Cluster Diary: Kostenlose App hilft bei der Corona-Kontaktverfolgung

Werbefrei und einfach zu bedienen

Die zweite Welle der Coronavirus-Pandemie ist in vollem Gange. Um sich selbst und andere zu schützen, ist es hilfreich, die eigenen Kontakte zu reduzieren. Nicht immer kann dies jedoch gewährleistet werden. So ist es bei Risikobegegnungen oder einer eventuellen Coronavirus-Infektion hilfreich, die Kontaktpersonen der letzten Tage und Wochen zur Verfügung zu haben, um diese dem Gesundheitsamt zur Nachverfolgung mitzuteilen oder auch selbst Personen zu warnen. Aber wer erinnert sich schon an alle Personen, mit denen man im Verlauf der letzten zwei Wochen Kontakt hatte?

An dieser Stelle kommt die kostenlose App Cluster Diary (App Store-Link) ins Spiel, die sich ab iOS 10.0 oder neuer auf das iPhone herunterladen lässt. Der Download ist lediglich 12 MB groß, und nach der Installation kann die Anwendung komplett in deutscher Sprache verwendet werden.


„Wer kann sich schon erinnern, wen man in der letzten Woche wo getroffen hat? Dann hilft dir das Cluster Tagebuch perfekt weiter. Behalte die Übersicht und füge jedem Kalendertag deine Kontakte und Treffen ein. So kannst du auf einen Knopfdruck einen Bericht erstellen lassen, exportieren und eine valide Aussage über deine Begegnungen treffen. Wir übernehmen Verantwortung und wollen niemanden vergessen, der vielleicht dringend hätte informiert werden müssen.“

Die App wurde in Zusammenarbeit von KEMWEB digital und 2mt Software Solutions erstellt und sichert die eingepflegten Daten ausschließlich lokal auf dem Smartphone. In den Einstellungen lassen sich optional die auf dem iPhone gespeicherten Kontakte freigeben, um diese im Kalender schneller hinzufügen zu können. Ein Ampelsystem im Kalender zeigt an, zu wie vielen Menschen man an einem Tag Kontakt hatte. Sollte es notwendig sein, die eigenen Kontakte für die Nachverfolgung einer Infektionskette mitzuteilen, kann der Export der eingepflegten Daten als Tabelle im CSV-Format erfolgen.

Virologen und die Bundesregierung raten aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie dazu, ein Kontakttagebuch zu führen, um so im Falle eines Falles schnell handeln zu können und die ohnehin schon überlasteten Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung zu entlasten. Natürlich können auch ausgedruckte Tabellen oder handschriftliche Notizen für solche Zwecke verwendet werden. Wichtig ist dabei, Datum, Namen der Kontaktpersonen, Dauer der Begegnung, Aufenthalt im Freien oder Drinnen sowie das eventuelle Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu vermerken. Kommt alle gut durch die nächsten Wochen!

‎Cluster Diary
‎Cluster Diary
Entwickler: Oliver Schneider
Preis: Kostenlos

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