Bend-Test: Auch das iPad Pro 2020 lässt sich leicht verbiegen

Vernünftiger Umgang erspart großen Ärger

Erinnert ihr euch noch an das Bend-Gate? 2018 hat Apple das iPad Pro veröffentlicht, welches sich mit recht wenig Kraft verbiegen ließ. Allerdings haben einige Nutzer berichtet, dass ihr brandneues iPad Pro sich schon in der Originalverpackung verbogen hat. Apple hatte daraufhin reagiert und in einem Statement verlauten lassen, dass es sich nicht um einen Defekt handelt. Gleichzeitig wurde ein neues Support-Dokument veröffentlicht.


Jetzt stellt sich die Frage: Ist das 2020er iPad Pro ebenfalls so leicht zu verbiegen? Die Antwort lautet: Ja. Es ist davon auszugehen, dass Apple beim Fertigungsprozess nichts geändert hat und der gleiche Aluminiumrahmen auch beim neuen iPad Pro 2020 zum Einsatz kommt.

Der YouTuber EverythingApplePro (über 8 Millionen Abonnenten) hat auch das neue iPad Pro ausgepackt und es einem Bend-Test unterzogen. Das Ergebnis ist ja schon offenstilich, wer sich die iPad-Quälerei ansehen will, klickt sich in das Video.

Bend-Test: Muss das sein?

Ich persönlich finde Bend-Test nicht hilfreich. Vor allem nicht beim iPad. Während sich die Hersteller immer wieder überbieten und die neuste Hardware in möglichst dünne Rahmen pressen, wundern sich Nutzer darüber, dass die Modelle zu leicht zu verbiegen sind. Soll Apple lieber einen 10 Millimeter Stahlrahmen bauen, damit das iPad sich auf gar keinen Fall verbiegen lässt? Solch ein hässliches iPad möchte wohl niemand mit sich rumschleppen.

Von daher ein guter Rat: Verbiegt euer iPad nicht mit Absicht. Achtet ein wenig auf euer Gerät. Wenn man keine Schutzhülle nutzen will, die in einigen Situationen sicherlich hilfreich ist, sollte man einfach darauf achten, dass man das iPad nicht mit zu vielen oder zu schweren Gegenständen in den Rucksack packt. Wer das iPad auf dem Sofa nutzt, sollte es dort nicht einfach liegen lassen. Die nächste Person setzt sich unabsichtlich drauf und das Geschrei ist groß. Also: Wer mit seinen Geräten vernünftig umgeht, wird auch kein krummes iPad haben.

Man könnte auch meinen, dass man durch solch einen Biege-Test, der hoffentlich viele Views generiert, zwar ein iPad komplett unbrauchbar macht, durch die Werbeeinnahmen sich der Tester aber gleich 5 neue iPads kaufen kann. Ich finde: Das muss nicht sein.

Kommentare 13 Antworten

  1. Was ein Geschwätz. Wenn das iPad sich zu leicht verbiegt dann ist das schlecht. Da muss auch kein Stahlrahmen her. Es gibt auch einen Kompromiss zwischen schönem Design und Stabiliät. Das aktuelle iPad Pro ist definitv zu empfindlich. Ich hatte meins in einer Laptoptasche und bin damit ausgerutscht und gestürzt. Sofort war ein Riss im Gehäuse. Etwas stabiler und es wäre nichts passiert. Also red das Thema nicht so Fanboy-like schön…

    1. Meiner Meinung nach ist es ein guter Kompromiss. Habe mein iPad Pro 2018 seit dem Start im Einsatz. Bisher nix passiert. War mit auf Reisen, im Rucksack und in Koffer. Aber zu deinem Beispiel: bin mir sicher, dass bei solch einem Sturz so starke Kräfte wirken, dass es auch kaputt gegangen wäre, wenn der Rahmen leicht stabiler wäre. Hat nix mit Fanboy zu tun.

    2. Da hast du einfach Pech gehabt. Ich habe bisher jede Generation des iPad Pro 12,9 besessen und nie Schwierigkeiten gehabt. Allerdings bin ich damit glücklicherweise nicht auf die Fresse gefallen. Aber selbst dafür habe ich AppleCare, was meiner Meinung nach bei jedem mobilen Endgerät sin macht. iOS-Geräte sind aufgrund ihrer Bauart immer empfindlich. Physik ist nicht zu betrügen. Verstehe aber seinen Frust.

    3. 1+
      Sehe das so wie Volkmar.
      Das Ding ist wie so vieles von Apple kein Kompromiss zwischen Design und Stabilität. Hier hat wie schon bei vielen anderen Produkten vom Apfel das Design die absolute Priorität zum Nachteil der Stabilität gewonnen.
      Leute, das Ding ist zum Benutzen da und nicht um
      Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich möchte ein Pro-Gerät nicht wie ein rohes Ei behandeln müssen.
      Canon hat die Flaggschiffe ihrer Fotoapparate auch extrem robust konzipiert, damit die nicht beim ersten Presse-Event auseinander fallen. Das erwarte ich auch von einem iPad Pro. Werde aber mittlerweile von vielen Pro Geräten vom Apfel echt enttäuscht. Nach dem Flop mit der Tastatur beim MacBook Pro nun auch das Falt-iPad ohne Nachbesserung in der neuen Generation – ein NoGo

    1. Das iPad Pro 9,7 war auch das letzte, für das Apple Cover und Case angeboten hat, mit dem man das iPad rundherum schützen kann. Mir ist meines aus 1,5m hochkant auf den Beton geknallt. Nix, nur das Cover war durchgestanzt. Neues Cover und weiter gehts. Beim Folio sind 3 Seiten ungeschützt. Das ist undiskutabel.

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