iFixit zerlegt das iPhone 13 Pro in seine Einzelteile

Das hat sich beim neuen Modell getan

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Die Experten von iFixit haben den sogenannten Teardown des iPhone 13 Pro veröffentlicht. Eine Röntgenaufnahme zeigt dabei den L-förmigen Akku, die MagSafe-Magnete und weitere Hardware.

Die Taptic Engine scheint kleiner als im iPhone 12 Pro zu sein, ist tatsächlich mit 6,3 Gramm aber deutlich schwerer geworden (vorher 4,8 Gramm). Der Ohrhörer-Lautsprecher am oberen Displayrand befindet sich jetzt im Rahmen und nicht mehr auf der Rückseite des Displays – so wird ein Displaytausch vereinfacht, ein Austausch des Lautsprechers erfordert aber den Ausbau des Logic Boards. Die kleinere Notch kommt zustande, da Apple hier Sensoren zusammengelegt hat.


Die Hardware für Face ID befindet sich nicht mehr in der Displayeinheit, sondern im Gerät selbst. Wie schon berichtet, wird Face ID nutzlos, wenn man ein nicht Original-iPhone-Display verbauen lässt. Das hat iFixit jetzt auch bestätigt.

Den kompletten Teardown gibt es hier in englischer Sprache, die deutsche Übersetzung ist noch nicht vollständig. Letztendlich vergibt iFixit 5 von 10 Punkten bezogen auf den Reparierbarkeits-Index.

  • + Der Austausch von Display und Akku hat beim Design der neuen iPhones weiterhin Priorität.
  • + Die meisten anderen Komponenten sind modular und leicht zugänglich oder austauschbar.
  • o Die Vielzahl der Schraubentypen macht die Reparatur schwieriger als nötig – aber wenigstens sind sie nicht geklebt.
  • o Wasserdichte Methoden erschweren einige Reparaturen, machen aber (teure) Wasserschäden weniger wahrscheinlich.
  • Auch hier gilt: Doppeltes Glas bedeutet doppelte Sturzschäden, und trotz der Verbesserungen der Haltbarkeit im Laufe der Jahre gibt es immer noch keine einfache Möglichkeit, das hintere Glas zu ersetzen.
  • Die Kopplung von Softwarekomponenten verkompliziert viele Reparaturen unnötig, untergräbt die Glaubwürdigkeit von Reparaturen durch Dritte und schränkt die kritische Funktionalität des Geräts ein, wenn es ohne die proprietären Kalibrierungswerkzeuge von Apple repariert wird.

Fotos: iFixit.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Ich feiere das nun bestätigt eingebaute X60 Modem von Qualcomm. Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem X55 aus den 12er iPhones. CA zwischen FR1 und FR2 werden wir außerhalb der USA nicht bekommen, aber für mmWave hat man in Deutschland ja noch nicht mal die Auktionen gestartet… Und bei mir auf dem „Land“ wird FR2 noch solange auf sich warten lassen, dass ich mein 13 Pro für die geplante Nutzungszeit von 4 Jahren ohne sorgen bgzl. 5G nutzen kann.

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