iGrill mini im Praxis-Test: Das Grill-Thermometer für iPhone & iPad

Mit dem iGrill mini zeigen wir euch heute ein abgefahrenes Gadget für alle Grill-Fans. Lohnt sich der Kauf?

iGrill MiniDas ist wohl jedem von uns schon passiert: Man kauft ein teures Stück Fleisch, wirft es auf den Grill und passt nicht auf, schon erinnert das leckere Steak an einen alten Turnschuh. Mit dem iGrill mini soll das nicht mehr passieren. Das Grill-Thermometer gibt es für 39,95 Euro (zum Shop) bei Arktis.de, bei Amazon zahlt man knapp 48,40 Euro (Amazon-Link) mehr, bekommt das Gadget dafür aber etwas schneller geliefert.

Der iGrill mini ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Man legt die mitgelieferte Knopfzelle (Laufzeit rund 150 Stunden) ein und verbindet den kleinen Empfänger per Bluetooth 4.0 mit iPhone oder iPad. Der Temperaturfühler wird an einem ausreichend langen Draht einfach in das Fleisch gesteckt.

Auf dem iPhone oder iPad kommt dann eine kostenlose und komplett in Deutsch verfügbare App zum Einsatz, um die gemessenen Daten des iGrill mini zu visualisieren. In iDevices Connected (App Store-Link) wird stets die aktuelle Temperatur angezeigt, zudem kann man auf zahlreiche Voreinstellungen (etwa Rindfleisch, Steak, Medium) zugreifen. Alternativ kann man aber auch eigene Alarme erstellen.

Kurz bevor die gewünschte Temperatur erreicht wird, wechselt die kleine LED am iGrill mini die Farbe. Ist die Zieltemperatur erreicht, gibt es zusätzlich einen Alarm direkt am iPhone oder iPad – das ist vor allem dann praktisch, wenn man nicht direkt am Grill steht, sondern sich mal wieder verquatscht hat.

Sämtliche Abläufe und Funktionen haben in meinem Praxis-Test mit dem iGrill mini perfekt funktioniert, wie ihr auch unten im Video sehen könnt. Letztlich stellt sich natürlich die Frage, ob man so etwas wirklich braucht? Eigentlich nicht. Auf der anderen Seite ist es ein perfektes Gadget für alle Grill-verrückten iPhone- und iPad-Besitzer. Im Vergleich zum mehr als doppelt so teuren iGrill, bei dem die aktuelle Temperatur auch ohne iPhone oder iPad angezeigt werden kann, bewegt sich der iGrill mini mit seinen knapp 40 Euro schon eher im erträglichen Bereich. Sollte ihr noch Fragen zu speziellen Funktionen haben, schreibt uns einfachen einen Kommentar.

Video: iGrill mini im Test

Kommentare 17 Antworten

  1. Nettes Gadget,
    habt ihr mal die Temperatur kontrolliert ob 60°C auch wirklich 60°C sind? vielleicht gegen ein anderes Thermometer kontrolliert?

    Oder einfach 100°C ist einfacher zu simmulieren 🙂

  2. Das ist für die wenigsten sinnvoll, da nur ein Temperaturfühler (grillt ja nicht jeder nur eine Sorte Fleisch auf einmal). Das normale igrill mit 2 Fühlern habe ich seit Monaten in Einsatz. Das ist top, hat aber auch halt nur 2 Fühler. Gerade rausgekommen (das hättet Ihr mal testen sollen) ist igrill2 mit 4 Fühlern. Wird auf jeden Fall gekauft, allerdings sind die spärlichen Internetofferten noch zu teuer. Ist auch magnetisch wie igrill mini.

    1. Sorry aber Ottonormalgriller wirft sein fertig mariniertes Fleisch aufn Grill und nimmt es runter wenn es schwarz ist.
      Und wer ein 10 € Schnitzel auf den Grill wirft, weiß normal wann er es wendet und anschließend runter nimmt. Und für Ottonormalgriller jetzt 30 Temperaturfühler in verschiedenste Fleischabfälle zu stopfen macht kein Sinn.

    2. Falls Du Dein altes Gerät günstig abgeben willst, ich hätte Intetesse! 😉 Mir reichen nämlich 2 Fühler, aber für ein Gadget ist es mir zu teuer…

  3. Dachte auch nicht, dass ich es brauche. Sud den Punkt gegrilltes Fleisch schmeckt aber irgendwie besser als roh oder durch. Thermometergrillen ist extrem sinnvoll, ob ios Anbindung oder nicht, ist sicherlich eine Diskussion wert.

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