CARV: Digitaler Ski-Coach mit App & Einlegesohle kostenlos in Schladming ausprobieren

Erinnert ihr euch noch an CARV? Das Kickstarter-Projekt hat Anfang 2016 nach Unterstützern gesucht und macht sich jetzt bereit für den Marktstart.

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Im März 2016 habe ich erstmals auf appgefahren.de über CARV berichtet. Eine Einlegesohle samt Technik-Erweiterung für alle Skifahrer, die mithilfe von zahlreichen Sensoren aufschlussreiche Daten misst und live an eine per Bluetooth verbundene App sendet. Das Projekt wurde damals erfolgreich finanziert, allerdings hat es leider nicht mit einer Auslieferung für den vergangenen Winter geklappt. Mittlerweile sollten alle Unterstützer ihren CARV erhalten haben, während sich das Unternehmen weiter auf den eigentlichen Marktstart vorbereitet.

Auch ich stehe bereits seit einiger Zeit mit den Gründern in Kontakt und habe meinen Kickstarter-CARV bereits erhalten. Da die Entwickler unter anderem in einem Büro in London sitzen, wollte ich dort rund um meinen HomePod-Trip vorbeischauen, bekam vom Gründer Jamie Grant allerdings die Rückmeldung, dass das ganze Team derzeit in Schladming, einer bekannten Skiregion in Österreich, weilt und dort weiter an der Technik tüftelt.

Praktischerweise bin ich Ende Februar ebenfalls in Schladming, so kann ich mir CARV doch noch von den Machern ganz genau erklären lassen. Das gilt aber nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen Ski-begeisterten appgefahren-Leser. Zusammen mit der Region Schladming-Planai sowie den Skischulen Hopl und Tritscher bekommen interessierte Skifahrer die Möglichkeit, CARV vor Ort kostenlos auszuprobieren. Der einfachste Weg zu CARV ist der Intersport Planai direkt an der Talstation in Schladming.

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Das alles erwartet euch mit CARV

Über millimeterdünne Schuheinlagen werden Daten wie Geschwindigkeit, Druckverteilung der Füße, Kraftaufwand, Rotation oder Ausrichtung der Ski laufend gemessen und an eine iPhone-App via Bluetooth gesendet. Die in Echtzeit analysierten Werte können bereits während der Fahrt auf In-Ear-Kopfhörern mitgeteilt werden. Nach dem Abschwingen, am Lift oder in der Skihütte macht der digitale Skilehrer Verbesserungsvorschläge und hilft dabei, über Aufgabenstellungen neue Ziele zu erreichen und so das Können des Skifahrers zu steigern.

Ich habe den digitalen Ski-Coach bereits in meine Skischuhe installiert und über die App konfiguriert. Alles kein Hexenwerk, ein paar Minuten Zeit muss man allerdings schon investieren. Umso gespannter bin ich, wie sich die Sensoren direkt auf der Piste schlagen. Los geht es für mich am 22. Februar, spätestens Anfang März könnt ihr euch dann über ausführliches Feedback von meiner Seite freuen.

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