Maglus Stylus: Eingabestift mit austauschbaren Mikrofaser-, Graphit- und Pinsel-Spitzen

Mit dem Maglus Stylus können wir euch heute einen sehr variabel einzusetzenden Stylus vorstellen.

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Mit einem derzeitigen Preis von 25 Euro inklusive Lieferung bei Amazon ist der ansehnliche Maglus Stylus auch preislich kein Produkt, bei dem man ordentlich schlucken muss. Gehalten in einem sehr minimalistischen Design aus silbernem Aluminium mit kleinen Gummipads für einen optimalen Griff, kommt der Maglus Stylus darüber hinaus mit einem Sortiment an weiteren wechselbaren Spitzen daher, die ich persönlich in diesem Umfang noch nicht bei anderen Styli-Produkten für Touchscreens gesehen habe.

Neben der normalen und in zweifacher Form mitgelieferten runden Silikonspitze, die man sonst auch von anderen Styli für iPhone und iPad kennt, bietet der Hersteller einige weitere Aufsätze für bestimmte Zwecke an. So gibt es eine relativ weiche, aber präzise arbeitende Mikrofaser-Spitze, die laut Aussage des Produzenten sehr viel robuster und langlebiger als die Silikonspitze agieren soll. Sie ist im Doppelpack für 8,49 Euro zzgl. 4,90 Euro Versand bei Amazon erhältlich.

Des weiteren gibt es für Stylus-Nutzer, die das typische Feeling eines Pinsels auf dem Touchscreen vermissen, eine innovative Pinselspitze mit echten Borsten, die ebenfalls binnen Sekunden gegen die Standard-Spitze ausgetauscht werden kann. Sie benötigte allerdings in unserem Test eine gewisse Auflagefläche, um präzise reagieren zu können – ein vorsichtiges Antippen des Screens mit der Spitze reichte nicht aus, um zeichnen zu können.

Maglus Stylus ist ein variabler Stift mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Wer seinen Eingabestift ganz variabel nutzen möchte, kann dann auch noch zu einer optionalen Graphit-Spitze für den Maglus Stylus greifen. Dieser sehr spitze schwarze Aufsatz eignet sich aber nicht zur Bearbeitung auf einem Touchscreen, sondern ist als harter Bleistift gedacht, mit dem sich Zeichnungen und Notizen auf Papier anfertigen lassen. Dank der sehr harten Beschaffenheit ist die Graphit-Spitze vor frühzeitiger Abnutzung geschützt, konnte aber bei unseren Versuchen durchaus auf dem Papier überzeugen, wenn auch die Farbintensität der Stiftstriche nicht besonders eindrucksvoll war.

  • Maglus Stylus mit austauschbarer Spitze für 25,99 Euro (Amazon-Link)
  • Maglus Stylus Mikrofaser-Spitzen für 8,49 Euro (Amazon-Link)
  • Maglus Stylus Pinselspitze für 7,99 Euro (Amazon-Link)
  • Maglus Stylus Graphit-Spitze für 5,99 Euro (Amazon-Link)

Insgesamt gesehen ist der Maglus Stylus kein revolutionärer Eingabestift für iPhone und Co., überzeugt aber dank seines klassisch-dezenten Designs und den wechselbaren Aufsätzen. Im Lieferumfang enthalten ist neben einem Metallaufkleber zur Befestigung des magnetischen Stylus an einer geeigneten Oberfläche auch eine kleine verschraubbare Phiole, in der Ersatz-Aufsätze aufbewahrt und dank Keyring auch an einem Schlüsselbund transportiert werden kann. Als passiver Eingabestift ohne Batteriebedarf oder Bluetooth-Unterstützung ist der Maglus Stylus daher durchaus einen genaueren Blick wert.

Kommentare 9 Antworten

  1. Ich hatte das Glück den Maglus Stylus bei einer vergangenen Verlosung von Appgefahren zu gewinnen. Der Stift liegt tatsächlich sehr gut in der Hand und ist hervorragend verarbeitet. Die mitgelieferten Spitzen sind auch sehr robust und leicht zu tauschen. nnWorüber man sich jedoch vor dem Kauf im Klaren sein sollte ist das man mit diesem aus Aluminium gefertigten Eingabestift auch einiges an Gewicht in der Hand halten muss. Eine Benutzung über mehrere Stunden, wie es bei einem Gemälde durchaus vorkommen kann, erfordert einiges an Anstrengung.

    1. Ich bin mir noch etwas unsicher ob es sich lohnt solch einen „Stift“ zuzulegen… Ich hätte nur noch eine Frage, und zwar ob man den Stift ausschließlich auf IPhone und IPad benutzen kann und nicht auch auf Zeichenpads am Mac?

      1. Das kann ich dir leider nickt beantworten da ich kein Zeichenbrett benutze. Aber wenn du bei Amazon bestellst kannste das doch problemlos testen. Klappt es dann nicht schickste den Stift einfach wieder zurück.

      2. Ich nutzte fast ausschließlich ein Wacom-Brett. Stifte für iPad und Zeichenbretter wie Wacom unterscheiden sich technisch erheblich.

        Mit dem Stift oder Pinsel auf dem iPad ist oft nicht einfach, weil viele Apps keinen Bereich für den Handballen haben. Wo es wirklich gut funktioniert ist „Notability“. Hat man diesen Save-bereich nicht, muss man ggf. die Handhaltung ändern und das fühlt sich für die meisten User nicht echt an.

      3. Einfacher Test: Kannst Du mit dem Finger auf dem Zeichenpad arbeiten?
        Ich vermute nicht, da andere Technik. Dann dürfte auch der Stylus nicht funktionieren.

  2. Hat jemand Erfahrung mit dem „Pencil Stylus“ (Paper by 53)? Laut Amazon-Bewertungen löst sich die Spitze innerhalb kürzester Zeit auf… Könnt ihr das bestätigen oder habt ihr andere Erfahrungen gemacht?

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