Enpass 3.0: Passwort-Manager für iOS & Mac als Empfehlung

Enpass 3.0 ist in seiner neuen Version eine absolute Empfehlung, die wir euch gerne vorstellen möchten.

Enpass iOS

Enpass, früher bekannt als „Wallet X“, liegt ab sofort in Version 3.0 zum Download auf iPhone, iPad und Mac bereit. Die iOS-Version (App Store-Link) muss zur Zeit mit 4,49 Euro entlohnt werden, die Mac-Version (Mac Store-Link) wird zum Start kurzzeitig kostenlos angeboten.

Enpass ist ein toller Passwort-Manager, der in direkter Konkurrenz zu Apps wie 1Password und iPIN steht. Die Applikation liegt seit gestern in Version 3.0 zum Download bereit und bietet nun die Möglichkeit Daten via iCloud oder Dropbox zwischen verschiedenen Geräten abzugleichen. Das Ablegen der Daten, Kennwörter und PINs erfolgt mit dem dem aktuellen Sicherheitsstandard AES 256, so dass die Daten stets verschlüsselt sind.

Enpass verzichtet dabei auf einen eigenen Account und setzt nur auf iCloud und Dropbox. Das Eintragen von Passwörtern, PINs, Kreditkarten und mehr erfolgt sehr simpel. In Kategorien aufgeteilt bietet Enpass schon voreingetragene Objekte, wie Amazon, Facebook, Kreditkarte, Reisepass, Bankkonto, E-Mail-Konto, WLAN-Router, FTP-Konto und vieles, vieles mehr. Jeder Typ verfügt dabei über individuelle Felder, bei der Kreditkarte lassen sich die Nummer, der Inhaber, Pin, CVC, Passwort, Gültig bis, Limit, Zinsrate, Bank, Webseite, Ausgestellt am und einiges mehr eintragen. Die Felder sind bei jedem einzutragenden Objekt durchdacht, ein Hinzufügen von eigenen Felder ist jedoch nicht möglich. Die Vorlagensammlung ist allerdings umfangreich und sehr empfehlenswert.

Enpass Mac

Die Aufmachung und Handhabung sind dabei wirklich sehr gelungen und passend im Stil von iOS 7 gefertigt. Außerdem verfügt Enpass über einen integrierten Password-Generator, auch Ordner, Favoriten und eine schnelle Suche sind mit an Bord. In den Einstellungen lässt sich festlegen, ob die Daten per iCloud oder Dropbox abgeglichen werden sollen, ein Master-Password schützt den Zugriff auf die sensiblen Daten.

Enpass spielt funktional in der oberen Liga mit, mir persönlich ist 1Password zu kompliziert und iPIN wirkt gegen Enpass alt. Enpass ist für mich eine der besten Passwort-Manager für iPhone, iPad und Mac – das Gesamtpaket kostet auch nur 4,49 Euro. Die Vorlagen sind einfach nur genial, das Layout gefällt und die Tatsache das kein neuer Account benötigt wird, spricht dafür, dass keine Daten auf fremden Servern gespeichert werden.

Abschließend könnt ihr noch einen Blick auf die neue Mac-Version werfen, die im Video (YouTube-Link) vorgestellt wird und noch kurzzeitig kostenlos ist.

Enpass 3.0 im Video

Kommentare 29 Antworten

        1. Support hat geantwortet, ist ein Fehler in der Lokalisation und wird mit dem nächsten Update behoben. Bis dahin ist zum Import die Systemsprache auf Englisch zu stellen, nach dem Import wieder zurück auf Deutsch.

    1. Hier noch einmal die Info vom Entwickler.

      The bug in MAC version’s import system is due to localization in languages other than English. Import works well in English language, so you can temporarily start the Enpass MAC app in English language. We will fix this issue in our next update.

      Related FAQ is there on Enpass website http://enpass.sinew.in/faqs/desktop/ under import section as „The import function is not working? Import dialog doesn’t open up.” .

    1. Und wo ist die Windowsversion. Ich arbeite in beiden Welten und brauche einen PWDmanager, der auch beide Welten kann. Da ist 1PWD3 schon echt gut. Und zu schwer, na ja …..

  1. Enpass gefällt mir vom Design her wesentlich besser als das altbackene iPin. Allerdings haben beide, wie im Artikel erwähnt, leider keine Möglichkeit, eigene Felder hinzuzufügen, was ich immer noch nicht nachvollziehen kann.

    AppBox pro hatte dies in der Börsenverwaltung, die App wurde leider bisher nicht mehr weiter entwickelt und ein Pendant für den Mac/PC fehlte leider. Für iPin spricht lediglich die geniale Sensor-Freigabe, entwicklungstechnisch tut sich da aber wenig (letztes Update ermöglichte Dokumente hinzuzufügen, eigene Felder wären mir da wesentlich wichtiger gewesen.)

    Außer dem Design hat sich doch gegenüber WalletX nichts geändert, oder? Ich hatte das mal und war zwischenzeitlich auch bei iPin gelandet. Gestern Abend habe ich dann Enpass geladen und fange nunmehr an, die Passwörter etc. von iPin zu übertragen (händisch). Ich bin aber noch nicht sicher, welche App ich dann für die Zukunft behalten möchte, deshalb fahre ich zeitweise zweigleisig, auch wenn’s erstmal doppelte Arbeit ist.

  2. Ich habe jetzt schon bei Euch so viel über Passwort Manager gelesen. Von „SplashId“ habe ich aber leider noch nichts gehört. Ich nutze diesen Password-Manager schon seit vielen Jahren und bin eigentlich sehr zufrieden. Er ist sehr variabel, man kann bis zu 8 Felder frei definieren und außerdem gibt es ein frei nutzbares Notiz-Feld. Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten ist natürlich auch möglich

  3. Enpass? ! Super gemacht. Einfach und schnell.
    ABER. Habe alle Daten im IPhone 5 eingeben und wollte diese mit dem IPad synchronisieren, DENKSTE. Geht nicht oder ich stell mich zu blöd an. Im IPhone und IPad sind alle Regler in der ICloud gesetzt.

    Ergo muß ich die Daten nun noch im IPad eingeben. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

    Gruß Igelzenit

  4. Aus Windows-Zeiten nutze ich noch das SPB Wallet. Die iOS und Mac-Version funktioniert zwar einwandfrei, wird vom Hersteller nicht mehr gepflegt.
    Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden die Daten in ein anderes Tool zu importieren. (~200 Einträge).
    Der Import in Enpass funktioniert leider auch nicht.

  5. Ich finde Enpass schon sehr gelungen, insbesondere wenn man bedenkt was andere Passwort Manager kosten ist Enpass mit 4,49 „im Paket“ preiswert.
    Allerdings fehlen mir die Browser Plugins und wenn ich auf Sicherheit wert lege sollte es die Möglichkeit geben über Wlan zu synchronisieren und nicht über Server die sonstwo stehen.
    Kann denn jemand was über die vielleicht geplante Weiterentwicklung (Browser Plugins) berichten und wie schnell die Programmierer updates bringen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de