In eigener Sache: appgefahren.de bald in neuem Glanz

Eine Woche nach dem Neustart unserer App haben wir weitere tolle Neuigkeiten für euch: Unsere Webseite wird bald aktualisiert.

iPhone appgefahren

In den letzten Tagen haben wir zahlreiche Zuschriften und Support-Anfragen erhalten, die meisten drehten sich selbstverständlich um unsere neue App, die seit letzter Woche aus dem App Store geladen und ausprobiert werden kann. Eine ziemlich häufige Frage lautete allerdings auch: Wann verschwindet das alte Logo von eurer Webseite?


Eine genaue Antwort auf diese Frage können wir euch heute leider noch nicht mitteilen, dafür haben wir allerdings andere spannende Neuigkeiten. Zusammen mit ein paar Webdesign-Profis haben wir in den vergangenen Monaten an einer komplett neuen Webseite gebastelt, die aller Voraussicht nach im September ans Netz gehen wird. Die Entwürfe sind mittlerweile alle fertig und die Programmierer haben ihre Arbeit aufgenommen.

Das neue appgefahren.de wird in einem schlichten, übersichtlichen und hellen Design auf euch warten und stellt zudem die drei Farben unseres Logos in den Mittelpunkt. Zudem handelt es sich um eine responsive Webseite, die sich perfekt an das von euch verwendete Gerät anpasst, egal ob ihr appgefahren.de mit dem iPhone, iPad oder Desktop-Computer aufruft.

Abgerundet wird das durch ein paar nette Animationen, neue Funktionen und Extras, zu denen wir aktuell aber noch keine Details verraten wollen. Als kleinen Vorgeschmack findet ihr oben in diesem Artikel einen kleinen Ausblick auf drei verschiedene Ansichten auf dem iPhone (noch nicht final!).

Erstes Update für neue App wandert nächste Woche zu Apple

Zudem sitzen wir in diesen Tagen zusammen mit unserem Entwickler am ersten Update für unsere neue App, die zahlreichen der hier von uns angemerkten Kinderkrankheiten beheben wird. Wir gehen davon aus, dass Update im Laufe der kommenden Woche bei Apple einzureichen und innerhalb von zehn Tagen die Freigabe zu erhalten. Währenddessen werden wir ein zweites Update in Angriff nehmen, damit wir noch vor dem Start von iOS 9 alle Fehler behoben haben und uns dann um die Integration neuer Funktionen kümmern können.

Wie ihr seht, ist bei uns aktuell einiges los, unter anderem stehen auch noch Gamescom und IFA auf dem Plan, nicht zu vergessen Apples nächste Keynote, die in der ersten September-Hälfte anstehen dürfte. Uns wird definitiv nicht langweilig, euch mit unseren Artikel hoffentlich ebenfalls nicht. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn ihr uns an Freunde und Bekannte empfehlen würdet.

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Kommentare 65 Antworten

  1. Ein Nachtmodus wäre auf jeden Fall cool, sowohl in der App, als auch auf der Website. Soviel weiß kann beim abendlichen Stöbern durch die Artikel schon anstrengend sein. 🙂

    1. Ganz unterschiedlich. Die App nutzen Stammleser, die viele Seitenaufrufe erzeugen. Auf der Webseite gibt es zahlenmäßig mehr Nutzer, die aber weniger lesen (zum Beispiel Google-Nutzer, die uns über die Suche finden).

    2. Zuhause lese ich oft am Mac (also Browser). Und am iPad nehme ich auch häufig den Browser weil ich dann meistens auf mehrere Seiten lese und ich am iPad auch generell Webseiten gegenüber News Apps bevorzuge.

      Nur am iPhone nutze ich regelmäßig die App.

      Daher freue ich mich auf das neue Design 🙂

  2. Ich hoffe, dass ihr bei der neuen App die alte Darstellung der gelesen-Funktion einbaut. Die App finde ich echt super, aber mit der Darstellung komm ich überhaupt nicht zurecht und bleibe solange noch bei der alten

  3. Ich hoffe, der Kommentarbereich wird korrigiert (er ist unübersichtlich, unstrukturiert und es lädt nur noch wenige Kommentare, dessen Vollständigkeit erst umständlich angefordert werden muss – dabei hätte nur ein schnellerer Server gereicht, aber Appgefahren will anscheinend den finanziellen Aufwand (und kleinen Umzug, falls die Erweiterungen nicht chaotisch implementiert wurden) nicht aufwenden. Dass sie nicht das Geld dazu hätten, bezweifle ich. Allerdings wäre ein Serverumzug vermutlich schwierig, weil sie sich kaum mit der verwendeten Technik auskennen (was man auch am fehlenden einheitlichen Login zwischen News und Forum sieht).

    Die alte Kommentarfunktion war schon fehlerhaft, aber die hier viel unübersichtlicher, unstrukturierter und unvollständiger. Das einzige Gute ist, dass die Bewertungsfunktion eliminiert wurde. Man hätte lediglich Pluspunkte als Bewertung wie in Facebook lassen können, weil Minuspunkte leider natürlich gerne für CyberMobbing missbraucht wird. Aber das ist das einzig Gute. Ok, grafisch schöner, aber Newsdarstellung unstrukturierter und fehlende Funktionen wie eigene Kommentare wieder aufrufen …

    1. Die Punkte sind zwar schon angebracht worden und stehen auf der To-Do Liste aber Hey was solls?! Lieber einmal zu viel jammern als einmal zu wenig! ?

    1. Als Schüler hat man das Bedürfnis, dass alles ausgeglichen werden muss. Aber wenn man erwachsen wird, sollte einem verständlich werden, dass ein Ausgleich durchaus schädigend oder anstrengend ist. Das fehlende Minus in Facebook hat den praktischen Vorteil, dass fast keine nötig ist, weil Cybermobbing nahezu unmöglich ist. Das ist sehr praktisch, weil man fast kein Geld in Überprüfungen investieren muss, aber die Nutzer/Besucher dennoch etwas mitbestimmen können.
      => Deshalb ist es nicht sinnig ein Minus zu fordern, wenn es ein Plus gibt, obwohl man es nach geringer Schulbildung als elementar empfindet.
      Ein analoges Beispiel: Theoretisch müsste die Antimaterie symmetrisch gebildet worden sein. Damit müsste sich unsere Welt wieder auslöschen. Zum Glück gibt es anscheinend eine Antisymmetrie, wodurch wir nicht automatisch wieder ausgelöscht wurden.
      Ja, dieses Beispiel ist zwar weit hergeholt, aber sollte eindrücklich zeigen, warum Symmetrie nicht immer ist und wünschenswert wäre.

      1. Supersymmetrie wurde auf Quantenebene widerlegt und wird nur noch zu Annährungszwecken genutzt. Allein die Existenz nicht symmetrischer Bosonen fordert eine alternative Erklärung für die Quark-Paare. Es gab fast so viel Materie wie Antimaterie – das was jetzt übrig ist – der Rest ist zerstrahlt.

        Im Makrokosmos gilt sie weitestgehend 😉
        Wirklich analog ist das Beispiel aber wirklich nicht ?

        1. Es ging NUR um den Aspekt Symmetrie. Das wird als praktisch gelehrt und in der Schule wird der Eindruck vermittelt, dass in der Natur alles symmetrisch wäre. Genau dieser irrigen Meinung wollte ich vorbeugen. Insofern ist dieses Beispiel analog, weil es eindrücklich aufzeigt, dass nicht alles symmetrisch ist und noch nicht einmal immer erwünscht ist.

          Was meinst mit „der Rest ist verstrahlt“? Meinst du also, dass es kaum Antimaterie gibt?

