Kehrtwende? Nintendo denkt über Einstieg im Smartphone-Markt nach

Mario, Luigi & Co. im App Store? Das war bisher quasi ausgeschlossen und wurde mehrfach dementiert. Nun gibt es Neuigkeiten von Nintendo.

In den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren hat Nintendo immer wieder beteuert, dass man seine eigenen Spiele nur auf eigener Hardware anbieten will. „Wir glauben unsere Spielen kann man am besten auf unserer Hardware spielen und genießen. Komplette Spiele wird es daher nur auf Nintendo-Geräten geben“, sagte Reginald Fils-Aime, Präsident von Nintedo Amerika, im Dezember.

85 Prozent der appgefahren-Leser gehen dagegen davon aus, dass Mario und seine Freunde auch im App Store ein voller Erfolg wären. Auf dieses Ergebnis ist man mittlerweile wohl auch bei Nintendo gekommen, zumindest laut einem Bericht von Bloomberg. Dort ist die Rede davon, dass Nintendo über die Erschließung neuer Business-Modelle nachdenkt, die auch Smartphones umfassen.

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Nintendo blickt auf Smartphones, schließt komplette Spiele aber weiter aus

Super Mario auf dem iPhone – ein Traum, der wohl nie wahr werden wird. Das hat Nintendo jetzt einmal mehr bekräftigt.

Immer wieder bekommen auch wir die Frage gestellt: Warum gibt es eigentlich Mario und Zelda nicht im App Store? Die Entscheidung von Nintendo, den App Store als erfolgreichste Spiele-Plattform aller Zeiten zu boykottieren, können wir bis heute nicht verstehen. Nun haben die Japaner berichtet, dass Experimente mit Smartphones und Tablets anstehen, gleichzeitig wurden aber alle Hoffnungen auf Videospiel-Legenden im Keim erstickt.

In einem Interview mit der englischsprachigen Webseite King 5 berichtet Reginald Fils-Aime, Präsident von Nintedo Amerika, dass das Unternehmen daran interessiert ist mobile Geräte zu entdecken. Allerdings will man dabei einen Weg einschlagen, den Nutzern die eigene Hardware und Software schmackhaft zu machen. „Wir sehen, dass es da draußen viele Nutzer von Smartphones und Tablets gibt, wir wollen diese Geräte als Marketing-Werkzeug für unsere Inhalte nutzen“, so Fils-Aime.

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iOS und Android hängen portable Konsolen ab

Ein Trend, den man schon seit Jahren beobachten kann, hat mittlerweile extreme Formen angenommen: Spiele-Entwickler verdienen auf portablen Konsolen deutlich weniger.

Uns wundert dieser Trend überhaupt nicht. Mittlerweile kann man kaum noch von einem Duell zwischen iOS und Android gegen die portablen Konsolen von Sony und Nintendo reden – denn diese beiden Plattformen sind mittlerweile meilenweit abgehängt.

Glaubt man einer Studie von IDC und App Annie, ist der Umsatz von Spielen auf Nintendos 3DS und der PlayStation Vita im ersten Quartal 2013 deutlich gesunken, während Android und Google Play massiv zugelegt haben. Der Umsatz der beiden App Stores ist mittlerweile drei Mal so hoch.

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appgefahren News-Ticker am 8. Mai (5 News)

Auch heute liefern wir euch in unserem News-Ticker alle Nachrichten aus der Apple-Welt kurz und kompakt.

+++ 15:50 Uhr – Fitness-Tracker: Nike Fuelband 2 kommt +++
Nike hat soeben sein Fuelband 2 angekündigt. Der Fitness-Tracker für das Handgelenk soll zusätzlich zu seinen bisherigen Funktionen mit einem Pulsmesser, Drittanbieter-Apps und Bleutooth 4.0 ausgestattet werden. Einen Termin gibt es noch nicht, zudem ist die ersten Generation des FuelBands noch nicht offiziell in Deutschland erhältlich.

+++ 13:30 Uhr – Mac: Office 2011 mit Office 365 kompatibel +++
Mit der Aktualisierung von „Office für Mac 2011“ (Amazon-Link) gibt es nicht nur Fehlerbehebungen und Verbesserungen, sondern auch die Möglichkeit, von der klassischen Lizenz zum neuen Abo-Modell Office 365 zu wechseln.

