dB Meter: Praktischer Schallpegelmesser im iOS 7-Design

Keine Frage: Im App Store wimmelt es nur so vor Apps dieser Art, viele Programme werden sogar kostenlos angeboten. So hübsch wie dB Meter sind allerdings die wenigsten Apps.

dB MeterEs gibt immer wieder Momente, an denen man gerne messen möchte, wie laut es eigentlich ist. Wie viel Lärm macht der Nachbar, die Baustelle um die Ecke oder vielleicht sogar das eigene Musikinstrument? Auf der einen Seite gibt es Schallpegelmesser für professionelle Zwecke, die aber zum Teil richtig viel Geld kosten. Wenn es kein absolut korrekter Messwert sein soll, kann man aber auch auf die vorhandene Technik zurückgreifen – in diesem Fall auf das iPhone und Apps wie dB Meter (App Store-Link).

dB Meter kann für 89 Cent auf das iPhone geladen werden und ist mit nur 2,2 MB richtig kompakt entwickelt worden. Erst vor rund einer Woche gab es das letzte Update für die bisher noch nicht bewertete App. Bereits auf den Screenshots im App Store ist zu erkennen: Hier hat sich jemand in Sachen Design richtig Mühe gegeben.

Sowohl Icon als auch App selbst sind komplett im Stil von iOS 7 gehalten. Schlanke Linien und bekannte Schaltflächen dominieren das Bild, zudem ist die App nicht überfrachtet. Im Mittelpunkt steht die Anzeige der aktuellen Lautstärke in Dezibel, wobei man mit einem Fingertipp zwischen der aktuellen Lautstärke und dem Durchschnitt der laufenden Messung wechseln kann. Die maximale Lautstärke wird am linken oberen Bildschirmrand angezeigt, genau wie eine Beschreibung der Lautstärke: Ruhige Bibliothek, laute Baumaschinen oder ein vorbeifahrender Zug sind hier die Stichworte. Leider sind die Inhalte nur in englischer Sprache verfügbar.

Der dB Meter kann Messungen sogar aufzeichnen – wobei hier nur die Messwerte und nicht die Töne selbst gespeichert werden. Alle Messwerte werden dann in einer kleinen Tabelle aufgelistet – hier fehlt uns leider noch eine Export-Möglichkeit per Mail, im besten Fall als CSV- oder Excel-Datei zur weiteren Verwendung am Computer.

Insgesamt gesehen macht dB Meter eine solide Figur, wir würden uns für die Zukunft noch eine deutsche Lokalisierung der App und eine Export-Funktion wünschen. Die Messwerte stimmen übrigens ziemlich genau mit anderen Apps überein, die wir uns angesehen haben – wobei wir die absolute Genauigkeit mit unseren Mitteln leider nicht überprüfen konnten. Die 89 Cent für das gelungene Design investieren wir aber gerne.

Kommentare 7 Antworten

  1. Einzig wichtiger Prüfpunkt: kann die App höhere Werte als 105 dB messen? Die meisten Entwickler solcher Apps sind nämlich zu dumm die Pegelbegrenzung des Mikrofons abzuschalten, versteigen sich teils zur Behauptung das ginge gar nicht – es geht sehr wohl.

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