Eindrücke rund um das neue MacBook Pro: Schneller & besser in allen Belangen

Mitte der Woche ohne Ankündigung vorgestellt und jetzt noch einmal etwas näher im Fokus: Das neue MacBook Pro.

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Was wurde in der Vergangenheit nicht viel über das MacBook Pro diskutiert. Besser gesagt: Über ein bestimmtes Bauteil des MacBook Pro. Bei zahlreichen Nutzern sorgte die Tastatur so andauernd für Probleme, dass Apple sich nach großen Diskussion letztlich doch dazu gezwungen war, ein auf vier Jahre ausgelegtes Reparaturprogramm zu starten.


Nachdem die Kollegen von iFixit das neue MacBook mittlerweile komplett auseinander genommen haben, steht fest: Apple hat sich beim neuen MacBook um das Problem gekümmert. Die Butterfly-Tastatur der dritten Generation ist laut offiziellen Aussagen leiser geworden, verfügt aber auch über einen Schutzmechanismus um das Eindringend von kleinen Fremdkörpern zu verhindern.

Eine kleine Silikon-Membran, die bereits vor einiger Zeit in einem Patent öffentlich wurde, ist ab sofort unter jede Taste verbaut. Das hält hoffentlich nicht nur Dreck fern, sondern sorgt auch für einen anderen Klang der Tastatur. Wie groß der Unterschied ausfällt, könnt ihr im folgenden Video sehen.

Auch sonst hat das neue Macbook einiges auf dem Kasten. Da wäre beispielsweise das neue, verbesserte TrueTone-Diplay, das wir bereits von iPhone und iPad kennen. Je nach Umgebungslicht und Tageszeit wird die Display-Einstellung für eine verbesserte Farbwiedergabe angepasst. Weiß so soll beispielsweise immer ein echtes Weiß sein. Das neue MacBook Pro gibt diese Einstellungen dabei sogar an angeschlossene Apple Thunderbolt Displays oder LG UltraFine Monitore weiter.

SSD im MacBook Pro so schnell wie noch nie zuvor

Ebenfalls im Praxis-Einsatz bemerkbar macht sich die neue „Hey, Siri“-Funktion. Genau wie auf fast allen andern Apple-Geräten, beispielsweise dem iPhone oder dem neuen HomePod, muss auf dem Mac nicht mehr der Siri-Button gedrückt werden, um die Sprachassistentin zu aktivieren. Stattdessen sagt man einfach „Hey, Siri“ gefolgt vom gewünschten Befehl. Allerdings: Erst mit macOS Mojave lernt das MacBook Pro im Herbst wieder etwa mehr dazu, HomeKit-Befehle sind aktuell leider immer noch nicht möglich.

Worüber man sich wohl keine Gedanken machen muss, ist die exzellente Performance der neuen MacBooks. Dafür sorgen nicht nur die neuen Prozessoren mit vier oder sechs Kernen, sondern auch verbesserte SSD-Modelle. Das Laptop Magazine aus den USA hat das neue MacBook Pro bereits ausprobieren können und hat noch nie eine so schnelle SSD gesehen.

Falls ihr auch zuschlagen wollt, wird das leider kein günstiger Spaß. Das 13 Zoll Modell des MacBook Pro startet bei 1.999 Euro, für ein Gerät mit 15 Zoll Monitor werden mindestens 2.799 Euro fällig. Einen Überblick über die verschiedenen Konfigurationen bekommt ihr direkt im Apple Online Store.

macbook pro 8000

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Kommentare 22 Antworten

  1. Es gibt genug Leute, die damit angeben wollen. Ist ja auch okay. Wer auf Preis / Leistung achtet, wird sicher eine Alternative finden.

    1. Hmm… im Moment sind 6 Kerne max., also ist die CPU Intel i9 8950HK darin verbaut. Das wäre im Moment auch die stärkste CPU die Intel selbst anbietet. Geht man davon aus das AMD im mobilen Bereich nichts vergleichbares hat, zielst du vermutlich jetzt mit diesem Kommentar auf Desktop-CPUs.?! Wenn ich mir aber die kleinen Veränderungen mal anschaue verstehe ich nicht was du mit mehr Kernen willst?

  2. Ich gehe mal schwer davon aus, dass wir zur nächsten Keynote MacBooks sehen werden, die die Lücke zwischen den ehemaligen 1000€ und den aktuellen 2000€ MacBooks schließen werden.
    Ob diese dann MacBook Air oder schlicht MacBook heißen werden, sei mal dahingestellt.
    An sich finde ich es aber sinnvoll, dass das MacBook Pro auch mal wieder ein „Pro“ ist.

  3. Habe das 13er Pro aus 2011, habe letztes Jahr eine Hybrid Platte eingebaut u. die alte Kiste läuft besser als am ersten Tag. Bin immer noch sehr zufrieden.

    1. So sieht es aus. Mein MBP aus Mid-2010 mit – noch selbst eingebauter SSD – leistet gute Dienste.
      Ich weiß nur nicht, was ich mir holen soll, wenn das mal kaputt geht.

    2. So sieht es aus. Mein MBP aus Mid-2010 mit – noch selbst eingebauter SSD statt der HDD – leistet gute Dienste.
      Ich weiß nur nicht, was ich mir holen soll, wenn das mal kaputt geht.

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