        2. Was bist du beruflich? Mich wundert deine Aussage über Antimaterie. Es passt zu deiner festen Überzeugung oder von Russland bezahlter Versuch zur Meinungsmache.

          1. Ich stimme dir zwar zu, dass an den Schulen bisher ein etwas vages Verständnis von physikalischer Symmetrie vermittelt wird (schon nur deswegen weil es die einfachere Erklärung ist, und die anderen noch nicht ganz fertig sind), jedoch tue zumindest ich mich schwer hier einen logischen Zusammenhang zu sozialen Umgangsformen zu bilden. Man trennt diese Wissenschaftsgebiete nicht umsonst…

            Ja der aktuellen Annahme nach reagierte die ganze Antimaterie bereits kurz nach dem Knall im Zustand der asymptotisch unendlichen Dichte. Man vermutet, dass Grundauslenkungen des Quarkschaums dazu beigetragen haben, dass ein Bruchteil mehr Materie entstand. Da bisher keine direkten Verbindungen zum Higgsfeld nachgewiesen wurden, weis man auch nicht genau in welcher Form die entstandene Energie abgeflossen ist, bzw ab wann freie Bosonen nachweisbar waren.
            Freie Anti-Quarks gibt es zwar eine Menge – diese sind aber dem aktuellen Zerfall entstanden und verschwinden genauso schnell wieder.

            Übrigens bewundere ich zwar die vielen Versuche mir jegliche politische Intentionen vorzuwerfen, mich selbst sehe ich aber keinem Land verpflichtet – höchstens als Europäer.

            Mein Beruf tut zwar nichts zur Sache, wenn es dir jedoch weiterhilft – ich bin Luftfahrtechnik Ing. in der Qualitätssicherung.

          2. Die Nennung des Berufes sagt durchaus viel aus. Vielleicht ist dir dies bisher nicht aufgefallen, weil du dich eher nur mit Leuten aus deinem Bereich beschäftigst. Ich kenne mehrere Leute aus unterschiedlichen Bereichen, die eine auch wissenschaftliche Ausbildung genossen haben und dort auch eine physikalische Grundbildung erworben haben (nicht ohne Grund, sondern oft aus Interesse – bei mir ist es üblich ein Anwendungsfach wie BWL oder ähnliches zu nehmen, weil es viel leichter als Physik ist, aber mein Interesse …). Und da habe ich oft von denen teils wilde Spekulationen gehört, was sie angeblich gut wissen wollen (Chemiker u.s.w.). Genau das ist der Fall mit gefährlichem Halbwissen. Ich habe auch einiges gehört, aber wage nichts davon anzubringen, da ich davon ausgehe, dass ich natürlich gewisse Dinge wegen nur Halbwissen eventuell falsch verstanden habe. Da du dich mehr mit der Physik beschäftigst (praktisch! Nicht theoretisch!), ist die Gefahr noch größer etwas besser wissen zu meinen, als tatsächlich der Fall ist. Deshalb gebe ich dir den Tipp vorsichtiger mit Aussagen zu sein.

            Dass es etwas weniger Antimaterie gab wegen einem noch nicht nachvollziehbarem Ungleichgewicht, ist nur eine These und kein Fakt oder etwas Höchstwahrscheinliches. Man weiß überhaupt nicht, wieviel und wo es Antimaterie gibt. Es ist auch gar nicht erwiesen, dass die uns bekannte Welt aus einem Urknall entstand. Diese These wurde lediglich längere Zeit als möglich angenommen und bisher hat man nur Dinge gefunden, die diese These nicht widerlegen und zum Teil auch als Bestätigung bezeichnet werden können. Dass experimentell etwas Widerlegendes nicht gefunden werden kann, kann aber nicht bewiesen werden.

            Dass man keinen Zusammenhang zwischen den Gebieten ziehen kann, ist (Verzeihung) irrational. Falls für dich Interaktionen physikalischer Objekte (soziale Umgangsformen) nichts mit Physik zu tun haben soll, muss in jedem ein unabhängiger Geist existieren um diesen Bereich zusammenhanglos als unabhängigen Bereich erklären zu können. Und was soll dann dieser ominöse Geist sein? Von einem gewissen Gott geschaffen wäre die einzige Erklärung. Also sagst du damit indirekt, dass du an Gott glaubst, obwohl Physiker inzwischen nur noch einen winzigen Bereich für einen Gott möglich halten könnten und deshalb eher vieles gegen einen Gott spricht.

          3. Ich bin (leider?) nie in den Genuss der Gottgläubigkeit gekommen, da ich es mir ungern leicht mache.
            Jedoch glaube ich, dass der Mensch auf sozialer Ebene irrational funktioniert. Beide Themengebiete sind auch so schon komplex genug, ohne dass man sie versucht zu verbinden.

            Bei mir gibt es zwar einen praktischen Bezug, dennoch interessiere ich mich auch für das Theoretische.
            Und wie in jeder guten Theorie muss es einen Ansatzpunkt geben – BigBang ist nur eine Umschreibung für ein Ereignis, welches sehr gut mit praktisch allen unserer Beobachtungen zusammenpasst. Was es verursacht hat, ist eine andere Frage (ich selbst zB glaube an die kurzzeitige Destabilisierung von schwarzen Löchern und damit die Entstehung eines sog. „Weißen Lochs“ – in dem Fall mit aller Materie unseres Universums -, auch wenn Hawking-Strahlung hier mehr Fragen aufwirft).

            Dass es jedoch keine Antimaterie mehr gibt, gilt derzeit als Konsens in der Wissenschaft. Man kann die Strahlung der Annihilation sehr gut bestimmen – und diese fehlt schlichtweg. Was man dagegen gut beobachten kann, ist die Antimaterie-Zerstrahlung in der Zeit kurz nach der Bildung der aller ersten Systeme – diese lag bei unter 1% und wird mit Extremzuständen erklärt. Heute scheint davon nichts mehr übrig zu sein.

            Jedoch wie gesagt – zu jeder Theorie gibt es eine rivalisierende. Bisher ergibt für mich diese mehr Sinn.

