Piloteer: Mit einem Jetpack fliegen kann so schwer nicht sein – oder doch?

Aktuell wird das Casual Game Piloteer von Apple im App Store prominent beworben. Wir haben uns das Spielchen angesehen.

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Piloteer (App Store-Link) ist seit einigen Tagen im deutschen App Store verfügbar und benötigt neben 80 MB an freiem Speicherplatz auch iOS 5.1.1 sowie eine Investition von 2,99 Euro. Eine deutsche Lokalisierung wurde für das Jetpack-Game leider noch nicht umgesetzt, dafür können sich allerdings iPhone 6-Besitzer über eine Optimierung für ihre Bildschirme freuen.


Wie eingangs schon erwähnt, betätigt man sich in Piloteer als Jetpack-Flieger – allerdings nicht in einem bunten Comic-Rahmen wie im witzigen Highscore-Game Jetpack Joyride. Der Jetpack, den man in Piloteer auf den Rücken geschnallt bekommt, ist eher noch ein Prototyp und hat so seine Tücken. Letztere wird man gleich beim ersten, wohl eher kurzen Versuch zu fliegen in Erfahrung bringen.

Die Steuerung von Piloteer ist dabei eigentlich ganz einfach: Zwei virtuelle Buttons an der linken und rechten Bildschirmhälfte sorgen für Auftrieb sowie Links- und Rechtsdrall. Betätigt man beide Steuerflächen gleichzeitig, schießt man geradeaus in die Höhe, wird einer der beiden Buttons angetippt oder gehalten, lehnt sich der Jetpack-Protagonist nach vorne oder hinten. Doch ganz so simpel ist es leider nicht: Die Bewegungen sind wackelig und die Steuerung reagiert extrem empfindlich. Bis man es schafft, mehrere Meter ohne Sturz zurückzulegen, geschweige denn wieder auf den Füßen zu landen, vergehen so einige Versuche. Erste Erkenntnis: Piloteer ist nichts für Choleriker.

Als Jetpack-Erfinder hat man es in Piloteer schwer

Gespielt werden kann das mit einer tollen Mischung aus Steampunk- und handgemalten Grafiken versehene Casual Game in zwei Modi: In einem Karriere-Spiel müssen kleine Ziele erreicht werden („Fliege für 5 Sekunden und lande auf den Füßen“, „Lande auf der Parkbank“ etc.), die im Verlauf immer schwerer werden, aber gleichzeitig auch Medaillen bedeuten, mit denen sich zwei andere Umgebungen freischalten lassen. Weiterhin gibt es einen „Free Fly“-Modus, in dem die Welt ohne Zwänge erkundet werden kann.

Untermalt wird Piloteer von eingeschobenen Nachrichten: Als Jetpack-Pionier hat man es nicht leicht und stößt bei zu vielen Rückschlägen schnell auf Ablehnung bei der Presse. Einen Einfluss auf das Spielgeschehen haben diese kleinen News-Ticker oder Zeitungs-Schlagzeilen allerdings nicht – aber es sollte eine Ehre sein, die Bevölkerung von den Vorzügen eines Jetpacks zu überzeugen. Die hart erarbeiteten Errungenschaften können in einer Highscore-Liste im Game Center mit anderen Spielern geteilt werden. Wenn ihr frustresistent seid, ist Piloteer genau das richtige Casual Game für euch.

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