AirTags: Das wird der Bluetooth-Tracker von Apple können

Kommt das Zubehör noch dieses Jahr?

Mittlerweile ist es kein echtes Geheimnis mehr, dass Apple an einem Bluetooth-Tracker arbeitet, den man an einem Schlüsselbund oder in einer Tasche platzieren kann. Mit der Tracking-Funktion der „Wo ist?“-App soll man verlorene Gegenstände so einfacher wieder finden können.

Nachdem bereits erste Informationen rund um den Bluetooth-Tracker in einer Beta von iOS 13 aufgetaucht sind, wissen wir seit dieser Woche auch, wie das noch nicht von Apple angekündigte Produkt vermutlich heißen wird: AirTags. Diese Bezeichnung ist jedenfalls in den Systemdateien von iOS 13.2 zu finden.

So sehen die AirTags aus

Apple hat sich bei den AirTags vermutlich für ein relativ einfaches Design entschieden: Klein, rund und weiß mit einem Apple-Logo in der Mitte, so werden die AirTags vermutlich aussehen. Wie genau die Bluetooth-Tracker an anderen Gegenständen angebracht werden können, ist bislang noch nicht bekannt.

Wie funktionieren die AirTags?

Die Funktionsweise der AirTags ist kein Hexenwerk, mit den Trackern von Tile ist ja schon ein ganz ähnliches Produkt auf dem Markt. Zunächst einmal wird ein Tracker per Bluetooth konfiguriert und kann dann per App als verloren gemeldet werden. Ab diesem Zeitpunkt können ihn andere Nutzer finden.

Und genau hier liegt der große Vorteil von Apple. Während die Suche beim Konkurrenten Tile nur mit Geräten funktioniert, die ebenfalls einen aktiven Tile-Account nutzen, werden bei Apple alle iPhones, iPads und Macs mit einem aktuellen Betriebssystem automatisch zum Teil des Ortungsnetzwerks.

Sobald ein Apple-Gerät ein Signal eines verlorenen AirTags empfängt, wird ein Hinweis mit den Kontaktdaten des Besitzers angezeigt. Was wir aus Code-Zeilen ebenfalls schon wissen: Ist ein AirTag-Tracker in der Nähe, kann man ihn per Tonsignal suchen.

Was kosten AirTags und wann erscheinen sie?

Diese Fragen lassen sich abschließend leider nicht beantworten. Tile-Tracker kosten zwischen 25 und 35 Euro, ob Apple diesen Preis unterbieten wird, ist fraglich. Losgehen könnte es aber immerhin schon ziemlich bald: In iOS 13 scheinen alle Weichen für das neue Produkt gestellt zu sein. Aber vielleicht lässt man sich auch bis 2020 Zeit…

Kommentare 24 Antworten

        1. Wusste ich nicht, danke. Damals dürfte Bluetooth für solche Zwecke auch noch nicht weit genug entwickelt gewesen sein. Ganz zu schweigen von den Akkus, die so einen Tag bestimmt 3x so groß gemacht hätten.

  1. Für mich wäre so ein Tracker interessant für die nächste Urlaubsreise. Einen Tracker in jeden Koffer und man kann (hoffentlich) sehen, wo er sich befindet. Bei Tile ist das Netzwerk leider nicht groß genug.

      1. Im Artikel ist erklärt wie die Tracker funktionieren. Es würde also schon reichen, wenn ein Abfertiger am Flughafen ein iPhone in der Tasche hat und schon könnte ich sehen, ob sich mein Koffer auf dem Rollfeld befindet oder ganz woanders.

    1. Habe ich auch überlegt – oder auch für Rucksäcke gut geeignet.
      Jedoch je nach Reiseland kann es nicht wirklich viele neu Apple Geräte geben.
      Eine Anbindung an das Internet benötigen sie natürlich auch (ein einfacher Mac, könnte es zwar bemerken, aber nicht überall mitteilen).

  2. Stimmt es, dass jedes Apple Gerät, also auch Geräte von Fremden in der Lage sind solche AirTags zu finden, um dann im Lost Fall Apple Bescheid zu geben, dass Apple wiederum an den echten Besitzer eine Info geben kann?

        1. Es werden dich keine Daten über dich an andere weitergegeben? Nur Cryptocodes und wenn du bei denen was anzeigen lassen willst stimmst du logischerweise automatisch den Nutzungsbedingungen zu 🙄 Nichtmal den Text richtig gelesen aber dann hier auf wichtig tun

          1. Niemand kann dein Tag sehen. Es wir wahrscheinlich über die „Wo ist?“ App an dein Profil angebunden sein.

            Bloß der Standort des Geräts (genau wie jetzt auch schon bei iPhones und Macs) wird von benachbarten Applegeräten erfasst und an den Server weitergeleitet.

  3. Da werden dann wohl an verschiedenen Stellen die Tracker verbaut und als ‚verloren‘ gemeldet, damit man dann Werbe-Pop-UPs auf allen vorbeigehenden iPhones auftauchen lassen kann.

  4. Klingt für mich danach dass dank privacy laws man „ja, mein Handy darf orten und Daten senden zum airtag system“ erst manuell aktivieren muss um das legal zu halten, was eh wieder keiner machen würde.

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