Bluk: Verzweiflung, die man nicht zur Seite legen will

Eine der wenigen richtig interessanten Spiele-Neuerscheinungen des Tages hört auf den Namen Bluk.

Bluk 1 Bluk 3 Bluk 4 Bluk 2

„Die Säulen ragten in den Himmel, doch eine Dunkelheit wuchs unter ihnen. Keiner wusste wie es geschah, doch ihre Fundamente wurden erschüttert. Jemand würde den Strom der Zeit durchqueren müssen, um die Harmonie wiederherzustellen“, heißt es in der Beschreibung im App Store. Ihr könnt damit nicht viel anfangen? Wir auch nicht.


Worum es in dem 1,99 Euro teuren Download Bluk (App Store-Link) geht, wird aber spätestens in der ersten Runde schnell deutlich: Mit einem kleinen Block springt man von Plattform zu Plattform und darf nicht in den Abgrund fallen. Der Schwierigkeitsgrad ist enorm hoch und ich prophezeie euch schon jetzt, dass ihr für die erste Welt unglaublich viele Versuche benötigen werdet.

Eine Welt besteht, soweit ich das bisher beurteilen kann, aus 15 Plattformen, von dort aus geht es dann nahtlos weiter in die nächste Welt, wobei man im späteren Verlauf dann direkt vom Beginn einer neuen Welt starten darf – unfair ist Bluk wirklich nicht.

Bluk kann mit einem Finger bequem gesteuert werden

Um den Block springen zu lassen, zieht man mit dem Finger nach unten über den Bildschirm, ganz ähnlich wie man es vom Klassiker Angry Birds kennt. Eine kleine gestrichelte Linie zeigt dabei die Richtung und Kraft an, mit der der Sprung ausgeführt wird. Mit Können und auch etwas Glück landet man auf der nächsten Plattform, von der es dann weiter zur nächsten geht.

Landet man mittig auf einer Plattform, ist das eine perfekte Landung. Dafür kassiert man nicht nur einen, sondern gleich mehrere Punkte. Je mehr perfekte Landungen man am Stück schafft, desto mehr Punkte gibt es. Gleich zehn Punkte bekommt man, wenn man eine Plattform überspringt und erst nach zwei Plattformen wieder sicher landet. Ob das klappt oder nicht, ist aber wirklich vom Glück abhängig.

Nach einiger Zeit sammelt man in Bluk auch neue Fähigkeiten, beispielsweise verlängert sich die kleine Hilfslinie ein bisschen. Bisher habe ich aber leider erst eine dieser Fähigkeiten gesammelt, momentan verzweifle ich an der zweiten Welt. Dort gibt es Eisblöcke mit einer rutschigen Oberfläche, auf denen man möglichst von oben herab landen muss, um nicht herunter zu rutschen.

Einfach zu verstehen, aber schwer zu meistern

Obwohl man immer wieder scheitert, macht Bluk wirklich viel Spaß. Das Spiel ist einfach zu verstehen, aber sehr schwer zu meistern. Da auf In-App-Käufe, Werbung und unnötige Menüs verzichtet wurde, lässt es sich sehr flüssig spielen. Einen ersten Eindruck bekommt ihr im Trailer, den ihr unter meiner Wertung zum Spiel findet.

‎BLUK
‎BLUK
Entwickler: Deepak Madathil
Preis: 2,29 €

[wp-review]

Anzeige

Kommentare 3 Antworten

  1. Hallo!
    Kleiner Tipp: Wenn man nachsehen will, ob sich der Versuch einen zwei Balken zu überspringen lohnen könnte:
    Erstmal senkrecht(!) hochhüpfen um nochmal auf demselben Balken zu landen. Dabei zoomt es aus der Landschaft raus und man kann nachsehen, ob der übernächste Balken auch niedrig genug ist.

    Andere Sache: Manchmal kriegt der Quader kurz ’nen Menschenkörper, hat das irgendeinen Zweck oder will das Ding nur neren? Weiß das jemand?

    Gruß,
    ChrisK

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de