Aboalarm: Während des Poststreiks gratis Kündigungs-Faxe per App versenden

In der kommenden Woche wird bei der Post gestreikt. Euren möglicherweise notwendigen Kündigung steht dank Aboalarm aber nichts im Weg.

Aboalarm

Aboalarm (App Store-Link) gehört wohl zu den von mir am seltensten genutzten Apps auf meinem iPhone oder iPad. Dennoch möchte ich den praktischen Service nicht mehr missen, auch wenn ich Aboalarm nur ein bis zwei Mal pro Jahr verwende. Mit der Universal-App kann man Kündigungen mit Unterschrift per Fax an über 16.500 Anbieter versenden.


Normalerweise kostet ein „digitales“ Fax 99 Cent, die per In-App-Kauf bezahlt werden müssen. Wer kein eigenes Fax-Gerät besitzt, kann damit ordentlich Geld sparen: Ein Brief wäre zwar günstiger, für ein bei Kündigungen empfehlenswertes Einschreiben zahlt man aber deutlich mehr. Selbstverständlich bekommt man bei Aboalarm einen Sendebericht als Kündigungsnachweis, zudem profitiert man von praktischen Vorlagen und dem großen Adress-Katalog.

Aboalarm-Gutschein gilt für mehrere Kündigungen

Während des in der kommenden Woche stattfindenden Poststreiks könnt ihr über Aboalarm kostenlos Faxe versenden – vielleicht ist das auch ein passender Anlass, später im Jahr auslaufende Verträge nicht auf den letzten Drücker zu kündigen. Für die Aktion müsst ihr lediglich in den Einstellungen von Aboalarm den Gutscheincode „POSTSTREIK“ eingeben. Laut unseren Informationen lässt sich der Gutschein mehrfach verwenden, falls mehrere Verträge gekündigt werden sollen.

„Aus unserer Erfahrung mit mehr als zwei Millionen Vertragskündigungen, wissen wir, dass Verträge in den häufigsten Fällen kurz vor dem Stichtag gekündigt werden“, erklärt das Aboalarm-Team. „Nach all dem Streikchaos der letzten Wochen, greifen wir daher mit den kostenlosen Kündigungsfaxen (…) Verbrauchern etwas unter die Arme. Grundsätzlich sollten Kunden den Streik jedoch zum Anlass nehmen, um ihr Kündigungsverhalten zu optimieren: Das heißt, nicht kurz vor knapp kündigen, sondern mit einigen Wochen Vorlauf.“

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Kommentare 31 Antworten

  1. Ich habe „Aboalarm“ nie verwendet und kann daher nichts darüber sagen.
    Wenn ich bei Kündigungen auf Nummer sicher gehen möchte, kommt nur die Zustellung per Einschreiben mit Rückschein in Frage.
    Zwar kostet das ca. 5,- Euro, lässt mich aber ruhig schlafen, falls es wieder mal heißt: „Haben wir nicht, bzw. nicht rechtzeitig bekommen“.
    Nicht das ich hier belehrend auftreten möchte, habe nur mein Lehrgeld schon lange bezahlt.

    1. Klar, Einschreiben mit Rückschein ist die absolut sichere Variante. In 99 Prozent der Fälle fährst du mit Fax aber genau so gut, zur Not hast du den Sendungsbericht. Bisher habe ich mit Aboalarm nie Probleme gehabt. Und wenn man nicht auf den letzten Drücker kündigt, hat man im Zweifel immer noch den sicheren Weg des Einschreibens.

      1. Die sicherste Variante ist es nicht. Die Firma kann noch immer behaupten, dass der Inhalt nichts mit Kündigung zu tun hatte. Die sicherste Variante ist per Gerichtsvollzieher zu schicken, da er dann den Inhalt verifiziert. Das kostet ca. 20€. Aber in der Regel reicht ein Einschreiben, da Firmen in der Regel mögliche Gerichtsverfahren verhindern möchten und ein Einschreiben zumindest ein Indiz ist. Also handelt die Firma aus ihrer Sicht lieber kulant.

        1. Sollte eine Firma/ein Abo-Anbieter mal behaupten, das von mir erhaltene Einschreiben hätte mit der betreffenden Angelegenheit nichts zu tun, würde ich mir das Schreiben, welches die Firma/der Anbieter erhalten haben will, zeigen lassen.

          Dann können die mal behaupten, es wäre nicht passend zur Angelegenheit!

        2. Genauso kenne ich es aus Verbrauchermagazinen. Mit Aboalarm rechtzeitig abgeschickt und um Rückmeldung gebeten und sie dann auch erfolgt ist man aber doch wohl auf der sicheren Seite. Damit hat man ja schließlich was in der Hand. Der Gerichtsvollzieher ist am sichersten aber im Hinblick auf Handyverträge wohl etwas too much.

