Paprika Rezept-Manager 3: Entwickler veröffentlichen Update als komplett neue App

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Mel 22. November 2017, 10:00 Uhr

Auch auf meinen iOS-Geräten kam seit einiger Zeit der Rezepte-Manager Paprika zum Einsatz. Nun ist der Paprika Rezept-Manager 3 erschienen.

Paprika 3

Die Entwickler von Hindsight Labs haben mit dem Paprika Rezept-Manager 3 einige neue Funktionen in ihre beliebte Rezept-Sammlung integriert, auf die wir in diesem Artikel auch noch genauer eingehen wollen. Zunächst jedoch bedarf es einer kleinen Aufklärung hinsichtlich des kürzlich erfolgten Updates auf Version 3.0 von Paprika.

Das Entwicklerstudio hat sich dazu entschlossen, v3.0 als komplett neue App anzubieten - sowohl in der iOS-, als auch in der Mac-Variante. Auf der Website der Macher heißt es dazu, „Sowohl die iOS-, als auch die macOS-Version von Paprika 3.0 sind neue Apps, die zum Kauf bereit stehen und die bereits existierenden Versionen ersetzen. Um Daten aus der alten App zur neuen zu übertragen, kann der Paprika Cloud Sync genutzt werden oder die Rezepte als .paprikarecipes-Datei exportiert und in die neue App importiert werden.“

Zum Release der beiden neuen Apps bietet Hindsight Labs noch bis Ende November einen Einführungsrabatt auf die iOS- (App Store-Link) und Mac-Version (Mac App Store-Link) an: Diese lassen sich derzeit für 3,49 Euro (iOS) bzw. 16,99 Euro (macOS) aus den jeweiligen App Stores herunterladen. Die auch in deutscher Sprache nutzbaren Anwendungen benötigen entweder mindestens iOS 9.0 oder macOS 10.12 oder neuer zur Installation.

Wie der Name der App schon verrät, handelt es sich beim Paprika Rezept-Manager 3 um eine Möglichkeit, eigene Rezepte zu sammeln oder direkt von Kochportalen im Internet über einen integrierten Browser in die App einzubinden - beispielsweise von chefkoch.de. Die Rezepte können kategorisiert und mit Bildern versehen werden, Zutaten lassen sich umrechnen und an die benötigten Portionen anpassen, und auch eine Einkaufsliste und favorisierte Rezepte lassen sich aufrufen. Auch der Import von Rezepten aus anderen Apps wie YummySoup!, MacGourmet oder MasterCook ist möglich, ebenso wie eine Synchronisierung zwischen iOS- und macOS-Version mittels Nutzerkonto und kostenloser Paprika Cloud.

Anpassung ans iPhone X und Multitasking auf dem iPad

In der nun vorliegenden Version 3.0 bzw. mittlerweile auf 3.0.2 aktualisierten App haben sich die Entwickler um einige Neuerungen bemüht, die vor allem Besitzern von aktuellen iOS-Geräten zugute kommen. Neben einer Anpassung an das Display des iPhone X und einer Unterstützung für iOS 11 wurde die Anwendung zu einer Universal-App umfunktioniert, so dass jetzt nur noch ein Kauf getätigt werden muss. Nutzer eines iPads können zudem auf Multitasking-Funktionen wie Slide Over und Split View zurückgreifen.

Kleinere Überarbeitungen gab es auch designtechnisch, unter anderem werden jetzt die Fotos zu den Rezepten in den Vordergrund gerückt und sind prominent in der Auflistung der Rezepte zu sehen. Ebenfalls möglich ist nun das Hinzufügen von mehreren Bildern zu einzelnen Rezepten, die per Fingertipp auf maximale Größe gezoomt werden können. Im Bereich der Einkaufsliste lassen sich ab sofort gleich mehrere Listen erstellen und verschiedene Lebensmittel zu jeder Liste hinzufügen. Der Planer für tägliche Mahlzeiten verfügt darüber hinaus nun über eine neue, übersichtliche Ansicht, zudem gibt es ein Widget für die „Heute“-Ansicht der Mitteilungszentrale, in der das für den jeweiligen Tag geplante Gericht angezeigt wird. Viele der in der iOS-Version umgesetzten neuen Features gelten auch für die macOS-Variante des Paprika Rezept-Managers 3. Alle Änderungen finden sich auch detailliert im Changelog im Blog der Entwickler.