          4. Du meinst zwar nicht an Gott zu glauben, da du wohl erkennst, dass es im wissenschaftlichen Kontext widersprüchlich ist. Aber wenn du meinst, sozialer Bereich ist vollkommen unabhängig vom physikalischem Bereich, dann musst du davon ausgehen, dass im Menschen etwas vollkommen Unabhängiges ist, was oft einfach als Geist bezeichnet wird. Und somit sagt du dann indirekt aus, dass es etwas Gottesgleiches geben muss. Das nennt man einfach Gott. Dass der christliche Gott Gott heißt, ist nur ein Zufall, so wie es auch muslimische und sonstige Götter angeblich gibt. Deshalb sagte ich explizit eine Art Gott, damit man nicht irrigerweise implizit annimmt, ich meine einen Gott einer bekannten Religion. Ein Gegenbeispiel für die Trennbarkeit der Gebiete ist z.B. Physik und Mathematik. Physik ist eine Naturwissenschaft (was du sicherlich wusstest 🙂 ) und Mathematik ist eine Geisteswissenschaft. Mathematik ist also nicht natürlich! Es ist ein erfundenes geistiges Gebäude! Es gibt einige ernsthafte Mathematiker, die versuchen in grundlegenden Dingen Widersprüche zu finden. Der Lohn wäre, dass sie somit das Gebäude Mathematik einstürzen lassen könnten. Aber bisher haben sie nichts gefunden und somit sie Grundmauern der Festung Mathematik nur weiterhin verfestigt. Mathematik ist wiederum ein sehr praktisches System ohne Widersprüche, weshalb dies in der Physik sehr gerne genutzt wird. Naja, und wenn man geschichtlich weiter zurück geht, sieht man, dass es Physik u.s.w. sozusagen nicht gab. Es war alles Philosophie, was heutzutage nun nahezu nutzlos ist, weil alle nützlichen Bereiche davon getrennt wurden (natürlich, da sie sowieso für den Bereich Philosophie zu groß wurden). Jetzt sind selbst die einzelnen Bereiche so groß, dass sie zwar nicht mehr getrennt werden, aber zumindest in Fachbereiche aufgeteilt werden (auch um laienhaft ersichtlich zu lassen, dass alle Fachbereiche mit dem Bereich etwas zu tun hat). Man müsste theoretisch weiterhin sagen, dass alles Philosophie ist, damit man nicht den Eindruck gewinnt, dass man Bereiche komplett getrennt wären. Praktisch wurde aber alles getrennt, weil natürlich niemand mehr alles lernen kann. => Der Mensch hat das Bedürfnis, möglichst alles schubladenhaft zu trennen, was auch in der Schule gerne so gehandhabt wird, weil dadurch das zu Lernende einfacher Handhabbar wird. Sobald man eine Naturwissenschaft studiert (ich nehme nun an, dass alle in der Grundstruktur zu Physik ähnlich sind), sieht man, dass es zwischen Schwarz und Weiß sehr viele Graustufen gibt. Als Ingenieur lernt man eher klassische Physik und etwas spezielle Relativitätstheorie, was für wellenartige Signale (ob Funk oder Licht, egal, da beides eine Welle ist – Welle-Teilchen-Dualismus ….). Das sind alles verständliche, weil auch abgeschlossene Gebiete. Deshalb wird unter den Physikern der Witz gemacht, dass „dem Ingeniör nichts zu schwör“ sei. Natürlich ist der Witz nicht ernsthaft, aber ein Kern an Wahrheit hat es schon. Es sagt einfach aus, dass Ingenieure meinen, dass alles einfach erklärbar sein muss. Dies erklärt auch, warum du ganz einfach diese Theorien mit Religion vergleichst und Theorien mit Thesen vermischst. Religion sind irgendwelche unbewiesenen und unbeweisbare teils haltlose Geschichten. Theorien in der Wissenschaft haben aber ein festes und bewiesenes (Obacht: damit meine ich auch empirische Beweise, was mit mathematischen Beweisen nicht vergleichbar ist) Fundament. Thesen sind schon weiter als Theorien, da schon möglicherweise Bestätigendes und nichts Widersprechendes gefunden wurde. Thesen sind aber natürlich weiterhin Theorien, weshalb Thesen natürlich gerne oft so bezeichnet werden. Religionen sind aber nicht damit vergleichbar, weil es (Verzeihung) Hirngespinste sind und keine logische Grundlage besitzen. Diplomatisch sagen Physiker, dass sie zwar Gott suchen, aber z.B. Hawking gibt zu, dass der Bereich für ein Gott immer enger wird. Damit würde jegliche Religion fallen, wenn man beweisen könnte, dass in keinem Bereich ein Gott existieren kann. Thesen oder Theorien würden aber weiterhin bestehen und würden nicht wie Religionen fallen.

            Die Angabe, dass du Ing. seist und zudem in der Luftfahrt, sagt damit indirekt aus, dass du vermutlich Kontakt hast mit russischen Kollegen. Dies weist auch darauf hin, weshalb du dieser festen Überzeugung bist. Vermutlich hast du ein vertrauliches Verhältnis mit russischen Kollegen und bist daher eher geneigt den Vertrauenspersonen zu glauben, wenn sie angeben, Russland sei vollkommen tolerant. Es ist aber etwas naiv diesen Vertrauenspersonen zu glauben, da sie natürlich beeinflusst sind und dort leben. Das ist ganz natürlich, dass man über das eigene Heimatland nur ungern Schlechtes erzählt, solange man im eigenen Heimatland keine nennenswerten Probleme hat und gewisse vom Heimatland geforderte Regeln einhält. Selbst wenn man dort zu Besuch ist, kennt man nur einen (natürlich) nur kleinen Bereich, weshalb es etwas vermessen ist klare Aussagen über ein Land zu treffen.

            Ich kehre nun oberflächlich zum physikalischen Bereich zurück: Du meinst, das etwas Konsens ist. Das hat aber nichts zu bedeuten. Du weisst, dass irren menschlich ist, oder? Was wurden früher viele Kinder getriezt, dass Spinat angeblich so eisenhaltig sei, wo nach ca. 20 Jahren heraus kam, dass die Kommastelle in der von der Studie ermittelten Zahl schlichtweg falsch gesetzt worden war? Was gab es in der Wissenschaft oft an wissenschaftlichem Konsens, was revidiert werden musste?

            Natürlich muss man einer Theorie zuerst glauben und man hofft eine Bestätigung dafür zu finden. Findet man aber einen erwiesenen Widerspruch, dann revidiert man die Theorie. In der Religion dagegen hält man am Glauben fest und versucht irgendetwas zu erfinden, was den Widerspruch erklären könnte, wobei es dann aber nicht versucht das Erfundene zu beweisen bzw. man wählt natürlich etwas Erfundenes, das zwar nicht bewiesen werden kann, aber bei dem auch kein Widerspruchsbeweis auffindbar ist. Deshalb kann man Wissenschaften nicht mit Religionen vergleichen.

          5. Das nenne ICH nicht Gott 😉 wie gesagt hat bei mir kein höheres Bewusstsein hier seine Finger im Spiel. Ich bin auch kein Vertreter von Einsteins kosmischer Religiosität – da war er viel traditionsbewusster.

            Ich nenne es soziale Dummheit. Man hat so viele losgelöste Vorstellungen eines Miteinanders zusammengewürfelt, dass es nichts mehr grundlegend Logisches daran gibt. Es startete als einfache Art der Auslese und wurde durch erfundene Grenzen und Gesetze von der Gesellschaft naturfremd abgewandelt.

            Überhaupt ist die Bezeichnung des „Geistes“ – ob biologisch oder theistisch – höchst subjektiv, aus der Sicht des Betrachters, und für mich deswegen nicht existent.

            Wenn du es aber anders bezeichnen willst, dann sei es drum.

            Die Religionen an sich werden jedoch selbst dann nicht ganz fallen, wenn du es als Gleichung konkret ausformulieren kannst, dass diese unmöglich sind. Sie sind ein Mittel zum Zweck (welches mit der Zeit selbst zum Zweck wurde – klassischer Fehler in jedem möglichen Themenbereich von Politik bis hin zur Teilchenphysik). Sie haben jedoch den Vorteil die Menschen zu beruhigen und zum Helfen zu bewegen – zumindest war bisher die Idee dahinter.
            _____
            Nun der überraschende Themenwechsel zu einem externen Thema..
            Ich habe Kontakt mit vielen Kollegen, ja unter anderem auch aus den nord-östlichen Ländern. Jedoch sprechen wir, weiß Planck, nicht über solche Themen ;).

            Ich bin in dem Land aufgewachsen und habe dort gelebt. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, besuche ich auch alte Freunde dort.
            Ich brauche bei keinem eine Meinung zu suchen, sondern habe sie aus erster Hand ?. Seit dem bin ich aber auch viel gereist.

