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Fitness-Feature für Apples Smart-Brille: Comeback einer gescheiterten Idee

In der ersten Generation noch nicht verfügbar

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Apples Glasses

Apple bastelt offenbar an mehr als nur einem schicken Brillengestell mit Kamera und Lautsprechern. Laut aktuellen Informationen aus Mark Gurmans „Power On“-Newsletter verfolgt der Konzern langfristig die Idee, seine kommende Datenbrille zu einem echten Gesundheits- und Fitnessbegleiter auszubauen. Wer allerdings hofft, dass diese Funktionen schon im ersten Modell nächstes Jahr an Bord sind, dürfte enttäuscht werden.

Neue Stellenausschreibungen als Hinweis

Wie genau sich Apple die Gesundheitsfunktionen der neuen Brille vorstellt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Ein deutliches Indiz liefert allerdings die Personalsuche: Die sogenannte Vision Products Group“, verantwortlich für Brillen und künftige Headset-Generationen, sucht derzeit gezielt nach Fachkräften, die „die Zukunft von Gesundheits-, Wohlfühl- und Fitnesserlebnissen“ für Apples Vision-Produkte mitgestalten sollen. Gefragt ist offenbar jemand, der aus eher diffusen Ideen an der Schnittstelle von Spatial Computing, Wearables und Verbraucherverhalten ein greifbares Produktkonzept entwickeln kann.


Spannend ist die Tatsache, dass Apple solch ein Konzept schon damals für die Apple Vision Pro getestet hat. Aufgrund des zu hohen Gewichts wurde die Fitness-Integration aber verworfen. Offenbar ist ein Comeback für die smarte Datenbrille in Planung.

Herzfrequenzsensor und Trainingsbuddy als mögliche Bausteine

Zum einen plant Apple die „Workout Buddy“-Funktion, die Apple vergangenes Jahr für die Apple Watch eingeführt hat. Zum anderen ein möglicher Herzfrequenzsensor direkt in der Brille, ähnlich wie es bei den AirPods Pro 3 der Fall ist. Kombiniert man beides, entstünde ein System, das speziell für Läuferinnen und Läufer interessant sein könnte, da es Trainingsdaten in Echtzeit erfassen und gleichzeitig motivierendes Feedback liefern würde.

Darüber hinaus dürften auch die verbauten Kameras eine Rolle spielen. Denkbar wäre etwa, dass die Brille bei verschiedenen Übungen mitschaut, Bewegungsfehler erkennt und darauf aufbauend konkrete Korrekturvorschläge macht. Also ähnlich einem digitalen Personal Trainer, der einem buchstäblich über die Schulter blickt.

Geduld ist gefragt

Noch ist völlig offen, welche dieser Ideen Apple tatsächlich umsetzen wird und welche letztlich wieder verworfen werden. Klar scheint jedoch: Wer auf eine vollwertige Gesundheits- und Fitnessplattform in Brillenform wartet, sollte sich in Geduld üben. Da diese Funktionen aller Voraussicht nach nicht mit der ersten Modellgeneration kommen, könnte es noch mehrere Jahre dauern, bis Apples große Vision in diesem Bereich tatsächlich Realität wird.

(Titelbild ist KI-generiert)

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 7 Antworten

  1. Ob das eine so gute Idee ist? Als Fitnessgerät eine Brille?

    Bin Brillenträger und froh Kontaktlinsen fürs Fitness bzw. dem Sport im allgemeinen tu verwenden. Kein drücken? kein rutschen falls und kein voll schwitzen.

    1. Oder noch besser irgendwann wirklich über eine OP nachzudenken. Es lohnt sich wirklich 👌🏻
      Die Linsen sind behelfsmäßig ok, solange die Werte sich im Leben noch stabilisieren.

      1. Ist nach gedacht aber auch wenn eigentlich nichts passiert. So habe ich da den Gedanken ich bin der eine wo danach dann Blind ist. Muss aber auch sagen ich hab seit 2 Jahrzehnten die gleiche Stärke und es verschlechtert sich seit dem nichts. Von daher hält es sich in Grenzen was ich für Brillen ausgebe und auch die Linsen sind überschaubar.

        1. Ist natürlich eine Frage der Lebensqualität (also auch solche, die man vorher gar nicht dachte, wie viel ein breiter Fokuswinkel und präzise Korrektur der Aberrationen ausmacht).
          Auch die Oberfläche der Hornhaut wird geschont.

          Wer nichts gegen die Brille hat, braucht es nicht unbedingt – aber ich finde viele sind danach zufriedener.
          Die Angst mit der Blindheit etc, wird dir schon jede gute Klinik schnell nehmen. Ist mit heutigen Methoden nicht mehr angebracht.

          1. (Ja nach Extremwerten kann man höchstens keine Perfektion erwarten. Also wer vorher mehr als 10 Dioptrien hatte, kann je nachdem noch Reststärke übrig haben. Eine Korrektur per ICL ist jedoch je nach Spezialist extrem präzise.)

          2. Ich würde in eine Klinik gehen wo schon 2 Freunde waren und die sind ja nicht erblindet. Dennoch habe ich vor dieser Art Eingriff einfach doch Angst.

          3. Hat denke ich jeder. Geht ja um die Augen und damit dem wichtigsten Empfindungssinn. Die Klinken sind natürlich darauf geschult mit Angstpatienten umzugehen (schon allein weil sie später im Leben zur aufwändigeren Katarakt OP sowieso jeden Menschen bei ihnen antreten haben).

            Das mit der Furcht wird erst nach mehr konkretem Wissen weniger und geht erst nach der OP selbst weg. Also genau über die Verfahren und OPs informieren und mit der Klinik reden.

            Würde eine Klinik suchen, die möglichst alle existierenden Verfahren anbietet und vllt sogar aktiv an der Forschung teilnimmt (die bekommen die modernen Geräte früher und sind idR erfahrener).

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