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Investoren wollen Super Mario & Co auf dem iPhone sehen

Mit der Frage, ob Mario & Co die eigenen Konsolen verlassen sollten, muss sich das Unternehmen Nintendo wohl zwangsläufig beschäftigen.

Uns fragen immer wieder Nutzer, warum Super Mario nicht als iOS-App erhältlich ist. Bisher konnten wir nur antworten, dass Nintendo strickt gegen die Entwicklung von Apps ist und ihre Spiele nur auf den hauseigenen Geräten vertreiben möchte.

Doch nun hat Nintendo im letzten Quartal ein Minus von rund 300 Millionen US Dollar eingefahren. Die Investoren sehen solche Zahlen natürlich nicht gerne und drängen Nintendo nun ihre Spiele auch in den diversen App Stores zu vertreiben.

Der Markt für Nintendo wird immer erdrückender. Spiele im App Store sind für kleines Geld erhältlich – die wenigsten Nutzer kaufen noch Titel im Wert von über 40 Euro. Spiele wie Zelda oder Super Mario für das iPhone oder iPad würden sich sicher wie warme Semmeln verkaufen. Eine Top-Platzierung in den Charts könnten wir den Apps schon jetzt prophezeien.

Ob und wann die Entscheidung endgültig gefällt wird, können wir euch noch nicht mitteilen. Doch bei einem sind wir uns sicher: Sollten die Spiele als App angeboten werden, würde sich eine Vielzahl an Nutzer freuen und Nintendo könnte einen Haufen Geld einnehmen.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Soll Nintendo endlich seine Spiele als App anbieten? Wartet ihr schon sehnsüchtig auf Super Mario oder Zelda?

Quelle: Bloomberg, techradar

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Pro und Contra: Mario auf dem iPhone

Am Sonntag ist nicht nur Gewinnspiel-Tag, sondern Pro und Contra angesagt. Heute haben wir ein ganz spezielles Thema herausgesucht: Mario und das iPhone.

Pro: Mario gehört auf jedes Gerät
Daran gibt es eigentlich keinen Zweifel: Mario ist das Urgestein der Videospiel-Helden und würde auch auf dem iPhone oder dem iPad eine gute Figur machen. Schließlich hat er sein Können schon auf unzähligen Konsolen und Handhelds bewiesen, die allerdings alle von Nintendo stammten.

Doch die Zahl der iOS-Besitzer, die sich nur wegen Mario einen DS oder 3DS zulegen, sollte gegen null tendieren. Das Interesse an Mario und seinen Freunden dürfte dagegen um ein Vielfaches höher liegen. Auch hier gibt es keinen Zweifel: Es wäre eine Goldgrube.

Egal ob Super Mario, irgendwelche Mini-Spiele, Tennis oder Golf, am besten natürlich Mario Kart – an der Technik und der nötigen Qualität könnte Nintendo kaum scheitern. Das Interesse scheint auch gegeben – worauf also warten?

Contra: Nintendo will seinen Helden behalten
Wer an Mario denkt, denkt auch sofort an Mario und Luigi. Warum sollte einer der größten Spieleentwickler der Welt etwas daran ändern? Eine bessere Werbefigur für die eigenen Plattformen kann es schon fast nicht mehr geben.

Bis vor wenigen Jahren dominierte Nintendo den Markt der mobilen Konsolen, angefangen natürlich beim Gameboy. Irgendwann gab es dann die PlayStation Portable, Konkurrenz von Sony. Und dann kam Apple. Mit einem völlig anderen Konzept – das sich anscheinend recht gut durchsetzt.

Warum um Himmels willen sollte Nintendo ein Produkt der Konkurrenz auch noch mit gutem Inhalt füttern? Schließlich ist es viel sinnvoller, einen Figur wie Mario und die unzähligen Spiele gemeinsam mit den eigenen Geräten zu vermarkten. So fließt schließlich das meiste Geld in die eigenen Kassen – und man sponsort Apple nicht mit mindestens 30 Prozent der Einnahmen.

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