben öffentlich gemacht

Der Apple-Leaker Kang liegt zu 96,3 Prozent mit seinen Vorhersagen richtig. In der Vergangenheit hat er zahlreiche Apple-Gerüchte veröffentlicht, die fast immer Hand und Fuß hatten. Unter anderem hat er korrekte Details zum iPhone 12 und HomePod mini geteilt – natürlich vor dem offiziellen Marktstart.

Dass Apple das Ganze stinkt, sollte klar sein. Nun haben Kang und weitere Leaker Post von Apples Anwälten erhalten. Unter anderem wird darin geschrieben, dass Leaker keine Informationen über unveröffentlichte Apple-Projekte preisgeben dürfen, da dies Apples Konkurrenten wertvolle Informationen liefert und Kunden in die Irre führen könnte.


Kang erläutert, dass er niemals unveröffentlichte Produktbilder gezeigt oder Informationen verkauft hat. Eine kluge Strategie fährt dabei der Leaker L0vetodream, der Apple-Leaks als „Träume“ bezeichnet, um so die Zukunftspläne von Apple anzudeuten, ohne zu viel zu verraten.

Gleichzeitig drohten Apples Anwälte auch mit rechtlichen Schritten und Kang hat angekündigt, dass er einige Beiträge löschen werde und in Zukunft die Berichterstattung über Apple zurückschrauben wird, da er jetzt unter strenger Beobachtung steht. Kang sieht sich aber weiterhin im Recht und weist darauf hin, dass sich Apple lieber um die eigenen Angestellten kümmern sollte, die jene Informationen nach außen tragen.

(via MacRumors)

Anzeige

Kommentare 17 Antworten

  1. Das finde ich hervorragend!
    Ich möchte endlich wieder Vorstellungen von Apple, bei denen man Neues erfährt. Ich möchte es nicht schon vorher erfahren durch irgendwelche dämlichen Leaks!

    Wer so etwas in einer Firma macht, wird entlassen. Es ist Geheimnisverrat. Ganz einfach!

    1. Auf der anderen Seite gibt Apple sehr viel selber preis indem sie z.B. PublicBetas veröffentlichen. Sie geben ebenso Daten für 3 Anbieter (Hüllen usw.) herausgeben. Ich denke man solle immer den Richtigen verklagen und nicht den, der es letztendlich veröffentlicht. Man verknackt ja auch den Dieb und nicht den, der schreibt was alles geklaut wurde.

  2. Ich frage mich nur was Apple tatsächlich dagegen machen kann.
    Für mich ist das nur heiße Luft. Im Endeffekt wird mit den Leaks nur Infos geteilt, die entweder ausgedacht, erahnt und tatsächlich von intern nach außen gedrungen sind. Apple wird ja auch nicht verleumdet. Und die Infos sind immer als Leaks / Gerüchte markiert, so dass man auch nicht von Lügen sprechen kann.

    Tatsächlich ist es so, dass Apple eher schauen muss, warum so viel nach außen dringt. Man kann nicht die Leaker verurteilen, Daten zu verwenden, die nach außen dringen, sondern man kann dagegensteuern, indem man ihnen die Informationen verwehrt.
    Anders sähe der Sachverhalt aus, wenn man Leute für Spionage bezahlen würden.

    Also wird sich aus meiner Sicht rein garnichts ändern.

    1. Einen abschleckenden Effekt kann das schon haben. Wenn einer neu in das „Geschäft“ einsteigen will, überlegt er sich das sicher zweimal.

      Zudem sagt niemand, dass Apple nicht auch intern versucht das Problem zu beheben. Das wird vermutlich einfach weniger aufgebauscht. Bzw. keiner würde in die Welt twittern, dass er gefeuert oder degradiert wurde, weil er Geheimnisse ausgeplaudert hat ?

  3. Spielt es für Verwerter von Leaks und Gerüchten eine Rolle woher die Infos kommen? Ich glaube nicht. Kurz vor den Events sind die Leser heiß, sodass Influencer, Blogger und News-Macher mit allem triggern was geht um Klicks abzufassen. Stimmt’s Freddy?

  4. Warum will eigentlich niemand bis zur offiziellen Ankündigung warten? Das ist so, als wenn man seine Weihnachtsgeschenke schon vorher kennt und sie dann trotzdem noch eingepackt überreicht bekommt… Unfug!

  5. Fände es gut wenn man auf der Keynote wieder was Neues sieht und nicht schon vorher alles bei euch gelesen hat von x leaks. In den letzten Jahren war ich nur noch gelangweilt, irgendwie nimmt einem das die Spannung und auch das Interesse an neuen Produkten.

  6. Wer spricht denn hier immer, dass „wir“ alle die Leaks haben wollen? Das ist garnicht der Kern des Artikels und auch nicht der Diskussion.
    Hier geht es nur darum, dass Apple die Leaker momentan per Anwalt anschreibt, mit dem Ziel das die Leaks weniger werden.
    Das mag ja begrüßenswert sein, spielt aber keine Rolle.

    Die Leaks werden weitergehen, weil alle Blogs jeden Fitzel bringen werden und das bringt Geld. Fertig. Und die Androhung von Apple wird das nicht unterbinden.

    Da können jetzt viele Lambada tanzen, wird aber nichts ändern.
    Ändern wird es nur „einer“: das Internet. Also wenn die Blogs, Newsfeeds etc. aufhören jeden Mist zu posten, dann werden auch die Leaks aufhören! Und nur dann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de