Microsoft Office: Betaversion für Macs mit Silicon-Kompatibilität veröffentlicht

Schneller Support für die neuen Macs

Am Dienstag dieser Woche hat Apple die ersten drei Mac-Modelle mit dem hauseigenen Apple Silicon M1 Chip vorgestellt: Das MacBook Air 13″, das MacBook Pro 13″, sowie den Mac mini. Nach dem Abschied von Intel-Prozessoren und der entsprechenden Infrastruktur liegt es nun auch an den Entwicklern, ihre Apps für den M1 Chip und Apples neues Betriebssystem macOS Big Sur vorzubereiten bzw. eine Kompatibilität anzubieten.

Microsoft hat diesen Schritt schnell vollzogen und bietet nun bereits eine Betaversion der eigenen Office-Suite an, die mit macOS Big Sur sowie Apples Silicon Chips kompatibel ist. Microsoft Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote und OneDrive lassen sich damit auch auf den drei neu vorgestellten Macs verwenden.


In einer Ankündigung von Microsoft heißt es:

„Der erste Start jeder Office-App dauert länger, da das Betriebssystem optimierten Code für den Apple Silicon -Prozessor generieren muss. Benutzer werden feststellen, dass die Apps ungefähr 20 Sekunden lang im Dock ‚springen‘, während dieser Vorgang abgeschlossen ist. Nachfolgende App-Starts werden schneller sein.“

Möglich gemacht wird dies mit Apples Software Rosetta 2, die es erlaubt, für Intel-Prozessoren gedachten x86-64 Code so zu übersetzen, dass der Silicon M1 Chip der neuen ARM-basierten Macs diesen lesen und umsetzen kann. Der Rosetta 2-Emulator ist Bestandteil von macOS Big Sur und soll eine temporäre Lösung für Entwickler darstellen, ihre Intel-basierten Apps auch mit den neuen M1-Macs kompatibel zu machen. Schlussendlich muss der Code jedoch für die Apple Silicon-Generation neu geschrieben werden. Die Vorgänger-Version von Rosetta für den Umstieg von Apples PowerPCs zu Intel blieb noch drei Jahre nach dem Release im Umlauf.

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