Laut Apple kein Defekt: Neues iPad Pro kann verbogen beim Käufer landen

Ist an den Problemen etwas dran?

In diversen Support-Foren und US-Medien wird derzeit heiß über ein Thema diskutiert: Verbiegt sich das neue iPad Pro zu leicht? Werden die neuen Tablets möglicherweise schon leicht verbogen ausgeliefert? Mittlerweile hat sich auch Apple zum Thema geäußert.

Gegenüber The Verge hat Apple bestätigt, dass manche der 2018er iPad Pros mit einer leichten Verformung im Aluminium-Chassis ausgeliefert werden. Laut Apple würde es sich dabei um einen Nebeneffekt beim speziellen Fertigungsprozess handeln, der sich im Laufe der Zeit weder verschlimmern noch einen negativen Effekt auf die Performance haben soll. Laut Apple würde es sich dabei nicht um einen Defekt handeln.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was genau mit Verformungen und einem verbogenen iPad gemeint ist. Sicherlich nicht das, was es im folgenden Video zu sehen gibt.

Es handelt sich viel mehr um eine kleine Verformung an der kurzen Seite des iPads, die aber nur mit einem echten Adlerauge zu erkennen ist. Das folgende Bild haben die Kollegen von The Verge angefertigt, wir haben dort noch eine kleine Hilfslinie eingezeichnet.

Diverse Nutzer hätten sich bereits mit ähnlichen Problemen gemeldet. Einige berichten, dass sich das iPad Pro erst nach einigen Wochen verbogen hätte, bei anderen sei die Verformung bereits nach dem Auspacken sichtbar gewesen.

Und auch ich habe heute natürlich mal genauer auf die Kante meines iPad Pro geschaut. Ist da was verbogen? Vielleicht schon. Sollte so etwas bei einem so teuren Produkt passieren? Besser nicht. Wäre mir das jemals aufgefallen, hätte ich nicht mehr als gezielt nach einem Fehler gesucht? Ich weiß es nicht.

Kommentare 16 Antworten

  1. Ich finde das iPad Air 2 ist auch nicht grade wenn man über die Kante sieht, für mich sind die Geräte einfach zu dünn gebaut, iPhone und MacBook ebenfalls.

  2. Aber Hauptsache schön dünn ?
    Wie man in dem Video gut erkennen kann, sind genau an den eh schon schwachsten Stellen des Gehäuses die Anschlüsse für SmartConnector und drahtloses Lades für den Pencil untergebracht. Selbst bei einem reinen Alu-Rahmen würden an den längsten Seiten die größten Belastungen auftreten. Gerade bei der größeren Seitenlänge des 12,9“ iPad hätte hier auf mehr Material gesetzt werden müssen. Entweder dickere Wandstärken oder ein dickeres Gehäuse.
    Wenn man so etwas liest, ist man froh, sich kein iPad Pro zugelegt zu haben. Wobei mich das Video schon vor 2 Monaten schockiert hat. Bei den verlangten Preisen ist das ein No-Go – egal ob Defekt oder nicht.

  3. Witzige Sache, wenn man überlegt, dass bei jedem Akkutausch innerhalb des noch laufenden Tauschprogramms die Geräte schon bei der Abgabe vom Apple-Mitarbeiter besonders auf vorhandene Knicke und „Verbogenheit“ hin überprüft und, im Falle einer positiven Feststellung, als beschädigt bei Abgabe markiert werden.

  4. Apple legt doch immer Riesen Wert auf Design wie kann es da sein das sie sagen das es völlig normal sein kann. Entweder es ist so oder es ist nicht so, aber zu sagen es könnte sein, heißt für mich das sie sich raus reden. Für mich ganz klar das es ein Produktionsfehler ist was bei Apple mittlerweile ja schon normal ist.

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