            Vorab möchte ich auch klarstellen, dass hier eins eindeutig missverstanden wurde: Ich habe gesondert betont, dass kein(!) Land vollkommen tolerant sei. Auf dem Hintergrund der Welt gehört Russland jedoch zu „den tolerantesten Ländern“ (genau das war mein Wortlaut). Dass auch die Hälfte Europas und viele andere dazu gehören, wurde weder gefragt, noch verdeutlicht; aber auch nicht bestritten.
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            Zurück zum neutralen Thema 😉 : Ich bin froh, dass du die Spinatgeschichte aufgegriffen hast. Denn sie bildet so etwas wie eine Kehrtwende bei der Evaluierung von wissenschaftlichen Ergebnissen. Seitdem wurden viel schärfere Institutionen geschaffen, die eben diese Studienergebnisse an konkurrierende Labore verteilt. Es ist in deren Interesse Fehler ausfindig zu machen – und was soll man sagen – es funktioniert prächtig. Der überwiegende Teil aller Studien wird innerhalb von Wochen oder Monaten in der Luft zerrissen; wenn es denn etwas zu beanstanden gibt ;). Und genau hier, bei der Frage nach dem Verbleib der anfänglichen Antimaterie, -wie du es schön sagtest- festigte sich die Meinung nach jeder Kontrolle.

          6. Ich habe auch nicht gesagt, dass man es Gott nennen muss. Man kann es auch Keebkedhufg oder anders nennen. 😉
            Aber im Endeffekt ist es das Gleiche, wenn man darauf pocht, dass z.B. das „soziale Umfeld“ nichts mit irgendetwas anderem zu tun hat.
            Der Ausspruch „soziale Dummheit“ ist auch nicht haltbar. So gut wie alle „dummen Reaktionen“ sind logisch erklärbar, wenn man genug Einblicke hat. Sonst hat man und der andere unterschiedliche Blickwinkel und unterschiedliches Wissen, weshalb die Reaktion anderer oft dumm erscheint, weil man nicht deren Blickwinkel und Wissen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass es auch dann ab und zu nicht logisch erklärbar ist. Das macht den Menschen aus, dass er ab und zu Unerklärliches tut. Davon Dummheit abzuleiten ist aber in der Regel dumm.

            Weil du darauf gepocht hast, dass es unterschiedliche Bereiche gibt, die mit überhaupt nichts zusammenhängen, kann man dies als Geist nennen. Da dir der Begriff nicht gefällt, können wir es auch Jjkercbodyhksejjg oder anders nennen, wie es dir gefällt. 😉

            Ich sagte nie, dass es einen Geist oder Gott gibt. Das ist deine Meinung, wie man aus deiner Ansicht schlussfolgern muss. Wenn dies dich erschrickt dies zu erfahren, ist es evtl. lehrreich für dich zu überlegen, ob man Bereiche tatsächlich strikt trennen kann. 🙂

            Deine genannte Idee zu den Religionen ist das, was Religionsführer behaupten, weshalb es noch immer gut sei. Das war aber nicht die ursprüngliche Idee. Historisch war früher die Religion ein bedeutender Fortschritt. Früher gab es keine Staaten mit ausführlicher und von den Meisten akzeptable Gesetzgebung. Betrachten wir nur die christliche Religion. Du kennst bestimmt die 10 Gebote. Durch Sammlung an Geschichten wurden auch indirekt Regeln vorgeschrieben, an die man sich halten sollte. Dies hatte den großen Vorteil, dass die Menschen sich nicht mehr anarchisch verhielten, sondern damit gemeinsam im Leben dann mehr erreichten. Deshalb gab es auch immer mehr Gläubige, weil sie erkannten, dass sie gemeinsam stärker waren. Aus dieser verfestigten Überzeugung entstand dann aber das Schreckliche mit den Kreuzzügen. Und andernorts erfuhren sie von einer Religion, die sie selbstständig weiterentwickelten, wodurch die unterschiedlichen Religionen inkompatibel wurde. Schon gab es diese dämlichen Glaubenskriege. Dann entstanden endlich Staaten mit einer von Religion einigermaßen unabhängigen Gesetzgebung. Dadurch sind Religionen nun nutzlos, weil sie keine Gruppen mit Regeln mehr darstellen müssen. Das war der zufällig entstandene Fortschritt durch Religionen, die nun nur ein Rückschritt bedeuten.

            Die Gesetze sind also nicht erfunden, sondern eine anpassbare „Religion“. Der großartige Unterschied zu Religion ist, dass die Gesetzgebung schon von vornherein so geplant ist, dass man es ändern und anpassen kann. Das ist in Religionen nahezu unmöglich. Z.B. postulierte das Christentum bis ca. 2000, dass die Erde eine Scheibe sei. Auch die Grenzen sind nicht komplett erfunden. Es ist in diesem zwar nicht so festgelegt, dass es kein Alternative gäbe, aber es ist natürlich, dass die Gruppe an Leuten, die nach diesen Gesetzen leben wollten, dann auch festlegen wollten, in welchen Gebieten man diesen Gesetzen befolgen muss.

            Das ist jetzt natürlich vereinfacht dargestellt, damit es verständlicher ist, der Text nicht zu umfangreich wird und ich natürlich nicht alle Details wüsste, was dabei eine Rolle in der Entstehung der Staaten mit Gesetzgebung eine Rolle gespielt haben (zumal Staat nicht gleich Staat ist – Religion hat z.B. in Iran einen sehr großen Einfluss).

            Nun zum angeblich überraschenden Themenwechsel: Der Verbindung vermutete ich durch den Beruf, da ich dich kaum kennen kann. Familiär ist eine weitere mögliche Erklärung und sogar noch verständlicher für die feste Überzeugung. Damit ist es noch gefährlicher mit den erworbenen Informationen umzugehen. Denn dadurch erwirbt man auch subjektive Informationen. Erworbene Informationen generell nie vollkommen objektiv sein. Und das ist das Fatale, dass man erworbene Informationen „aus erster Hand“ leider oft als vollkommen objektive Informationen bewertet. Das ist gefährlich, wenn man eine weitere Nationalität hat und man dann wegen Besuchen denkt über das andere Land urteilen zu können. Bei mir ist es Spanien, wo ich auch ein Bürger bin. Über spanische Medien erfahre ich auch einiges über das Land und habe dort such Verwandte, die natürlich gewisse angeprangerte Dinge anders darstellen oder ignorieren. In eine spanischen Satirezeitschrift stand treffend, Spanien geht es gut und ignoriere das Ausland. 🙂
            Deshalb ist es immer schwierig über ein Land zu urteilen, selbst wenn man dort lebt.
            Bedenklich ist, dass Güter aus Deutschland nach Russland von den Russen nicht nur zurückgeschickt, sondern zerstört werden, obwohl das Land in seiner finanziellen Armut Hilfen durchaus gebrauchen könnte. Allerdings ist das auch etwas verständlich, weil Merkels Regierung wohl unter dem Einfluss der USA den Russen Sanktionen auferlegt hatten. USA nahm offenbar absichtlich in Kauf, dass zwischen Russland und EU wieder ein kalter Krieg entstehen kann. Und dass politische Gegner in Russland in Straflager geschickt werden, zeugt von sehr wenig Toleranz. Deshalb ist es sehr widersprüchlich zu hören, dass Russland sehr tolerant sei. USA erscheint toleranter, da es auch sogenannte westliche Werte hat, obwohl auch dort fraglich ist, wie tolerant es ist, da es Snowden am liebsten umbringen würde.

          7. Ich fürchte du missverstehst mich grundlegend und versuchst mir komischer weise stur Gott und die Welt mit der Beilage eines Geistes anzudrehen ?.
            Dass etwas nicht mit den Naturgesetzen zusammenhängt heißt nicht, dass es sofort in die tiefen Geisteswissenschaften fällt. Ich grenze ganz bewusst den Teil der Sozialwissenschaften aus.

