Ethnotek Acaat Messenger: Personalisierbarer Messenger Bag mit jeder Menge Platz

Für den täglichen Weg ins Büro, zur Schule oder in die Uni benötigt es neben dem MacBook und ein paar Schreibutensilien häufig noch eine Menge mehr. Wer ordentlich Stauraum und hohen Tragekomfort benötigt, sollte sich den Ethnotek Acaat Messenger genauer ansehen.

Ethnotek Acaat Messenger 1

Vor mehr als einem Jahr haben wir bereits über ein weiteres Produkt aus dem Portfolio von Ethnotek berichtet, den Raja L-30 Rucksack. Letzterer ist ein echtes Raumwunder und eignet sich aufgrund seines flexiblen Rolltops und der 30l-Größe sogar für einen kleinen Wochenend-Trip. Auch bei mir ist der Ethnotek Raja immer noch mehrmals die Woche für kleine Einkäufe und Theaterproben im Einsatz – ohne jegliche Mängel oder Abnutzungserscheinungen. 


Wer statt eines Rucksacks eher Schulter- und Messenger-Taschen bevorzugt, wird ebenfalls bei Ethnotek fündig. Schon seit längerem bietet das auf fairen Handel und individuell anpassbare Designs spezialisierte Unternehmen einen großräumigen Messenger Bag, den Acaat Messenger, an, der zu Preisen ab 159 Euro im Webshop des Herstellers erhältlich ist. 

Genau wie auch für den Raja-Rucksack von Ethnotek finden sich verschiedene Muster, die sogenannten „Threads“, mit denen der Messenger ausgeliefert wird, und die sich bequem abnehmen und austauschen lassen. Im Webshop stehen aktuell zehn verschiedene Threads für die Schultertasche bereit, weitere lassen sich zu Preisen ab 21 Euro separat nachkaufen – wenn einem mal spontan der Wunsch nach einem Farbwechsel steht. Die Threads werden in Ländern wie Guatemala, Vietnam, Indien, Indonesien und Ghana hergestellt, fair entlohnt und zeigen traditionelle Muster und Handwerk der jeweiligen Kultur auf.

Großes Gesamtvolumen von knapp 21 Litern

Ethnotek Acaat Messenger 2

Ich habe mich bei meinem Testexemplar des Ethnotek Acaat Messengers wie schon beim Raja L-30 Rucksack für die eher dezente, dunkle Variante des Threads „Vietnam 5“ entschieden, das mit dunkelblauen, lilafarbenen und schwarzen Mustern daher kommt. Bei der Lieferung liegt der ausgewählte Thread als separates Element bei – der Acaat Messenger kann daher auch als komplett schlicht-schwarzer Messenger ohne farbliche Akzente verwendet werden.

Das Material des etwa 43 x 29 x 16 cm großen und knapp 820 Gramm schweren Messengers besteht aus wasserabweisendem, 840 Denier starken ballistischen Nylon und verfügt im Hauptfach über ein separates gepolstertes Laptop-Fach mit eigener Verschluss-Lasche, in denen die meisten Laptops von 13“ und 15“ Größe untergebracht werden können. Es bedarf daher keiner weiteren Erklärung, dass ich mit meinem MacBook Pro 13“ und der Verwendung des Acaat Messengers keinerlei Probleme hatte. 

Neben dem Stauraum für das MacBook findet im Inneren des Hauptfaches auch noch ein A4-Ordner Platz, zudem gibt es eine dem Laptopfach vorgelagerte Dokumententasche und zwei mit Klettverschluss zu verschließende Einschubtaschen an der inneren Front. Dort können Netzteil, eine Magic Mouse, Adapter oder PowerBanks sicher verstaut werden. Unter der per Klett- und zwei Schnappverschlüssen zu verschließenden Klappe findet sich an der Außenseite noch ein zusätzliches Reißverschlussfach mit Organizer und zwei weiteren Einschubtaschen. Auf der Innenseite der Verschlussklappe kann über einen kreisrunden und mitgelieferten Karabiner noch ein Schlüssel oder andere Kleinigkeiten befestigt werden, zudem gibt es auf der Rückseite der Tasche einen weiteren Einschub, der sich auch unten öffnen lässt. Damit kann der Acaat Messenger bei Reisen auch ganz einfach auf Trolley-Koffer aufgesetzt werden. Insgesamt kommt die Schultertasche auf ein Gesamtvolumen von 20,5 Liter – das ist mehr als so manche Rucksack-Daypacks aufnehmen können.

Super Verarbeitung und mitgelieferter Kreuzgurt für Radfahrer

Ethnotek Acaat Messenger 3

Als wäre das nicht genug, liefert Ethnotek auch noch ein abnehmbares Schulterpolster für den etwa 5 cm breiten, aus Autogurt-Material bestehenden Tragegurt und einen zusätzlichen Kreuzgurt zur Stabilisierung der Tasche auf dem Rücken bei Fahrten mit dem Fahrrad mit. Dieser kann je nach Bedarf beidseitig angebracht werden. Bedingt durch die Tatsache, dass sich der breite Haupttragegurt nicht von der Tasche lösen lässt, ist auch der Kreuzgurt zwangsläufig fest mit dem Messenger verbunden und kann nicht abgenommen werden – das empfinde ich als etwas unpraktisch. Ich habe mir damit beholfen, den Kreuzgurt einfach ganz auf eine Seite zu schieben und ihn in die Tasche zu stecken, wo er kaum bis gar nicht auffällt. 

Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und des damit verbundenen Tragekomforts gibt es beim Ethnotek Acaat Messenger allerdings rein gar nichts zu bemängeln. Hochwertige Materialien, sehr gute, stabile Nähte, leichtgängige Reißverschlüsse und perfekt angebrachte Schnappverschlüsse sorgen für einen hervorragenden Gesamteindruck. Aufgrund des großen Stauraums von knapp 21 Litern lässt sich der Acaat Messenger dementsprechend auch schwer beladen, selbst 1l-Wasserflaschen finden hier bequem Platz. Dank des dick gepolsterten Schultergurts und des zusätzlichen Kreuzgurts bleibt jedoch alles sicher an seinem Platz – und über die Kompressionsgurte an der unteren Seite der Tasche kann sogar noch eine Yogamatte oder eine Jacke eingeklemmt und transportiert werden.

Im Alltag macht sich der Ethnotek Acaat Messenger daher außerordentlich gut und eignet sich aufgrund der Größe, dem vielfältigen Platzangebot und der hohen Stabilität bei Fahrradfahrten vor allem für Studenten oder Berufspendler, die mit dem Drahtesel zum Arbeitsplatz fahren. Und wer es nicht ganz so bunt und farbenfroh im Berufsalltag mag, kann auf den schlichten schwarzen Standard-Thread des Messengers zurückgreifen. Und bedenkt man, dass auch vergleichbare individuelle Schultertaschen, beispielsweise von Feuerwear, mit ähnlichen Preisen zu Buche schlagen, ist der Kaufpreis des Ethnotek-Produkts durchaus gerechtfertigt.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de