Signal: Sicherer Messenger jetzt mit Anfragen für unbekannte Kontakte

Kein Chat ohne Bestätigung

Auch wenn die meisten iOS-Nutzer wohl auf die weit verbreiteten Messenger-Apps WhatsApp, Threema und Telegram setzen, gibt es mit Signal (App Store-Link) eine seit mehreren Jahren etablierte sichere Alternative. Signal lässt sich als Universal-App für iPhone und iPad kostenlos aus dem App Store laden und benötigt zur Einrichtung neben iOS 11.0 oder neuer auch etwa 145 MB an freiem Speicherplatz. Auch eine deutsche Sprachvariante ist schon seit längerem Bestandteil des Messengers.

Signal bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis des quelloffenen Signal Protocol und wird von einer gemeinnützigen Organisation entwickelt. Es gibt keine Werbung oder Tracker in der App, zudem stehen vielfältige Messaging-Funktionen wie Textchats, Sprach- und Videoanrufe, der Versand von GIFs, Audio, Fotos und Videos sowie Gruppenunterhaltungen und Bildbearbeitungsoptionen bereit.


Für zusätzliche Sicherheit beim Kommunizieren will bei Signal nun ein weiteres Feature sorgen. Wie unter anderem das Magazin Heise berichtet, kann bei Signal jetzt ausgewählt werden, „dass Nachrichten von unbekannten Nummern zunächst eine Kontaktanfrage stellen müssen“, was ebenfalls beim Hinzufügen einer Person zu einer Gruppe der Fall ist. So liegt es in der Hand des kontaktierten Nutzers, ob er diese Anfrage annimmt, ablehnt oder blockiert. Gleiches gilt auch für Sprachnachrichten und Videoanrufe, hier wird ebenfalls eine Anfrage notwendig, auch ein Klingelton ertönt dann nicht.

Symbole deuten gespeicherte Kontakte an

Wer hingegen eine Anfrage an einen Kontakt stellt, gibt damit gleichzeitig auch für diesen das eigene Profil frei. So lässt sich vorab einsehen, wer genau eine Anfrage gestellt hat. Wie auch alle anderen Kommunikationswege von Signal sind auch diese Profil-Informationen mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen. Wenn jemand in den eigenen Kontakten abgespeichert ist, zeigt Signal dies nun mit einem Symbol neben dem Namen an.

Auch in Gruppenchats hat sich etwas geändert: „Bei neuen Gruppenchats zeigt der Messenger nun ebenfalls die Profilinformationen an, auch wenn die anderen Nutzer noch nicht in den Kontakten sind“, so Heise. „Zuvor konnten bei Unbekannten die Telefonnummern eingesehen werden, wenn diese sie freigaben.“ Weitere Infos zu den neuen Funktionen gibt es auch in einem Blogbeitrag von Signal.

‎Signal – Sicherer Messenger
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