            Der von mir benutzte Begriff der „sozialen Dummheit“ ist wohlüberlegt aufgeführt worden. Die Menschen können nicht mal mehr Wortkreationen, die vor gerade mal 200 Jahren entstanden sind eindeutig zurückführen. Noch schwieriger wird es bei Traditionen und Umgangsnormen. Irgendwann hatte jedes Element tatsächlich einen Sinn – jedoch wurde dieser vergessen, das Element wurde zum Selbstzweck, durch die Jahre dann noch gänzlich abgewandelt und als Standard ohne Beleg etabliert.

            Hier hat weder Geist, noch Gott jeder Namensgebung, oder irgend eine natürliche Wissenschaft etwas damit zu tun. Es ist ein Konstrukt auf Basis der Herde – ohne Verstand des Ursprungs und nur noch mit dem gebliebenen (traditionellen) Gefühls des Zwangs. Deswegen ist es auch eine treffende Definition für Dummheit – die sozial anerkannt wird.

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            Zu deinem historischen Einwand zu den Religionen muss ich leider strickt widersprechen. Soziale Regeln lassen sich selbst bei Tieren nachweisen – Religionen haben diese nicht verbreitet. Sie wurden jedoch genau für die anarchische Machtbegründung geschaffen – „der Priester ist das Sprechrohr Gottes, deswegen hast du zu folgen“ oder „der König ist Gottes-erwählt/Gottesnachkomme, deswegen kannst du seine Autorität nicht hinterfragen“ etc.
            Im Grunde sind Religionen deswegen Konstrukte der gezielten Massenkontrolle. So wie wir uns Menschen kennen, wissen wir dass diese sofort nach allen Regeln des Lobbyismus ausgenutzt wurden. Die Hilfe der Notleidenden kam später. Die christliche Variante ist ja schließlich bloß eine der neueren Versionen – meist zusammengestrickt aus einem Haufen der viel älteren. Glaubenskriege gab es seit es die Menschen gibt 😉 darin können wir uns sicher sein – Christen haben es bei Weitem nicht erfunden.

            Auch die Staaten waren erst bis vor kurzem stets an die Religionen gebunden 😉 – in vielen Teilen der Welt sind sie es nach wie vor – im Fall von Deutschland steckt deren Fuß immer noch im Türspalt mit unserer schönen CDU/CSU. Viele Entscheidungen orientieren sich natürlich bis heute an der christlichen Gemeinde.

            ___
            Bezüglich der Länderfrage muss ich darauf bestehen: Man kann über kein Land urteilen, in dem man nicht über längere Zeit hinweg gelebt hat. Deswegen erspare ich mir auch unqualifizierte Kommentare zu den Vereinigen Staaten, da ich mich dort kaum umschauen konnte.

          8. @ Timmy

            Russland zu diffamieren und die USA nicht mal zu kritisieren ist en Vogue in Deutschland.

            Der eine Präsident mag Straflager für Kriminelle Staatsangehörige haben, dafür tötet der andere per Dekret WELTWEIT nicht unter 3000 Menschen pro Jahr plus Kollateralopfer und und und.

            Das Problem heute ist nicht Russland, sondern die USA im Verbund mit der NATO, welche gegen alle Regeln geschaffenen Staats-, und Völkerrechts verstoßen und die Weltordnung immer weiter ins Wanken bringen und damit den nächsten großen Krieg heraufbeschwören.

  4. Ich möchte nichts andrehen, sondern dich evtl. schockieren, dass man daraus einen Geist und somit ein Gott schlussfolgern muss, wenn man darauf beharrt, dass diese Bereiche strikt getrennt werden müssen. In Modellen werden diese Bereiche wie in der Schule gerne strikt getrennt, damit die gefundene Struktur verständlicher sind. Aber wenn man mehr weiß, sieht man, dass man sie nicht strikt trennen kann.

    Ich weiß nicht, mit was du dich beim Absatz zu Natur- und Geisteswissenschaften beziehst. Dir ist doch klar, dass Mathematik eine pure Geisteswissenschaft ist? Es könnt auch Ggsfitdeoldfg oder anders heißen wie auch die anderen Elemente innerhalb des Bereichs. Nur müssten die Elemente vermutlich bijektiv abgebildet sein (wenn man voraussetzt, dass beide Bereiche das gleiche Wissen enthalten). Mathematik ist komplett erfunden! Es ist ein von uns kreiertes geistiges Gebäude! Nur ist es inzwischen so komplex aufgebaut und dabei auf Widerspruchsfreiheit geachtet worden, so dass es für alle Naturwissenschaften ein sehe praktisches Werkzeug wurde. Beides ist inzwischen so eng verzahnt, das von den Naturwissenschaften kaum etwas existieren würde, wenn man Mathematik komplett ablehnt. Damit wollte ich nur verdeutlichen, dass nur weil etwas eine Geisteswissenschaft ist und das andere eine Naturwissenschaft ist, es nicht bedeutet, das beides strikt getrennt werden kann.

    So ist es auch mit Sozialwissenschaften. Auch dies kann man nicht strikt trennen, auch wenn gerade dort häufiger vollkommen Irrationales vorkommt. Das unterscheidet die Lebewesen von Maschinen derzeitig. Sicherlich kann man dies auch simulieren, aber bezüglich AI wissen wir noch immer zu wenig. Das ist das Besondere am uralten (über 20 Jahre) Film Bladerunner, dass auch heutzutage weiterhin die Tests zwischen Android und Mensch nicht wesentlich weiterentwickelt wurden. Dabei wird nicht der IQ, sondern der EQ getestet. Einfachste Dinge verwenden wir zwar Zuhauf, aber wissen noch immer nicht genau, was es ist. Z.B. der Zufall ist noch immer nicht klar, von woher er kommt und ob es ihn überhaupt gibt. Wir versuchen dies aus unserer Vorstellung, was der Zufall sein sollte, zu erzeugen, aber es ist noch immer nicht eindeutig sauber erzeugbar. Der beste Zufall wird durch radioaktive Zerfälle erzeugt, weil dort uns am wenigstens bekannt ist, warum wann das genutzte Material zerfällt. In den herkömmlichen Computern gibt es keine echten Zufälle.Es wird versucht zu simulieren, was durchaus sehr schlecht durchgeführt wird (bei Verschlüsselungen nötig und viele Geheimorganisationen wie die NSA versuchen den simulierten Zufall möglichst einzuschränken – Grund sollte klar sein …). Auch ist noch immer nicht klar, was genau Intelligenz ist. Deshalb kann man auch noch immer kein künstliches Intelligentes Leben erzeugen (was sicherlich irgendwann möglich sein wird, aber vermutlich werde ich dies nicht erleben und vielleicht würde es bedeuten, dass die Menschheit dadurch ersetzt wird (was aber vielleicht sogar gut wäre).

