Too Good To Go: App gegen Lebensmittelverschwendung sucht heute bei „Die Höhle der Löwen“ nach Investoren

Gerne möchten wir euch die App Too Good To Go vorstellen, bevor sie heute Abend bei „Die Höhle der Löwen“ zu sehen ist.

Too Good To Go

Pro Jahr werden über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Unter anderem gibt es schon mit der App „Zu Gut für die Tonne“ eine Rezepte-App für die private Resteküche, doch die App „Too Good To Go“ (App Store-Link) geht noch einen Schritt weiter. Denn in Too Good To Go könnt ihr euch ein günstiges Essen buchen und dieses zum Beispiel im Restaurant um die Ecke abholen – bevor es weggeworfen wird.

Das Prinzip dahinter ist simpel. Bäckereien, Hotels, Supermärkte und Co. können sich bei Too Good To Go registrieren und für Kunden Lebensmittel für Selbstabholer zum kleinen Preis anbieten, bevor sie in der Tonne landen. Der Maximal-Preis liegt bei 4 Euro. In meiner Nähe sind unter anderem Bäckereien, Hotels, Sushi-Restaurants und weitere Restaurantbetriebe verfügbar. Per App könnt ihr die dort ausgewählten Lebensmittel oder Mahlzeiten kaufen und könnt direkt per Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Zur angegebenen Zeit könnt ihr dann euren Einkauf abholen.

Die Frage bleibt natürlich: Was bekommt man für sein Geld? Bei Bäckereien gibt es zum Beispiel die Waren, die kurz vor Ladenschluss übrig bleiben. Ihr habt demnach nicht immer die Wahl, sondern müsst die überschüssige Waren nehmen. Einfluss auf die Qualität haben dabei nur die Anbieter.

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Die Macher von Too Good To Go suchen heute Abend in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ nach Investoren und wollen eine Million Euro für 5 Prozent Firmenanteile anbieten – und wollen am liebten jeden Investor mit einem Anteil von 200.000 Euro ins Boot holen. Ob der Deal zustande kommt, könnt ihr heute Abend um 20:15 Uhr auf VOX sehen.

Wie findet ihr die Idee? Habt ihr Too Good To Go sogar schon selbst ausprobiert? Wie waren eure Erfahrungen?

Too Good To Go
Too Good To Go
Entwickler: Too Good To Go
Preis: Kostenlos

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Foto: Bernd-Michael Maurer / Vox

Kommentare 12 Antworten

  1. Strange das die Investoren suchen – neulich einen Bericht über die gesehen – Spiegel glaube ich über Lebensmittel Verschwendung generell – kommen aus Schweden – ca 80 Mitarbeiter und Umsatz ohne Ende –

  2. Finde das Konzeot sehr gut, leider scheitert es (zumindest in München) an der viel zu geringen Unterstützung. Mehr Lokale sollten da mitmachen. Hoffentlich ändert sich das nach dem TV-Auftritt.

  3. Die im Bwitrag erwähnte App „Zu gut für die Tonne“ war bzw. ist aus meiner Sicht selbst für die Tonne:

    Um zwei vorhandene Lebensmittel in einem Gericht verwerten zu können, musste man mangels Rezeptvielfalt mind. drei weitere Lebensmittel kaufen. Daher ein Schuss nach hinten.

    „Too good to go“ geht – wie schon beschrieben – einen anderen Weg und wie ich finde mit einem fairen win/win-Ergebnis.

    Klar werden – wie in vielen Bereichen – auch hier ‚Schnorrer‘ versuchen, das System auszubeuten. Ich hoffe, die 5 Jungs haben auch hierfür eine Lösung parat.

    Ich werde „to good to go“ bei Gelegenheit mal testen.

  4. Solche Ideen finde ich prinzipiell super, da sie das Potential haben, mit alteingefahrenen Vorgängen, alt „bewährten“ Methoden und im speziellen mit sinnloser Verschwendung aufzuräumen. Ich werde die App ausprobieren, auch wenn ich die Nutzbarkeit in Österreich anzweifle.

  5. Hier in Würzburg funktioniert es super, viele Bäckereien bieten es an und man kann somit (zugegebenermaßen nur wenn man dazu Zeit hat) kurz vor Ladenschluss für 3,50€ eine große Tüte mit belegten Brötchen, Schokocroissants usw bekommen. Das reicht in unserem Haushalt auch immer noch gleich für den nächsten Morgen, also sehr praktisch 😉
    Natürlich ist es immer abhängig von den anbietenden Läden und wenn die Verkäuferin vielleicht nicht gut gelaunt ist, bekommt man vielleicht doch nur ein altes Laib Brot, trotzdem wie gesagt alles in allem eine coole Idee ?

  6. Echt super, dass sich immer mehr Unternehmen um das Thema Lebensmittelverschwendung kümmern. Hier ist noch viel Aufholbedarf. Ganz egal ob Apps wie Too Good To Go oder Produzenten wie Dörrwerk, die aus überreifem Obst Snacks herstellen. Weiter so!
    Schade ist bei Too Good To Go nur, dass es vornehmlich in Großstädten funktioniert. Für ländlichere Gegenden braucht es da wohl andere Lösungen.

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