Neues Logikspiel KakuroClassic im Test

11 Kommentare zu Neues Logikspiel KakuroClassic im Test

Erst gestern haben wir euch das Spiel KakuroClassic in einem kleinen Video vorgestellt. Heute fassen wir nochmals die Stärken und Schwächen der App zusammen.

Selbst muss ich zugeben, dass mir der Name „Kakuro Rätsel“, bis vor wenigen Tagen, kein Begriff war. Da es einigen von euch sicher auch so geht, vorweg eine kleine Erklärung. Vielleicht fällt der Groschen ja dann, so wie es bei uns der Fall war.


Das Spielfeld ähnelt sehr einem Kreuzworträtsel, allerdings stehen an den Enden keine Begriffe sondern nur Zahlen. Diese Zahlen geben entweder eine Zeilen- oder Spaltensumme an. Dem Spieler stehen für jedes Kästchen die Zahlen von eins bis neun zur Verfügung, die richtig eingetragen werden müssen, damit die Summen übereinstimmen. Wer theoretisch noch nicht verstanden hat worum es geht, kann sich einfach unser Video ansehen.

Hat man sich entschieden und die Universal-App für 1,59 Euro gekauft, kann es mit dem Rätseln losgehen. Als aller erstes sollte man in den Einstellungen, die man über das Radio unten rechts erreicht, seinen Namen hinterlegen. Dort könnt ihr euren richtigen Namen eintragen, oder einfach ein Pseudonym. Der Name wird nur für die eingebaute Highscore-Liste benötigt. In den Einstellungen selbst kann man zudem den Sound an- beziehungsweise ausschalten, sowie festlegen ob die Score in der Liste eingetragen werden soll.

Hat man alle Einstellungen individuell auf sich abgestimmt, kann man mit dem eigentlichen Spiel loslegen. Unter dem Menüpunkt „PLAY“ verstecken sich einmal drei Schwierigkeitsgrade (Easy, Normal und Hard), zum anderen findet man dort die Einstellung für die Größe des Spielfeldes. Nach kurzem Laden wird das Kakuro-Rätsel angezeigt und man kann mit dem Eintragen beginnen.

Bedienung und Spielprinzip
In jedes leere Feld muss eine Zahl zwischen eins und neun eingetragen werden. Des Weiteren ist jedes Feld mit einer bestimmten Punktzahl hinterlegt, wobei, wenn man eine falsche Zahl einträgt sich diese verringert. Das Ziel des Spieles ist, in alle Felder die richtige Zahl einzutragen und dabei möglichst viele Punkte zu bekommen. Damit das auch gelingt, gibt es einen speziellen Modus, der sich Bleistiftmodus nennt.

Bis jetzt haben wir noch gar nicht erwähnt, wie man die Zahlen überhaupt in das jeweilige Feld schreibt. Nett wäre es gewesen, wenn man die Zahlen selbst zeichnen könnte, allerdings gäbe es da große Probleme auf dem iPhone. Vermutlich aus diesem Grund gibt es auch ein Eingaberad, was sich nach antippen eines Feldes öffnet. Zu sehen sind die Zahlen von eins bis neun, ein „X“ und der Button zum Umschalten des Modus.

Hat man den Bleistiftmodus aktiviert, werden die Zahlen nicht mehr fett dargestellt, damit man weiß in welchem Modi man sich befindet. Ist man sich nicht sicher welche Zahl in ein Feld hineingehört, kann man mit einem „Bleistift“ die Zahl im Feld vormerken. Danach versucht man erst andere Summen zu lösen, um später auf das Bleistift-Feld zurückzukommen. Mit einem weiteren Klick auf das Kästchen, erscheint das Eingaberad erneut und die vorgemerkte Zahl kann gelöscht werden. Danach kann man die korrekte Lösung eintragen.

Durch das richtige Kombinieren von Feldern und Summen, kommt man recht schnell auf das richtige Ergebnis. Bei größeren Spielfeldern und höherem Schwierigkeitsgrad kann man sich an einem Rätsel sicher eine komplette Stunde aufhalten.

Des Weiteren bietet KakuroClassic ein „Daily Kakur“(engl.) an. Dabei handelt es sich um ein tägliches Rätsel, was bei allen Nutzern gleich ist. Durch die eingebaute Highscore-Liste sieht man schnell, wer an einem bestimmten Tag der oder die Beste war.

Vor- und Nachteile der App
Die Grafik des Spieles kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Spielfelder sind mit einem tristen aber dennoch schönen Hintergrund ausgestattet. Das Feld an sich ist in schwarz, braun und gelb/gold gehalten. Die Entwickler haben sich beim Erstellen der App viel Mühe gegeben, allerdings gibt es ein paar Schwächen, die wir auch anmerken wollen.