    Das mit „sozialer Dummheit“ ist Schwachsinn, dass jetzt angeblich alles dümmer wird. Es ist eher so, dass man oft nur das betrachtet, was früher besser war, aber die vielen schlechten Sachen, die nun gut geworden sind, ignoriert werden. Als Beispiel kann man viele bekannte und bedeutende Persönlichkeiten. Die griechischen Philosophen prangerten an, dass die Jugend immer dümmer wird. Jetzt müssten wir alle inzwischen unglaublich dumm sein. Fühlst du dich so dumm?
    (Naja, vielleicht merken wir unsere eigene Dummheit nicht mehr, da wir dumm sind. 😉 )

    Zum Herdenprinzip: Und woraus besteht die Herde? Nicht aus Lebewesen? Und die Elemente sind schon gar nicht physikalisch? Zwang ist nicht elementar! Zwischen den Elementen besteht natürlich Kommunikation. Daraus entsteht die Gruppendynamik. Dass dadurch leider oft auch ein gewisser Gruppenzwang entsteht, ist anscheinend leider auch natürlich. Es muss nicht zwingend notwendig sein. Z.B. im Orchester gab es den Geuppenzwang, dass man Alkohol trinken müsse um zu Gruppe zu gehören. Ich wehrte immer strikt ab. Inzwischen gibt es nach Jahrzehnten mehr Leute, die kein Alkohol trinken. Schon ist der Gruppenzwang verpufft, der laut dir weiter bestehen müsste. Früher wurde ich vermutlich als sozial dumm bezeichnet worden. Jetzt nicht mehr und wer sich zurück erinnert, wird vielleicht verwundert sein, dass ich damals schon so „modern“ war (und als Einziger Alkohol strikt ablehnte – weil es mir nicht schmeckt und sowieso potentielle Gefahren birgt, sah ich es damals nicht ein, weshalb ich mich dem Zwang beugen muss).

    Was du behauptest, wie Religionen entstanden sind, ist ganz falsch. Auch habe ich das Christentum nur als bekanntes Beispiel genommen und nie als Basis aller Religionen genommen. Im Übrigen ist dir anscheinend nicht bekannt, dass das Christentum, der Islam und das Judentum alle auf das identisch gleiche Buch basieren. Sie haben sich lediglich weiterentwickelt (unabhängig) und sind dadurch inkompatibel geworden.
    Damals gab es auch nicht die Institution Kirche (hier wieder als Beispiel nur das Christentum erwähnt, aber ist analog bei ALLEN Religionen). Früher gab es dies mit angeblich von Gott berufenen hohen Geistliche nicht. Das, was du beschreibst, ist die nun jetzige Religion. Früher war Religion viel einfacher und loser, aber die Gläubigen sahen, dass sie als Gruppe mit gewissen Regeln weiter kamen als die Ungläubigen, du weitestgehend anarchisch agierten und eventuell etwas Diktatoren (genannt Kaiser, König, u.s.w.) dienten und deren Regeln befolgten.
    Seit den Staaten mit Gesetzgebung braucht man Religionen nicht mehr. Religionen haben mafiöse Strukturen gebildet und versuchen sich z.B. durch soziale Komponenten einen Sinn für das Fortbestehen zu geben, um weiterhin die mafiösen Strukturen zu erhalten oder auszubauen.

    Was meinst mit „seit kurzem“ und Abhängigkeit der Staaten von Religionen? DE ist sehr unabhängig von Religionen, was Exekutive betrifft. Aber ganz unabhängig ist DE auch nicht. Du kannst zwar problemlos Atheist werden. Aber wenn z.B. der Kirchentag ist, wird er durch Steuergelder unterstützt, wodurch auch Atheisten für Religionen weiterhin zahlen. Dabei habe ich natürlich nicht die Parteien erwähnt. In einer Demokratie muss es leider so etwas geben, da es noch immer sehr viele Gläubige gibt.

    Bezüglich Länderfrage meintest du aber über Russland urteilen zu können, obwohl du dort nicht lebst. Jetzt sagst du plötzlich, dass so etwas gar nicht gut ist, was du aber zuvor getan hattest.

    1. Tut mir leid, jedoch bin ich nicht schockiert, da für mich hierbei eine begründete Schlussfolgerung hinfällig ist. Nach wie vor ist in meinen Augen eine Trennung dieser Bereiche sinnvoll.

      Weiter sprach ich über physikalische Gesetze, bei denen Mathematik eben nur zur Beschreibung genutzt wird. Dies stellt eine natürliche Basis her – Mathematik als eine pauschale Geisteswissenschaft hinzustellen ist nicht sinnvoll (vor allem weil du es vorher auch schon erwähnt hast). Es ist mehr eine naturelle Universalsprache, mit der sich theoretisch jedes lebende Individuum unterhalten könnte.

      Sie ist eben nicht komplett erfunden – ein Pulsar wird überall mit der selben Frequenz pulsieren – egal welche Zivilisation auf ihn blickt. Und die kann man zählen.
      Es gibt jedoch sehr viele Bereiche der theoretischen Mathematik, die weit über das Vorstellungsvermögen eines Menschen hinausgehen – diese Bereiche versuchst du leider mit dem Rest zu vermischen. In meinen Augen sind es ebenfalls getrennte Gebiete.

      Und wieder missverstehst du mich ausdauernd. Ich habe mit keiner Passage hingedeutet, dass „soziale Dummheit“ irgend etwas mit der Intelligenz oder Wissensverbreitung zu tun hat – da interpretierst du erneut viel eigenes rein. Mein Punkt war recht simpel: Wir sammeln sehr viel Evolutions-Müll, und zwar in allen Bereichen. Diesen hinterfragen wir nicht, da er als etabliert gilt – selbst wenn wir gar nicht mehr wissen welchen Sinn er hat/te.
      Dieses Herdenbewusstsein kann (und hatte bereits historisch recht oft) ein schädliches Ausmaß annehmen. Die Intelligenz des einzelnen steigt dagegen exponentiell – selbst die ärmsten Länder sind durchschnittlich so gebildet wie noch nie zuvor.

      ____
      Dass die westlichen Religionen die selbe Basis besitzen, ist mir sowohl bekannt, wie auch von mir angegeben worden.
      Mit meinen Ausführungen waren bereits die uns bekannten ältesten Naturgottheiten in Clans gemeint – geistlich Berufene, die sich um die Gottheiten kümmerten, gab es schon immer, selbst wenn es nur die Dorfälteste war – nur der Lobbyismus daraus wuchs in den Völkern stetig.

      ___
      Ich sehe mich sehr wohl in der Lage über Russland urteilen zu können. Ich besitze eben die präzisen Kenntnisse der Mentalität, realen Entwicklung und kommunaler Gesetzeslage, die unter anderem dir verwehrt bleiben.

      Dass ich mich derzeit nicht durchgehend dort aufhalte, beschränkt das Verständnis zu einem minimalen Maß.
      Wie von mir ursprünglich gefordert, habe ich dort eben einen entscheidenden Teil meines Lebens verbracht.

      1. Klar, als Ing. wird nur Schulmathematik gefordert und man lernt dort etwas höhere Mathematik. D.h. also, dass du noch wenig über echte Mathematik weißt. Weil du meinst, dass 1+1=2 sein muss, zeigst damit, dass du von richtiger Mathematik kaum eine Ahnung hast und nur von Analysis etwas gelernt hast. Wenn du Lineare Algebra kennen würdest, würdest du mehr über den Aufbau wissen und wissen, dass man in Mathematik absolut alles umformen könntest. Die neue Form müsste lediglich konsistent und logisch aufgebaut sein. Aber weil du dich mit Mathematik nicht auskennst, kannst du dir nicht vorstellen, dass Mathematik nur ein geistiges Gebäude hat und mit Naturwissenschaft nichts zu tun haben muss. Dir dies ausführlich zu erklären, ist hier zu klein und wäre zu anstrengend dir die Basis zur linearen Algebra zu vermitteln.
        Deshalb empfehle ich die: Lerne lineare Algebra! Und (vor allem) studiere Mathematik! Von jemandem, der so tut sich darin gut auszukennen, hätte ich nicht dieses enorme mathematische Defizit erwartet. Natürlich ist sie nicht! Da Naturwissenschaften alle die gleiche Mathematik als nützliches Werkzeug nutzten, wurde es automatisch ein Universalwerkzeug!
        Wie gesagt: Mathematik ist eine pure Geisteswissenschaft! Da du es nicht nachvollziehen kannst, zeigst du damit, dass du von Mathematik erstaunlich wenig verstehst. Aber natürlich kannst du lernen und damit es schneller geht, gebe ich dir den Hinweis lineare Algebra zu lernen.
        Mehr Zeit zu antworten habe ich nicht …
        (Ich rate dir aufgenommenes Wissen komplett zu überprüfen und nicht alles „aus erster Hand“ als objektiv und immer richtig zu interpretieren. Es ist immer sehr subjektiv und manchmal irrt man sich mit der Informationsaufnahme, weil man gewisse Dinge nicht weiß. Natürlich kann dich niemand dazu zwingen, aber ich rate es dir, damit du nicht ao oft auf die Nase fällst.)

