iPhone 13 Pro: Augenarzt nutzt Makrofunktion zum Check seiner Patienten

Nützliches Kamera-Feature

Mit der neuen iPhone 13 Pro-Generation hat Apple auch erstmals eine neue Makrofunktion für Foto- und Video-Nahaufnahmen mit der Kamera integriert. Während die meisten neuen Besitzer und Besitzerinnen diesen Kameramodus dazu verwenden, um hübsche Details aus der Natur einzufangen, geht der Arzt Tommy Korn einen ganz anderen Weg. Er verwendet das Makro-Feature seines iPhone 13 Pro Max für die Augenbehandlung.

Der Augenarzt hat auf der Online-Plattform von LinkedIn seine Geschichte erzählt, wie er sein neues iPhone 13 Pro Max mitsamt der Makro-Kamerafunktion zur Begutachtung eines Patientenauges verwendet hat. Bedingt durch den Makromodus gelang es ihm, sehr detaillierte Fotos der Augen aufzunehmen, die ihn wichtige Details zum Auge des Patienten beobachten und aufnehmen ließen.


Der betreffende Patient von Tommy Korn hatte sich kürzlich einer Hornhaut-Transplantation unterzogen. Mit dem iPhone 13 Pro Max war es dem Augenarzt möglich, den Fortschritt der Heilung nachzuvollziehen. Korn berichtet dazu:

„Ich habe das iPhone 13 Pro Max diese Woche für Makro-Augenfotos verwendet. Bin beeindruckt. Das wird die Augenpflege und Telemedizin für Patienten innovativ machen. Ich bin gespannt, wohin das führt… Die Fotos stammen von der Heilung einer Abrasion bei einer Hornhauttransplantation. Die Erlaubnis zur Verwendung der Fotos wurde eingeholt. PS: Diese ‚Profi-Kamera‘ enthält auch eine Telefon-App!“

Ein eigenes Makro-Objektiv gibt es beim iPhone 13 Pro und Pro Max allerdings trotzdem nicht. Apple hat stattdessen eine verbessertes Ultraweitwinkel-Linse in der neuesten Smartphone-Generation verbaut, die mit einer größeren Blende von f/1.8 und einem 120-Grad-Sichtfeld aufwartet. Damit sind Makrofotos mit einer Entfernung aus 2 cm möglich.

Habt ihr schon erste Makrobilder mit dem iPhone 13 Pro (Max) geschossen? Wie zufrieden seid ihr mit der verbesserten Objektiv? Berichtet uns gern von euren ersten Erfahrungen in den Kommentaren.

Fotos: Unsplash/Tommy Korn.

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Kommentare 18 Antworten

  1. gestern habe ich die Idee gehabt mit den neuen iPhone das Auge meiner 3 Monate alte Tochter zu überprüfen. Damit ich im Foto reinzoomen kann. Jetzt kann ich meiner Frau überreden, das ich mir das neue iPhone kaufen kann, weil mein XsMax nicht mehr Uptodate ist. 👍

    1. +1
      Das ist sicher genial in Regionen unserer Welt wo geeignetes Gerät nicht zur Verfügung steht.
      BTW, da macht man man aber auch keine Hornhautverpflanzunegen.
      Die Beleuchtung mit dem Blitz / LED ist grauenhaft und die Spiegelung auf der Hornhaut vedeckt wichtige Details.
      Das erinnert etwas an die ersten Erfahrungsberichte mit der Microwelle. Schweinebraten in 11 Minuten. Unschlagbar – aber trotzdem ungenießbar.
      Meine 2 Pfennig

      1. Es geht exakt um diese „grauenhaften“ Spiegelungen, die mit zunehmender Heilung langsam verschwinden. (vgl. mit Bild 2) Damit kann man den Heilungsprozess und – fortschritt ganz einfach sichtbar machen und für die Patientenakte im Foto festhalten.
        Dieser Patient hat nach Abtragung (Abrasion) der eigenen eine neue Hornhaut operiert bekommen. Ganz sicher nicht mit dem Phone und Laserleuchte, sondern ganz konventionell im OP-Saal mit den passenden Geräten. 😂
        Unabhängig davon kann man so im Privaten (Familienfoto) bei Kindern ganz zufällig auf das Retinoblastom stoßen. Durch den Fotoblitz gibt es den „rote Augen“ Effekt (Blutgefäße des Auges) nicht beidseitig. 😳
        Ein Auge scheint zu „leuchten“ (Spiegelung der Linse, da der Augenhintergrund getrübt). Das ist der Hinweis auf einen Augentumor beim Kind. (Googlen)
        Wenn einem das bei der Bildbetrachtung auffällt, macht einen das auch nicht zum Augenarzt per Telefon, aber den Gang zum Augendoc verpflichtend und dafür braucht es nur Aufmerksamkeit und keinerlei High-End-Technologie.
        Das Fachliche wird dann auch fachlich qualifiziert in Angriff genommen, selbst in der dritten Welt. 😉
        Es geht hier nicht um eine Castingmappe für Heidi Klum und „schön“, sondern um Dokumentation für die Krankenakte und wie das „Häßliche“ im Auge allmählich verschwindet, Hornhaut angewachsen, alles gut, wenn es gar keine grünen Spiegelungen mehr gibt.
        Ganz gleich in welcher Region der Welt.

        1. Danke für die Erleuchtung – da habe ich mit meienem Halb- oder besser Viertel-Wissen daneben gelegen.

          Sehr interessant finde ich den quasi „big data“ Ansatz rote / leuchtende Augen.

          Wäre gut wenn das Wissen um diese Phänomen weiter bekannt würde. Könnte sicher einiges Leid lindern.

      1. Das habe ich auch, also ein 100mm2.8 (wobei ja gerade die 2.8 völlig nutzlos sind)und ein solches Bild aus der Hand zu machen ist praktisch unmöglich.

  2. Wenn der Arzt anstatt medizinische Geräte sein Handy nimmt dann…..

    ….. ist das eine Revolution!!!elf!! 🤩🤩🤩

    Danke Apple ihr macht die Welt jedes mal besser! 

    Marketingtraum 😍

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