Könnt ihr die Entscheidung der Paprika-Entwickler nachvollziehen, die aktualisierte Version als komplett neue App herauszubringen? Habt ihr Paprika auf euren Geräten genutzt und werdet ihr umsteigen bzw. bei der alten Version bleiben? Wir sind gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema.

Paprika Rezept-Manager 3
Entwickler: Hindsight Labs LLC
Preis: 5,49 €

Paprika Recipe Manager 3
Entwickler: Hindsight Labs LLC
Preis: 32,99 €

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Kommentare20 Antworten

  1. MadMax sagt:

    Selbstverständlich ist das nachvollziehbar. Die Entwicklung einer App ist langwierig und kostspielig. Gleichzeitig wird der Kreis möglicher KaufInteressenten tendenziell immer kleiner, weil der Markt sich eher erschöpft als erweitert. Um also Kapital für weitere Entwicklungen zu sammeln, ist so ein Schritt unumgänglich.

  2. suicide27survivor sagt:

    Der Titel:“Neue App“ ist hier wohl eher unangebracht, eher alter Content in neuem Gewand. Aber bleibt ja zum Glück jedem überlassen für was er seine Moneten abdrückt. Immerhin kein Abo 😉

    • Nathanel sagt:

      Wie man es nimmt, wenn nächstes Jahr wieder eine neue App kommt ist das schon wie ein Abo nur das es Umständlicher ist und nicht sofort erkennbar.

      • sgo sagt:

        Nutzt du die App denn? Wenn ja, wüsstest du, wie lange die App ohne Update auf eine neue Version und nochmaliges Zahlen auskam. Zudem gibt es einfach keine bessere Rezepte App im App Store. Punkt.

        Der Schritt ist vollkommen nachvollziehbar und für den Einführungspreis sind die Apps echte Schnäppchen! Der Sync könnte ruhig über iCloud laufen, aber da es auch mit Windoof syncen soll, ist das verständlich. Und immerhin komplett kostenlos! Sollte man auch mal bedenken..

        • Nathanel sagt:

          1. Nein ich nutze diese App nicht 2. es sollte sich keiner wegen meinem Komentar angegriffen fühlen, es ist nun mal so das Niemand weiß wie das in Zukunft gehandhabt wird. 3. Niemand streitet darüber das es die beste App ist oder sein kann. 4. Ich bin der Ansicht das die App gerne reduziert werden darf für Neukunden jedoch bin ich der Ansicht das Bestandskunden einen größeren Rabatt erhalten sollten weil sie schon einmal für diese App gezahlt haben. 5. Den Sync könnte man auch anders Realisieren über andere Cloud Dienste oder das man sich das aussuchen darf worüber das laufen soll

  3. Das_Schaf sagt:

    Da Apple im Store ja keine kostenpflichtigen Upgrades anbietet ist das der einzig gangbare Weg um die Entwicklungskosten reinzuholen und ohne den Kunden in ein Abo zu drängen.

  4. Thraciel sagt:

    Scheint inzwischen Schule zu machen den Kunden so das Geld rauszuziehen…
    Teilweise bekommt man ja nicht mal einen Mehrwert dafür…

  5. Martin sagt:

    Ich zahle gerne für die neue Version auch wenn ich mich als “Bestandskunde” über ein vergünstigtes Angebot gefreut hätte.
    Hoffentlich dauert es bis ich das nächste mal bezahle wieder ein paar Jahre.(bei der alten 7Jahre!!!)
    Für beide Versionen 20,48 Euro ist nicht so viel vor allem wenn man bisher 3 Versionen für iPhone,ipad und Mac bezahlen musste. Ich hatte ja auch noch 20% vergünstigtes itunes Guthaben 🙂

    Endlich kann ich in dem Rezept mehrer Fotos einfügen. Ein Bild erklärt manchmal mehr als ein langer Text.
    Aber leider wird beim Ausdruck des Rezeptes NUR ein Bild mit ausgedruckt wird. Hier fehlt (hoffentlich noch) die wahlmöglichkeit ALLE Bilder mit auszudrucken!