        1. Na da geht es jetzt aber mit den Untertreibungen richtig los ;). In meinem Studiengang sind HöMa1-4 und NuMa1,2 absoluter Standard.

          Da es mir langsam wirklich zu viele belanglose Unterstellungen werden, die leider auch immer weniger mit der ursprünglichen Diskussion gemein haben, schlage ich vor, dass wir hier einen Punkt zu setzen.

          Ein schönes Restwochenende wünsche ich.

          1. Ich habe nichts unterstellt, aber alleine mit der Aussage, dass Mathematik keine reine Geisteswissenschaft ist, zeigt, dass du dich mit richtiger Mathematik nicht auskennst. Ich statt dir hatte Analysis und lineare Algebra Vorlesungen und weiß daher mehr über die richtige Mathematik. Numerik (NuMa, wie du es nennst) hat mit richtiger Mathematik kaum etwas zu tun. Es ist angewandte Mathematik und behandelt Lösungswege, wie man mathematische Formeln mit technischen Geräten am Geschicktesten ausrechnet, da Geräte nicht unendlich viel Rechenzeit und unendlich viel Speicherplatz haben. Mit der Aussage, dass du HöMa hattest, hast du gesagt, dass du hauptsächlich die praktische relevanten Bereiche gelernt hast. Ich musste mehr lernen (weil es eine Uni ist und davon ausgeht, dass man evtl. Professor wird, weshalb ich mit den Mathematikern Mathematik lernen musste und deshalb Wissen erwerben musste, was in der Wirtschaft fast nicht gebraucht wird).
            => Es ist keine Unterstellung, sondern eine Feststellung!

          2. Und du denkst, dass ich nicht an einer Uni studiert habe und Mathematiker getrennt waren?. Wie gesagt, lassen wir es lieber – ich sehe keinen Sinn bei einer stupiden Meinungskonfrontation basierend auf blanken Vorurteilen.
            Eine legitime Feststellung könntest du selbst dann keine tätigen, wenn wir uns gegenüber sitzen würden.

          3. Es gibt Unis explizit mit HöMA, die nur Naturwissenschaftler besuchen. Den sonst in Vorlesungen mit Mathematikern muss man dann Dinge können, die später in der Wirtschaft überhaupt nicht gebraucht werden. HöMa ist insofern sinnvoller, aber anscheinend ist dir damit nicht klar geworden, dass Mathematik nur erfunden wurde. Es ist ein prima Werkzeug in den Naturwissenschaften oder in MINT allgemein. Dadurch wurde Mathematik gerade früher in Verbindung damit gelehrt, weil es dadurch auch einsichtiger wird, dass Mathematik sehr praktisch ist. Nur müsste Mathematik nicht Mathematik heißen und die Naturwissenschaften müssen nicht(!) Mathematik verwenden. Sie könnten irgendetwas anderes verwenden, aber wie gesagt, wenn beide Bereiche die gleiche Menge an Informationen haben, könnten beide Mengen an Wissen bijektiv abgebildet werden.

            Du behauptest nur, dass ich nur blanke Vorurteile verwende, weil du dich nicht imstande siehst irgendetwas einzusehen und denkst, lieber das Gespräch beenden zu müssen, weil es dir peinlich ist zu zeigen, dass du doch nicht so viel von Mathematik verstehst. Ich im Gegensatz habe nie behauptet, dass ich alles in Mathematik weiß (was auch inzwischen nahezu unmöglich ist), aber offenbar differiert unser Wissen von Mathematik so weit, dass du jetzt die Blöße geben musstest, dass du doch nicht alles in Mathematik verstehst.

          4. Es mag für dich eine große Überraschung sein, aber Ingenieure arbeiten nicht nur in der Wirtschaft sondern sind praktisch in allen aktiven Forschungsfeldern vertreten ;). Wir sind keine Mechaniker(!) ? (nichts für ungut an alle Mechaniker im Blog, die sich angesprochen fühlen).

            Dir ist dagegen nicht klar geworden, dass Mathematik sehr wohl reale, natürliche Grundsätze verkörpert. Beispiele dazu habe ich bereits gegeben.

            Ich behaupte nicht nur, dass ich deine dargelegten Interpretationen nicht akzeptiere, sondern bestehe darauf, dass du außer einer Meinung bisher absolut nichts dazu präsentiert hast, dass mich ansatzweise in meinem bisherigen Weltbild zweifeln ließ ;).

            Das Gespräch beende ich natürlich nicht wegen dem angeschnittenen Thema, sondern Mängeln in dem erbrachten Verhalten des Gesprächspartners ?.

          5. Nimm als Beispiel Chinesen und Japaner im PISA-Test. Heraus kam, dass die Chinesen einfache Probleme schnell und fehlerloser lösen konnten. Das konnten die Japaner nicht. Aber sie konnten komplexere Probleme lösen, was die Chinesen kaum konnten. Der Grund ist die Ausbildung. Analog ist es mit mir und dir. Ich bin dann der Japaner. Du kannst in der praktischen Mathematik bestimmt weitestgehend schnell und fehlerlos rechnen. Ich dagegen kenne mich in weiteren Bereichen der Mathematik aus. Nicht umsonst ist Informatik und Mathematik in der Elite-Uni die gleiche Fakultät. Anscheinend ist dir offenbar nicht klar geworden, dass Mathematik nur eine Geisteswissenschaft ist. Und da du stur bist und meine Empfehlung zumindest lineare Algebra mehr zu lernen nicht akzeptieren willst, musst du insofern dumm bleiben. Noch nie erfahren, dass die Unis Mathematik als Geisteswissenschaft werten? Bestimmt ein Fehler, deiner Meinung nach, oder? 😉

          6. Deine Beispiele basieren auf enormen Pauschalisierungen 😉 Ich hoffe das hast du nicht von einem Prof mit Tunnelblick abgeschaut.

            Deine Schlussfolgerungen sind auch – wirklich sehr nett ausgedrückt – nicht adäquat.

            Mit der Elite-Uni Einstellung kommst du bei mir nicht weit – ich stamme selbst aus einer.

            Wie Mathematik kategorisiert wird, ist rein bürokratisch geregelt. Wenn wir uns schon über Formalitäten aufregen, dann sollten wir auch in Betracht ziehen, dass es sich um die Naturwissenschaftliche Fakultät handelt und Mathematiker auch einen Dr.rer.nat. erhalten – wie passt es in dein ach so komplexes mathematisches Universum ??

            Genau betrachtet handelt es sich bei Mathematik um eine Strukturwissenschaft. Nicht zu verwechseln mit reinen Natur-, Human-, und Ingenieurwissenschaften. Humanwissenschaften unterscheiden des Weiteren strickt zwischen Sozial- und Geisteswissenschaften.

            Soviel zur gratis Nachhilfe für den engagierten Informatiker.
            Mit freundlichem Nachdruck: Schönen Abend.

