Airbox: Das erste komplett kabellose Ladegerät für (fast) alle Apple-Geräte

Vom Apple Pencil bis zum iPad

Ich war in dieser Woche mal wieder ein wenig mehr auf Kickstarter unterwegs und habe einige interessante Projekte entdeckt. Eine Kampagne muss ich euch unbedingt noch vorstellen: Airbox. Das ist eine mobile Powerbank, die alle eure Apple-Geräte aufladen kann – mit dem MacBook als kleine Ausnahme.

Die Airbox sucht aktuell noch bei Kickstarter nach Unterstützern, das Projekt ist aber schon sehr weit fortgeschritten. Das Finanzierungsziel wurde erreicht und das Ladegerät ist bereit zur Produktion, der Versand soll direkt nach dem Ende der Kickstarter-Kampagne noch in diesem Monat anlaufen.


Airbox lädt fünf Apple-Geräte gleichzeitig auf

Auf den erstem Blick erinnert die Airbox ein bisschen an ein Brillen-Etui. Die Powerbank kann aufgeklappt werden und zeigt dann ihr volles Potenzial: Es gibt Ladeflächen für die Apple Watch, die AirPods und sogar für den Apple Pencil. Die beiden letztgenannten Gadgets kann man sogar in der Airbox aufbewahren.

Auf die andere Seite der aufgeklappten Powerbank kann man ein iPhone oder ein anderes Qi-fähiges Smartphone zum Aufladen ablegen, außerdem gibt es einen USB-C-Anschluss an der Außenseite, um ein weiteres Gerät wie etwa ein iPad aufzuladen. Diesen Anschluss kann man natürlich auch erreichen, wenn die Airbox geschlossen ist.

Die Kapazität gibt der Hersteller mit 10.000 mAh an. Es gibt sicherlich Powerbanks, die eine größere Kapazität bieten, ich denke aber mal, dass man damit schon ein bis zwei Tage auskommt – natürlich immer abhängig davon, was geladen wird. Am Ende dürfte es wohl ein guter Kompromiss aus Kapazität und Formfaktor sein, denn so ist die Airbox nicht zu groß und nicht zu schwer. Aufgeladen werden kann die Airbox übrigens per USB oder auch drahtlos per Qi.

Sollte euch das Ladegerät interessieren, könnt ihr die Macher aktuell noch bei Kickstarter Unterstützung. Als Gegenleistung für eine Airbox, die übrigens in Schwarz oder Weiß erhältlich sein wird, werden inklusive Versand rund 93 Euro fällig. Hinzu kommen ggf. noch ein paar Euro Einfuhrumsatzsteuer.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Sowas finde ich immer interessant. Aber: Wenn man Privatmann ist, dann die EinfuhrUSt bezahlen muss, kommt meist ein Bearbeitungsentgelt hinzu, dass vom Paketdienstleister erhoben wird. Dieses war bei mir in einem Fall doppelt so hoch wie die Steuer.
    Man bot mir an, ein Konto zu eröffnen, damit die Gebühr wegfällt und direkt die Steuer verrechnet wird.
    Leider fiel dann auf, dass ich kein Gewerbe habe…also: Aufpassen, wenn man außerhalb der EU bestellt. Dann kann das schnell zu teuer werden.
    Ich hatte damals zum Glück unterm Strich immer noch gespart.

      1. Das hat TNT bei mir nicht gemacht. Paket einfach abgelegt, zwei Tage später die Rechnung per Briefpost… wahrscheinlich auch, weil ich sonst 60km zum nächsten Zollamt gefahren wäre. Wohne leider am nördlichsten Rand von RLP. Das Zollamt in Bonn wäre nur 10km entfernt – aber nicht zuständig. Ein Konto beim Zoll eröffnen, geht nur mit Gewerbe. Also muss ich mir solche Projekte verkneifen.

        1. @paddy: Mir hat TNT auch eine Rechnung geschickt, die sehr unübersichtlich war und bei der die Berechnungsgrundlage (Warenpreis) nicht nachvollziehbar war. Zudem enthielt sie von mir nicht beauftragte Posten, die mit der Durchführung der Verzollung zu tun hatte. Ich habe per E-Mail darum gebeten, dass man mir die Berechnungsgrundlage erklärt und erklärt, dass ich die von mir nicht beauftrage Verzollung nicht bezahlen werde. Das ist jetzt 8-9 Monate her und ich habe nichts mehr von denen gehört.

  2. Ich würde bei Kickstarter und Co immer warten, bis das Produkt wirklich da ist…
    Der vermeintliche Rabatt geht leider allzu oft in nicht gelieferte Produkte über…

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