Zum einen wäre es gut, wenn auch ein kleines Rätsel in der Bildschirmitte positioniert werden würde, anstatt in der oberen linken Ecke. Das ist zwar Geschmacksache, aber der Blick fällt anfangs, normalerweise immer in die Mitte des Bildschirm. Ein weiterer Nachteil haben wir bei dem „Daily Kakur“ gefunden. Hat man das tägliche Rätsel einmal gelöst, kann es ein zweites Mal bearbeitet werden. Hier kommen dann sicher ein paar auf die Gedanken vom ersten gelösten Rätsel ein Screenshot zu machen, und das zweite Rätsel dann noch einmal zu lösen, damit man in der Rangliste ganz oben steht. Hier wäre es sinnvoll, dass man das „Daily Kakur“ nur einmal am Tag öffnen und lösen kann.
Update: Das tägliche Rätsel kann zwar öfters gespielt werden, allerdings wird nur das erste Ergebnis in die Highscore eingetragen.

Alles in allem hat uns die App KakuroClassic überzeugt. Für Rätselfreunde ist die App schon fast ein Muss und für die, die es noch werden wollen, vielleicht ein Anfang.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Spiel ist ok, aber buggy. Zahlenkombinationen am Ende können vollkommen richtig sein – dennoch erklärt sie das Game als falsch. Hab’s mehrmals geprüft – die App. Erkennt nur die Zahlen als richtig an, die sie bei Spielbeginn als richtig deklariert wurden. War gezwungen, die Zahlen um jeweils eins hoch oder runter zusetzen, damit es dann so ist, wie die App wollte…

  2. Du hast das Spielprinzip nicht ganz verstanden! Es gibt bei Kakuro nur einen Lösungsweg! Ich schon über 10 Spiele gespielt und alle haben perfekt funktioniert!

  3. @SktJoe es gibt immer nur einen Lösungsweg bei Kakuro.
    @Freddy man kann nur einmal am Tag das Kakuro abgeben. Daher nur die erste Eingabe wird gewertet. Sonst ein super Spiel das mit dem Zentrieren des Spielfelds könnt noch verbessert werden.

  4. Also es macht aufjedenfall eine Menge spaß bin heute morgen auf platz 3 gewesen im daily und wusch heut abend bin ich nur noch platz 44
    Aber es ist überhaupt nicht buggy wie SktJoe es sagt es gibt nunmal nur einen lösungsweg wenn ein fehler drin ist dann können folgefehler nunmal auch nicht stimmen

  5. Ich find das Spiel echt super!
    Mal ein bisschen die Gehirnzellen anstrengen :-)!
    Gefällt mir auf jedenfall besser als diese S…. (hab schon vergessen wie das heißt) *g*.

  6. hi Leute, habe nen Screenshot von, den würde ich euch gerne mal zeigen 😉 Geht hier nur nicht… ich werde das morgen mal auf meiner Unternehmenshomepage für ein paar Tage Posten, ich schreibe euch morgen wo ihr das Foto findet. Btw – ich glaube, so ein einfaches Spielprinzip verstehe ich grade noch, und Folgefehler kann es wohl kaum geben, wenn alle richtigen Zahlen Als grün akzeptiert und angezeigt werden…

  7. ich habe die app gekauft und mag’s. macht spass, man muss ein bisschen denken und tuefteln. was ich allerdings nicht optimal finde, ist, dass es teilweise schnell durchschaubar wird, da bestimmte zahlen immer dieselben zahlenkombinationen haben. z.b. 16 ist bei zwei feldern (zumindest bei mir bisher, und ich habe schon einige durchlaeufe, auch in der schwersten stufe, gemacht) immer 9 7, um nur ein beispiel zu nennen. auch wenn solche zahlen auf mehr als zwei felder aufgeteilt sind, funktioniert diese logik oft noch, so dass ich mittlerweile teilweise gar nicht mehr rechne und kombiniere, sondern einfach eine gaengige kombination ausprobiere (und die passt oft). da koennte man an schwierigkeit noch einiges mehr rausholen, wenn man die kombinationsmoeglichkeiten mehr ausschoepfen wuerde, insbesondere bei zweistelligen zahlen gibt es da ja jeweils diverse. grundsaetzlich aber ein schoenes spiel, wer gerne tueftelt, wird es moegen.

  8. Hi Leute, Asche auf mein Haupt, das mit „jede Zahl nur einmal pro Zeile“ muss mir entgangen sein… Insofern spare ich mir die hochladerei 🙂

    MfG

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