PendelMe: Favorisierte Haltestellen schnell kombinieren

Als Fan von Nextr und Departure war ich gespannt, was die neue iPhone-Applikation PendelMe auf dem Kasten hat.

PendelMe

PendelMe (App Store-Link) ist vor zwei Tagen auf dem iPhone erschienen und kann für 99 Cent aus dem App Store geladen werden. Es handelt sich um eine App, um schnell eine Verbindung zwischen zwei Haltestellen nachzuschlagen, die man ohnehin häufiger benutzt. Bestes Beispiel: „Zuhause“ oder „Arbeit“.

Bevor man in PendelMe loslegen kann, muss man allerdings erst einmal Favoriten anlegen. Auf dem iPhone 5 stehen aufgrund des vier Zoll großen Displays zwölf Schaltflächen zur Verfügung, die man völlig frei belegen kann. Zum Beispiel mit den oben angedeuteten Zielen, aber auch jeder anderen Haltestelle in Deutschland, die man jeweils mit einem eigenen Namen und einem von 16 Icons versehen kann. Das Design passt so jedenfalls schon sehr gut zu iOS 7.

Um nun eine Verbindung herauszusuchen, tipp man zunächst auf eine Haltestelle – zum Beispiel „Arbeit“ – und danach auf die zweite Haltestelle – zum Beispiel „Zuhause“. Alternativ kann man auch das Feld „Pendel Flexible“ verwenden und eine Haltestelle manuell suchen (leider nicht automatisch vom aktuellen Standort). Danach kann man optional noch Zeit und Datum einstellen und sich die Verbindungen anzeigen lassen.

Danach erlebte ich allerdings eine große Überraschung: Dass die Daten auch in PendelMe von der Deutschen Bahn bezogen werden, habe ich mir fast gedacht. Allerdings wird lediglich die mobile Webseite der Bahn angezeigt, anstatt die Daten ordentlich auszulesen und richtig in das Design der App zu implementieren.

Das finde ich wirklich schade, denn die Idee von PendelMe ist durchaus klasse. Daher empfehle ich euch zunächst einen Blick auf die kostenlose Testversion, die sich durch einen dauerhaft eingeblendeten Werbebanner finanziert. Ich werde die App momentan wieder in einen Ordner schieben, die Entwicklung aber weiter beobachten. Ich bin mir sicher, dass PendelMe Potenzial hat, wenn der Entwickler am Ball bleibt.

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