  6. cahuito sagt:

    vor nem halben Jahr auf allen 3 Geräten gekauft, jetzt also nochmal alles neu kaufen, ohne jeglichen Update-Vorteil ? Sicher nicht …

    Früher gab´s für solche Fälle Übergangsszenarien, sprich: wer nach dem Tag X gekauft hat, bekommt das Update kostenlos …

    was soll dann eigentlich der normale Preis für die Mac-App sein, wenn das jetzt schon der Einführungspreis ist, 33 € !? Zuletzt lag er bei 20 regulär …

    wie auch immer, ich bin raus – solange es (mit V2) geht !

    • sgo sagt:

      Um fair zu sein: Version 3 ist schon länger als ein halbes Jahr angekündigt. Ich habe nur aus diesem Grund die Mac Version noch nicht gekauft.

      Und schreib doch mal den Entwickler an. Die können manchmal über limitierte iTunes-Gutscheine geringere Preise für Upgrader erreichen. Außerdem sind die Preise ja auch schon rabattiert. Das ist durch die App Store Limitierungen Gang und Gebe, dass für ALLE die Apps zur Einführung Rabattiert sind, aber eben aus dem Grund, dass vor allem die „alten“ Nutzer einen Rabatt bekommen.

      Also wenn dann den Frust mal bei Apple rauslassen und nicht beim Entwickler. Oder gehst du gern Arbeiten ohne Geld zu bekommen?

  7. hagenuck1 sagt:

    Ich nutze die App quasi täglich nun auch schon seit 2012 und kann einen erneuten Kauf der App vollkommen nachvollziehen. Die Server für den Cloud Sync bezahlen sich ja auch nicht von selbst und die Kosten für den Betrieb dürften dadurch, dass man die Fotos nun in mit maximal 2048 Pixeln je Seite direkt in die Rezepte einbetten kann nun auch steigen, da die Rezepte ca. 6-7x so groß werden. Außerdem ist ein Update für diejenigen, die mit der alten App zufrieden sind nicht verpflichtend, da sie ja auch unter iOS 11 noch weiter läuft und sich auch mit der neuen App noch synchronisiert.

    Darüber hinaus ist ja nicht nur das Design angepasst worden. Man kann nun die Vorratskammer mit eigenen Artikeln füllen, Artikel Gängen zuweisen (das wird nun auch je Artikel gespeichert), wie erwähnt mehrere Bilder je Rezept hinzufügen, beim Speichern mit der Share-Extension im Safari bekommt man nun direkt die Bearbeitungs-Ansicht der Paprika App.

    Alles in allem ein echt gelungenes Update 🙂

  8. Markus Gutzler sagt:

    Ich habe noch die „alte“ Version am laufen und bin mit der App voll zufrieden. Werde mir auch die neue Version kaufen. Ich denke für gute Software kann man auch ruhig mal was zahlen.

  9. rf sagt:

    Kann man denn Version 2 (Mac) mit Version 3 (iOS) über die Cloud betreiben? Habe auf iPhone noch nicht die App und würde mit das zum günstigeren Preis erstmal anschauen. Was passiert denn, wenn Daten der Version 3 auf die App in Version 2 treffen? Kann jemand helfen?

    • Hagenuck1 sagt:

      Funktioniert ohne Probleme. Nur die neuen Kategorien für die Winkaufslist, sowie die Vorratskammer können natürlich nicht überragen werden.

      • rf sagt:

        Ok, danke. Aber es werden dann nicht alle Fotos eines 3er-Rezepts in der 2er-Version angezeigt? Und was passiert, wenn man ein 3er-Rezept mit der 2er-Version verändert; gehen die übrigen Bilder des Rezepts verloren? Danke für Eure Hilfe…

  10. bloxmox sagt:

    Irgendwie kann ich die Entwickler schon verstehen.

    In diesem Falle wurden nun endlich meine Wünsche erfüllt. Mehrere Bilder zu Rezepten und Anpassungen an das iPhone X. Insofern habe ich mir die App gleich gekauft. 3,49 € sind als Einführungspreis völlig in Ordnung. Gleich werde ich mir auch noch die Mac Version kaufen.

    Für eine App, welche ich sehr häufig (wenn nicht sogar täglich) nutze finde ich die Preisgestaltung fair. Solange man nicht jedes Jahr für einen „Versionssprung“ zur Kasse gebeten wird, geht das für mich in Ordnung.

    Weiterhin stellt der Entwickler einen Clouddienst zur Verfügung. Die Synchronisation funktioniert tadellos. Was will man mehr?

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