      2. Hoppala…

        ich habe „Aboalarm“ keinesfalls negativ bewertet.
        Wenn’s funktioniert ist doch ok.
        Vielleicht probiere ich es bei Gelegenheit mal aus.
        Als Zugehöriger der „Fast-60-Generation?“ habe ich halt das eine oder andere schon erlebt.
        Wie dem auch sei…
        jedenfalls gehe ich jetzt in die Sonne und lass‘ den lieben Gott einen netten Mann sein.

    2. Kündigung via Einschreiben mit Rückschein bringt dir halt nur genau GAR NICHTS. Du kannst im Fall der Fälle lediglich beweisen, dass der Empfänger einen Briefumschlag bekommen hat, mehr nicht.
      Die sicherste Methode ist, einen Gerichtsvollzieher zu beauftragen. Kostet um die 20 €

      1. Eine Firma ist gesetzlich dazu verpflichtet solche Dokumente zu archivieren. Also ist die Firma in der Beweispflicht zu belegen dass der Brief von dir nichts mit der Kündigung zu tun hatte, nicht du. Deshalb reicht ein Einschreiben sehr wohl.

        1. Ja, nur kann sie es schlicht nicht, wenn nix im Brief war. Und die Beweispflicht liegt bei DIR
          Du schickst mir die Kündigung, ich behaupte, der Briefumschlag war leer, habe sogar Zeugen. Der Richter gibt mir Recht

    3. naja, ich schreibe immer mit in den Text das ich auch eine Antwort / Bestätigung erwarte und diese Bestätigung ist bisher immer gekommen.

  2. Ich habe AboAlarm schon mehrmals benutzt und bin ausgesprochen zufrieden. Beispielsweise für Maxdome, wenn ich mal wieder einen Monat pausieren will, die wollen es schriftlich, also bekommen sie eben ein Fax. Lohnt sich tatsächlich.

  3. Ich habe circa vor vier Wochen meinen Mobilfunkvertrag gekündigt über Aboalarm. Habe auch Bestätigung von dem jeweiligen Anbieter erhalten. Super nützliches App. Kann nur weiter empfehlen.

  4. Ich kündige meine diversen Zeitschriftenabos immer mit Aboalarm. Das hat bisher immer hervorragend geklappt. Man spart nicht nur Geld sondern auch Zeit, schließlich muss man nicht extra zur Post gehen. ?

  5. Nutze diese App seit der Veröffentlichung für alle möglichen Verträge; bisher habe ich geschätzt 25 Verträge damit gekündigt (Mobilfunk, Strom, Zeitschriften, ADAC etc.) und hatte nie Probleme, weder seitens Aboalarm oder der gekündigten Anbieter. Den Service, den Aboalarm bietet, kann ich nicht genug loben; alles per PDF als Nachweis per Email.

  6. Aboalarm ist prima! Ich verwende es für alle Kündigungen und habe sogar bei freenet, die immer rummaulen und Termine verzögern, diesmal Erfolg gehabt.
    Prima App- insbesondere für die Termin-Vergesser wie mich ?.

  7. Hab soeben Meinen Telekom-Vertrag damit gekündigt. 99cent hat es trotzdem gekostet. Die Aktion gilt wohl erst ab morgen.

  8. Bei der iPhone-App gibt es nur zwei kleine Anmerkungen:
    – Sie ist immer noch nicht an iPhone 6 Modelle angepasst
    – Das Eingeben von Daten in den Optionen hat nur einzeln abgespeichert (Name, speichern, Adresse, speichern, etc)

    Ansonsten eine sehr praktische App.

  9. Habe 2 Kündigungen gemacht, die 1. hat 99 Cent gekostet obwohl ich den Gutschein eingegeben hab.
    Die zweite war dann kostenlos

  10. Ich habe auch aboalarm längere Zeit genutzt, bin aber nun auf vertragslotse.com umgestiegen. Auch wenn sie keine App anbieten, finde ich diesen Anbieter insgesamt besser. Faxen ist da generell kostenlos.

  11. Man beachte aber, dass es auch Formvorschriften für Kündigungen geben kann. Dann reicht ein Fax keinesfalls aus. Kündigungen von Arbeitsverhältnissen und von Mietverträgen müssen schriftlich erfolgen. Ein Fax erfüllt diese Form nicht.

  12. Hallo,

    wichtig ist bei dieser App, dass alle eingegeben Daten von AboAlarm genutzt werden können. Siehe auch AGB’s.
    Also Vorsicht ist geboten !!!
    Gruß aus Berlin

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