          7. Ach Reg, du hast immer Recht! „Mathematik ist eine Naturwissenschaft! 1+1 ist immer zwei! So etwas wie Zahlenmengen, Körper und ähnliches gibt es nicht! Ich war immer falsch!“ wären offenbar Aussagen, die du akzeptieren würdest, weil es dein Weltbild ist. Lernen willst du wohl nicht und akzeptierst nichts, was dein Weltbild verändern würde.

            Danke, ich will nicht mehr versuchen dir etwas zu erklären. Eine Grenze hat der Altruismus auch.

          8. Bitte verwende reale Zitate anstatt deine Hirngespinste in Anführungszeichen zu setzen.

            Eine Schande für jeden Wissenschaftler, egal wie er sich gerne bezeichnen würde ;).

          9. Ach, laut deinem Weltbild dürfen in Anführungszeichen nur Zitate sein … Klar, du hast Recht, großer Wissenschaftler!

          10. Du verwendest sie für Aussagen, welchen du meine Akzeptanz zuschreibst (einer der „so seltenen“ Momente deiner maßlosen Anmaßung – ich hoffe die Botschaft ist klar).
            Wenn du etwas als Argument verwendest, dann stell doch vorher bitte sicher, dass es existiert.

          11. Ach, meintest du nicht, man sollte versuchen etwas mitzuteilen, wenn man etwas weiß? Aber nein, bestimmt sagst du jetzt, dass du dies nie gesagt hast …

          12. Ich bin überrascht, dass tatsächlich einige meiner Worte von dir reflektiert wurden.
            Bloß wendest du sie falsch an. In einer Diskussion versucht man den Gesprächspartner nicht zu erziehen oder gar zu belehren – ein Zeichen vom sehr schlechten Ton -, sondern mit Fakten und ebenbürtigen Argumenten von seinem Standpunkt zu überzeugen. Außer betont wichtiger Meinungen kam jedoch leider kaum etwas aus deiner Richtung.

            Das paraphrasierte Zitat meiner Worte stammt von einem Kommentar, wo eine offene Frage gestellt wurde – dort reichte ein reiner Erfahrungswert als Antwort darauf. (Man beachte – auch hier hast du eine Frage gestellt, weshalb es angemessen ist dich etwas zu belehren.)

          13. Wie so oft verstehst du alles falsch. Meine Betonung Elite-Uni war nur dazu da, dass Mathematik nicht sinnlos als Geisteswissenschaft kategorisiert wird. Aber auch das hast du schon wieder nicht verstanden …

          14. Und wie so oft liest du nicht das, was da steht, sondern das was du hören willst.

            Da steht, dass du mit deiner pompösen Einstellung bei mir nicht weit kommst – ich war 6 Jahre von solchen Leuten umgeben. Das wird grundsätzlich ignoriert.

        2. Puhh, also Du schreibst viel, nur leider kaum Qualität, noch hörst Du Reg zu und verstehst seine Position, da Du offenkundig nur deine eigene als allein selig machende siehst.

          Mathematik ist aus der Lehre von einfachen Mengen ( 2 Äpfel, 3 Kartoffeln und 1 Schaf, 20 Sack Getreide) entstanden, also natürlichen Objekten. Je weiter sie sich entwickelt hat und unsere Kenntnis physikalischer Phänomene zugenommen hat umso weiter wurde die Mathematik entwickelt.

          Auf physikalischer Ebene ist, wie in der Mathematik, alles umformbar, da alles aus Energie ist in unterschiedlicher Komposition. All das sind natürliche Prozesse, ja auch kosmische Phänomene sind natürliche, jedoch nicht irdische Prozesse. Alles eine Frage der Größe und Betrachtung.

          Ich rate dir deinen eigenen Ratschlag zu befolgen:

          Vorsichtig mit deinen Aussagen zu sein.

          1. Ach Nemios, anscheinend hast du mich falsch verstanden. Woran es liegt, kann ich nicht sagen, denn entweder fehlt es dir an Wissen oder ich drücke mich schlecht oder missverständlich aus.

            Ich habe kein Lehramt studiert, weshalb ich mir bisher keine Gedanken gemacht habe, gewisse Dinge anders auszudrücken.

            Ich weiß nicht, was deine Bildung ist. Statistisch gesehen gibt es wenige Leute, die sich mit der echten Mathematik auskennen. Ich bin einer der sozusagen Glücklichen, dem richtige Mathematik gelehrt worden ist. Anders herum könnte man sagen, dass ich einer der Unglücklichen bin, der für die Wirtschaft unwichtige Dinge lernen musste und nicht das beruflich Wichtige mehr geübt habe. Z.B. Reg ist so ein Fall. Er hat anscheinend eher das Wichtige geübt. Aber richtige Mathematik hat er nicht gelernt. Mathematik hat sich möglichst selbstständig weiterentwickelt. Es ist somit falsch zu behaupten, dass Mathematik sich durch Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft weiterentwickelt. Es ist auch umgekehrt. In der Mathematik gibt es Weiterentwicklungen, die überhaupt keine Entsprechung oder Abwendung in der Naturwissenschaft gibt, zu denen manchmal später Entsprechungen zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gefunden werden.

            Ich habe nie behauptet, dass meine Position selig ist. Ich habe explizit auf Dinge nicht geantwortet, denen ich entweder zustimmte oder ich keine Position beziehen will.

            Dein Beispiel ist Unsinn. Historisch hat sich zwar dadurch die uns bekannte Mathematik entwickelt, aber das heißt NICHT, dass es deshalb natürlich ist. Da wenige Leute die richtige Mathematik kennen, werde ich sicherlich nicht unterstützt. Das ist diese bescheuerte Schwarmintelligenz, weshalb dann die dumme Masse befiehlt, dass Mathematik keine Geisteswissenschaft ist.
            Deshalb sage ich: Informiert euch, unter welcher Kategorie Mathematik steht! Nicht ohne Grund wurde es in die Kategorie Geisteswissenschaft gesetzt!
            (Das viele Schreiben war sehr zeitaufwändig und sehe keinen Sinn mehr zu versuchen etwas zu erklären, da die sogenannte Schwarmintelligenz behauptet, dass alle meine Aussagen angeblich falsch seien. Adé!)

          2. Ich sagte nicht das Mathematik natürlich ist, noch habe ich sie in den Naturwissenschaften verortet, wie dies in Deutschland üblich ist, im angelsächsischen Raum jedoch nicht.

            Du hast Annahmen welche sich in meinem Text nicht finden. Egal welche Mathematik Du gelehrt wurdest, Logik ist in jeder ein Eckpfeiler und Bedingung. Du mutmaßt mir zu oft und zu weitgehend, als das dies durch Logik im mathematischen, nicht rhetorischen, ergründbar ist.

            In Deutschland gilt Mathematik als Naturwissenschaft, im angelsächsischen Raum als Geisteswissenschaft.

            Korrekt wäre wohl das sie sowohl als auch und zugleich keines von beiden ist und damit einzigartig.

            Philosophie Ende.

          3. Dafür hat man ja auch den Begriff Strukturwissenschaft eingeführt ;).
            Die traditionsbewusste Bürokratie nutzt ihn (noch) nicht, da er erst seit dem letzten Jahrhundert in Umlauf gekommen ist.

          4. Übrigens: Auf einige meiner Aussagen ist Reg auch nicht eingegangen. Das ist ganz normal, dass man sich im Gespräch manchmal missversteht. Bei manchen Dingen allerdings scheinen wir uns zu verstehen.

            Was warst du von Beruf?

    1. Das ist bei mir auch der Fall. Zuerst machen sie sich lustig über die Fehler der neuen iFun App, die korrigierbar sind, aber haben selbst enorme strukturelle Fehler, die nur schwer korrigierbar sind.

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