Dyson V12 Slim ausprobiert: Das kann der kompakte Akku-Staubsauger

20 Prozent leichter als der große Bruder

Schon wieder ein Staubsauger? Aber natürlich, denn als Familienvater mit Kind und Katze ist ein kabelloser Staubsauger nach iPhone, iPad und Mac wohl das von mir am meisten genutzte technische Gerät im Haushalt. Gestern haben wir zusammen einen Blick auf den neuen Dreame V12 Pro geworfen, eine günstige Alternative aus Asien mit einigen wirklich tollen Ideen.

Heute ist mal wieder ein bekannter Name an der Reihe – und das nicht ohne Grund. Denn immerhin bekommt man den neuen Dyson V12 Slim derzeit im Rahmen des Singles Day bei MediaMarkt für nur 489,49 Euro statt 549,99 Euro (zum Angebot). Das ist, so kurz nach dem Marktstart, schon ein recht guter Kurs.


Beim Dyson V12 Slim wurde besonders auf das Gewicht geachtet

Den Dyson V12 Slim könnte man übrigens ziemlich einfach beschreiben: Er ist die abgespeckte Version des aktuellen Top-Modells, dem Dyson V15 Detect. Der neue V12 hat ein paar Funktionen weniger, bringt etwas weniger Gewicht auf die Waage und ist auch im Preis etwas attraktiver.

Der wohl spannendste Unterschied ist tatsächlich das Gewicht, auch wenn der Unterschied auf dem Papier gar nicht so groß ausfällt. Das Gewicht des V15 Detect wird vom Hersteller mit 2,74 Kilogramm angegeben, der kleinere V12 Slim kommt auf 2,4 Kilogramm. Diese 340 Gramm machen, zusammen mit einem weiteren kleinen Detail, zu dem ich später noch komme, einen riesigen Unterschied.

Insbesondere in Verbindung mit der Slim Fluffy Bodendüse, die für Hartböden geeignet ist und sehr kompakt ausfällt, ist der Dyson V12 Slim der wendigste und handlichste kabellose, ausgewachsene Staubsauger, den ich bisher testen durfte. Getoppt wird das eigentlich nur noch vom Dyson Omni-Glide, wobei das am Ende eine andere Geräte-Kategorie ist, bei der man andere Abstriche machen muss.

Diese Sache bekommen andere besser hin

Ein weiterer großer Unterschied im Vergleich zwischen V12 und V15 ist der fehlende „Trigger“ beim kleinen Slim-Modell. Statt den Staubsauger mit dem Zeigefinger dauerhaft einschalten zu müssen, drückt man nun einen großen Knopf an der Oberseite. Das sorgt dafür, dass man den Staubsauger deutlich entspannter in der Hand halten kann und er gefühlt noch einmal leichter wird. Auf der anderen Seite benötigt man immer eine zweite Hand, um den Staubsauger ein- und auszuschalten.

Von dieser Lösung bin ich ehrlicherweise etwas enttäuscht, nachdem ich den Dreame V12 Pro ausprobiert habe. Hier hat mir der „kontinuierliche Modus“, der einmalig per Knopfdruck aktiviert wird und danach den „Trigger“ zum Ein- und Ausschalter macht, deutlich besser gefallen. Schade, dass die Ingenieure von Dyson bisher nicht auf diese Idee gekommen sind.

Gewicht spart Dyson übrigens auch beim Akku ein. Dieser lässt sich weiterhin wechseln, ist aber etwas kleiner als beim großen V15. Aufgrund der geringeren Saugkraft, die von Dyson mit 150 statt 240 AW angegeben wird, schafft der V12 Slim auch 60 Minuten im Eco-Modus. Im normalen Modus sind es rund 37 Minuten, im Boost-Modus knapp 10 Minuten. Was die Saugkraft anbelangt, komme ich auf unserem Laminat und den Fliesen mit dem Eco-Modus aus, rund um das Katzenklo oder auf unserem Wohnzimmerteppich regele ich die Leistung bei Bedarf kurzzeitig manuell nach oben. Das funktioniert leider nicht automatisch.

Nicht verzichten muss man bei der Slim Fluffy Bodendüse für Hartböden auf den eindrucksvollen Laser, der selbst kleinste Staubpartikel sichtbar macht. Der Laser ist zwar nicht so hell wie normale LEDs bei anderen Herstellen, dafür macht er aber umso mehr Partikel sichtbar. Das muss man tatsächlich in seinem eigenen Haushalt erlebt haben, denn selbst Stellen, die man eigentlich für sauber hält, werden so entlarvt.

Für den Preis von rund 500 Euro liefert Dyson beim V12 Slim in der Absolute Edition übrigens das folgende Zubehör mit:

  • Slim Fluffy Laser Bodendüse für Hartböden
  • Elektrobürste für Hartböden und Teppiche
  • Haardüse
  • Extra-Hart-Bürste
  • Kombi-Zubehördüse
  • Extra-Soft-Bürste
  • Fugendüse
  • Flex-Adapter
  • Ladegerät
  • Wandhalterung

Exklusiv im eigenen Online-Store bietet Dyson übrigens auch den V12 Slim Complete an, der zusätzlich einen Verlängerungsschlauch und einen Gelenk-Aufsatz sowie ein goldenes Saugrohr bietet. Allerdings ist diese Variante nicht reduziert erhältlich und kostet derzeit 629 Euro, das ist nicht wirklich attraktiv.

Insgesamt bietet der Dyson V12 Slim Absolute ein tolles Gesamtpaket und vor allem eine gelungene Ergänzung des bestehenden Portfolios. Falls euch bisherige Modelle zu schwer und unhandlich waren, lohnt es sich aus meiner Sicht auf jeden Fall, einen Blick auf diese Neuerscheinung zu werfen. Insbesondere natürlich dann, wenn man im Rahmen einer Preisaktion noch ein paar Euro sparen kann.

Dyson V12 Slim

Dysons leichtester kabelloser Staubsauger mit einer hohen Saugkraft von 150 AW. Bis zu 60 Minuten Laufzeit inklusive Akku mit Wechselfunktion.

549,99 EUR 489,49 EUR

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Kommentare 8 Antworten

    1. Kühlschranke und Waschmaschinen sind leider etwas unhandlich, da gibt es ja doch mittlerweile einige interessante smarte. Mikrowellen, hm, ich brauche bald eh eine neue. Wüsste aber nicht, welche mich da aufgrund ihrer Funktionalität begeistern könnte. Bzw. bei welcher es sich lohnen würde, darüber zu schreiben und inhaltlich mehr zu bringen als „macht das Essen warm“. 😀

      1. Ich habe einen Vorgänger dieser Mikrowelle, von der Lust auf TK-Pizza bis zum Essen ca. 4-5min.
        Sharp R843INW
        Der Doppelgrill macht es auch knusprig.

  1. hab‘ meinen alten V8 durch einem V12 ersetzt. bin von der Wendigkeit bzw. Handlichkeit begeistert. der Laser ist nur bei Dunkelheit richtig zu sehen aber dann zeigt er erschreckend, wieviel Staub sich innerhalb weniger Stunden auf dem Boden ansammelt 😳

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