iCab Mobile: Alternativer Browser jetzt mit iCloud-Sync

Die alternativen Browser leiden ja immer noch ein wenig darunter, von Apple ausgebremst worden zu sein. Trotzdem sind die Entwickler weiterhin sehr aktiv.

Ich habe das Gefühl, dass Alexander Clauss, der Entwickler von iCab Mobile (App Store-Link), den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und an neuen Funktionen bastelt, so häufig gibt es für seinen Browser Aktualisierungen. Gestern Abend ist Version 6.0 erschienen, womit iCab Mobile Apples iOS 6 und dem Safari-Browser wieder einen Schritt voraus ist.

Wer nicht bis zum Herbst warten will, kann mit iCab schon jetzt seine Lesezeichen, Filter, Suchmaschinen, offenen Tabs und Einstellungen über die iCloud mit allen seinen Geräten synchronisieren. Außerdem wurde der Datei-Upload auf Webseiten (zum Beispiel für Bilder) weiter verbessert – ebenfalls ein Feature, auf das man in Safari verzichten muss.

Außerdem gibt es viele weitere Verbesserungen, die ihr am besten im App Store nachlest. Wer iCab Mobile noch nicht besitzt, kann den Browser als 1,59 Euro teure Universal-App kaufen. Ich selbst nutze ihn auf dem iPad und bin sehr zufrieden, vor allem der Werbefilter ist auf vielen Webseiten eine Erleichterung, da manche Anbieter ja mehr Werbebanner als Inhalte auf ihren Seiten schalten.

Zu beachten ist, dass es auf älteren Geräten wie dem iPad der ersten Generation oder dem iPhone 3GS zu Speicherüberlastungen kommen kann und iCab Mobile deutlich langsamer wird. Dafür kann, wie oben schon angedeutet, der Entwickler aber nicht viel. Auf neueren Geräten sollte es allerdings keine Schwierigkeiten geben.

Kommentare 13 Antworten

  1. Hier sollte die Europäische Kommission mal eingreifen. Die verklagen Microsoft weil der Internet Explorer Standard-Browser ist, wobei man da jederzeit einen anderen laden kann. Aber bei iOS bin ich vepflichtet Safari als Standard zu behalten. Wo da die Gerechtigkeit und der Sinn liegt erschließt sich mir nicht

      1. Darum geht es mir ja nicht, sicher gibt es Mittel und Wege diesen Zwang zu umgehen, ich finde es aber nicht gerechtfertigt das Microsoft eine Millionenklage aufgebrummt kriegt, während Apple dahingehend seine Kunden legal gängeln darf. Und das sage ich als zufriedener Mac-User, denn hier muss gleiches Recht für alle Firmen gelten

        1. Naja das mag ja stimmen, ungerecht ist es alle mal… trotzdem ist Safari auf dem iPhone meiner Meinung nach der beste Browser…deswegen ist es mir auch egal…

          1. Mir gefällt Google Chrome viel besser. Schade nur das Apple es nötig hat alternative Browser einzuschränken um
            ihren eigenen überhaupt noch Marktfähig zu halten…

  2. Das wird sicherlich auch noch kommen, denn tatsächlich gibt es da rechtlich keine Unterschiede.
    Allerdings ist mir iCab viel zu überladen und kompliziert. Den nutze ich nur, wenn ich die Desktop Variante einer Seite ansehen möchte. Dass das in Safari nicht einstellbar ist, ist für mich das einzig schlechte an Apples iPhone Browser.

  3. Der Unterschied sollte eigentlich klar sein: Apple hat keine Monopolstellung so wie Microsoft. Würde Apple über den Marktanteil von Microsoft verfügen, hätten sie die gleichen Auflagen, die das Ausnutzen von Monopolen regelt.

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