Das neue iPad mini: Unsere ersten Eindrücke

Handlich, praktisch, kraftvoll

6 Kommentare zu Das neue iPad mini: Unsere ersten Eindrücke

Das iPad mini wurde in den letzten Jahren sicherlich etwas stiefmütterlich behandelt. Insbesondere nach der Vorstellung des neuen iPad Air mit dem bildschirmfüllenden Display im vergangenen Jahr wirkte das iPad mini der fünften Generation mit seinem etwas in die Jahre gekommenen Design altbacken. Heute hat Apple mit der Auslieferung der sechsten Generation begonnen – und auch uns hat ein Paket erreicht.

Das neue iPad mini hat einen 0,4 Zoll größeren Bildschirm erhalten, der nun 8,3 Zoll misst. Durch den Wegfall des Home Buttons ist das Tablet nun noch etwas kleiner geworden, statt 20,3 Zentimeter ist es nur noch 19,5 Zentimeter hoch. Die Breite ist mit 13,5 Zentimetern identisch geblieben. Das sind aber nur die kleinsten Änderungen.


Beim Prozessor macht das neue iPad mini einen Sprung auf ein drei Generationen neueren Chip, der A15 Bionic dürfte für die nächste Jahre mehr als ausreichend sein. 5G ist für mich nicht relevant, viel eher freue ich mich über den USB-C-Anschluss und die Kompatibilität zum Apple Pencil der zweiten Generation.

Auf dem iPad mini kann wunderbar mit zwei Daumen getippt werden

Im Vergleich der drei Größen, das wären das große iPad Pro mit 12,9 Zoll, das iPad Pro oder iPad Air mit 11 Zoll und dem iPad mini mit 8,3 Zoll ist es natürlich klar, dass auf dem kleinen Apple-Tablet nicht so viele Inhalte Platz finden. Das merkt man zum Beispiel beim Surfen im Web. So groß ist der Unterschied dann aber gar nicht, denn die Pixeldichte des iPad mini ist die höchste aller iPads. Punkten kann das iPad mini mit dem Formfaktor, es ist wirklich handlich und klein. Selbst ich mit meiner nicht unbedingt großen Hand kann es bequem mit einer Hand festhalten. Und das Tippen klappt vor allem im Hochformat wunderbar mit zwei Daumen.

Einen großen Schritt hat das iPad mini im Vergleich zu seinem Vorgänger bei den Lautsprechern gemacht. Zwar sind es weiterhin nur zwei, doch jetzt sind sie im Querformat angeordnet. Beim alten iPad mini waren beide Lautsprecher an der „Unterseite“ des Geräts angebracht, was sich wahrlich nicht so gut anhört. Und gemessen an der Größe klingt das iPad mini wirklich gut – hier kann man durchaus mal eine Netflix-Serie oder etwas Musik anhören, wenn gerade kein Fernseher oder Lautsprecher in der Nähe ist.

Was hat sich Apple nur beim Homescreen gedacht?

Gewöhnen muss ich mich noch an Touch ID im Power-Button, wobei ich mir hier sicherlich etwas schwerer tue, da ich vom iPad Pro komme, in dem ja Face ID verbaut ist. Das sollte bei den meisten anderen von euch nicht der Fall sein – im vorherigen iPad mini kam ja auch Touch ID zum Einsatz, dort allerdings noch im Home Button.

Was die Verarbeitung angeht, müssen wir wohl nicht groß diskutieren, hier ist Apple mit dem Aluminium-Unibody absolute Weltklasse. Nur das Design des Homescreens wirft mir Rätsel auf: Links und rechts der Icons wäre vor allem im Querformat noch mehr als genug Platz für jeweils eine weitere Spalte. Der Homescreen wirkt so ziemlich gedrungen. Ich kann euch nicht sagen, was sich Apple bei dieser Entscheidung gedacht hat.

Ich bin mir schon nach wenigen Stunden mit dem neuen iPad mini sicher, dass Liebhaber eines kleinen Tablets hier ganz sicher auf ihre Kosten kommen werden. Auch für mich gibt es noch viel zu entdecken und ich bin gespannt, ob ich in ein paar Wochen lieber zum kompakten iPad mini oder zum größeren iPad Pro greifen werde.

2021 Apple iPad Mini (8.3", Wi-Fi, 64 GB) -...
  • 8,3" Liquid Retina Display (21,08 cm Diagonale) mit True Tone und großem Farbraum
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Kommentare 6 Antworten

  1. Das updaten auf allen anderen iPads hat auch dazu geführt das alles anderen tablet eine Reihe weniger Apps darstellen

    Finde ich auch äußerst und schön …. Sonst ist iOS 15 sehr gut gelungen

  2. Als IPhone 12 Pro Besitzer bin ich mir einfach nicht sicher ob die paar Zentimeter mehr so ausschlaggebende sind oder ob ich nicht doch beim IPad 8 bleibe.

  3. Ich finde die Helligkeit im Vergleich zu den iPhones kläglich. Mit dem Mini-Formfaktor wäre es ja ideal zum Mitnehmen, aber so habe ich dann doch das Pro Max dabei. Und was mich generell an Apples Policy nervt: Das Mini wäre ein Gerät, dass ich ggf. statt dem 13 Pro Max nutzen würde. Aber Apple bietet bei den Pads ja stur keine Telefonfunktion an und macht damit immer noch ein iPhone nötig. – Weil es technisch nicht geht oder weil es Kunden nicht wollen? – Nein, um noch mehr Profit zu realisieren. – Da hilft auch nicht das ganze Marketing-Blabla mit Customer Experience im Zentrum. Nicht falsch verstehen, ich mache kein Apple Bashing und mit guten Produkten soll man Geld verdienen. Und weil sie gut sind, nutze ich sie. Schade, dass manches dabei einfach einen faden Beigeschmack hat.

  4. Wir sind noch mit dem Vorgänger sehr zufrieden. Ich verstehe auch nicht, warum in dem Beitrag ein Gerät als „Stiefmütterlich“ bezeichnet wird, nur weil es nicht den viel zu kurzen Produktionsbeat der anderen Geräte mitmacht. So mächtig sind die Neuerungen auch nicht, dass man Jahr für Jahr neue Geräte in den Markt feuern muss.

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